Krieg und Frieden – ein Widerstehen

Liebe Freund·innen,
am Montag, 27. November 19:00
lese und spreche ich gemeinsam mit
Julya Rabinowich
in der Alten Schmiede,
Schönlaterngasse 8
„Krieg und Frieden – ein Widerstehen“

Kommet!

https://alte-schmiede.at/alte-schmiede/recital-3/istreitbari-julya-rabinowich-andrea-maria-dusl

Dies hier ist der Text, den ich lesen werde:

Download –> 2023 Dusl – Krieg Frieden Keller Angst – Text für die Alte Schmiede. Lesung am 27. November 2023

Podiumsdiskussion ::: Innsbruck
Andrea Maria Dusl und Michael Pammesberger

fa-21-2009-flora-und-rabe
Paul Flora und Rabe, AMD, 2009

Podiumsdiskussion – Karikaturisten im Gespräch
Zur Ausstellung Paul Flora
Dienstag, 18. Oktober 2016, 18h
Ferdinandeum
Innsbruck

Markus Neuwirth, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck, unterhält sich mit den Karikaturisten Andrea Maria Dusl und Michael Pammesberger über das Verhältnis zwischen Kunst, Humor und Politik. Pammesberger zeichnet vor allem für den Kurier und News und Dusl arbeitet als freie Zeichnerin und Autorin für verschiedene Medien wie den Falter und die Salzburger Nachrichten.

Zur Ausstellung

Zwischen 1957 und 1971 zeichnete Paul Flora über 3.000 Karikaturen für Die Zeit und ist auch für andere internationale Zeitungen als Karikaturist tätig. Schlicht und humorvoll bringt Flora scharfe politische Beobachtungen auf den Punkt. Dennoch gibt er sich stets Mühe, sein zeichnerisches Werk nicht auf diese Tätigkeit reduzieren zu lassen. Die Ausstellung lenkt die Aufmerksamkeit auf seine Karikaturen und stellt diese nicht nur in einen zeithistorischen, sondern auch in einen künstlerischen Kontext. 45 Jahre nachdem Flora seine Arbeit für Die Zeit eingestellt hat, gibt es immer weniger Zeitungsleser, die Flora vor allem als Karikaturist sehen. Höchste Zeit also, die Relevanz dieser Blätter unter die Lupe zu nehmen. Den Kern der Ausstellung bildet ein großes Konvolut von Karikaturen aus der Klocker Stiftung.

Blue Moon ::: 15. Juli 2016 ::: Karlsplatz, Wien

Freitag 15. Juli 2016
20:30 Live-Diskussion mit Andrea Maria Dusl
21:30 Blue Moon

Blue Moon

Spielfilm, 2002
Regie und Buch: Andrea Maria Dusl
Mit: Josef Hader, Viktoria Malektorovych, Detlev Buck

Kino unter Sternen
Open Air
Karlsplatz, Wien
Freier Eintritt

Blue Moon. Dusl. 15.7.2016. Karlsplatz
Kino unter Sternen, Programmheft, Sommer 2016.

 

Blue Moon

Comandantina im Burgtheater ::: 17. Mai 2016, 18h

„Ja es umgibt uns eine neue Welt!“
Dieses Zitat aus Goethes „Torquato Tasso“, der Burg-Eröffnungspremiere der neuen Spielzeit, könnte als Motto über der jetzigen Situation Österreichs und Europas stehen. Politische Umbrüche und der drohende Verlust demokratischer Werte spalten die Gesellschaft und schüren Ängste und Aggressionen.
Das Burgtheater lädt zu einem Gespräch, um mit Gästen über politische und ethische Fragen der gegenwärtigen Situation zu diskutieren.

Podiumsddiskussion mit:
Oscar Bronner
Barbara Coudenhove-Kalergi
Andrea Maria Dusl
Michael Heltau
Elisabeth Orth
Wolfgang Petritsch
Christian Rainer
David Schalko
Armin Thurnher
Moderation: Peter Pelinka

Dienstag, 17. Mai 2016, 18.00 bis 19.30 Uhr
2. Pausenfoyer des Burgtheaters
(Zugang über Feststiege Volksgartenseite)
Eintritt frei

Kommet!

Die Grenzen von Meinungsfreiheit und Kunst ::: Podiumsdiskussion

Martin Sexl im Gespräch mit
Andrea Maria Dusl und Roman Siebenrock
Montagsfrühstück. Forum für strategische Langsamkeit.
Eine Kooperation zwischen Literaturhaus am Inn
und der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft
der Universität Innsbruck

Montag, 2. November 2015
9-11 Uhr

Literaturhaus am Inn

Josef-Hirn-Straße 5, 10. Stock
A-6020 Innsbruck
Fax 0512/507- 45199
Tel. 0512/507-45014
Literaturhaus@uibk.ac.at

Der Anschlag islamistischer Terroristen auf das Pariser Satiremagazin Charly Hebdo im Jänner 2015 ließ die Diskussion über die Grenzen von Meinungs- und Pressefreiheit und von Kunst neuerlich aufflammen. Mittlerweile hat sich der Arbeitsalltag des neu gegründeten Redaktionsteams, das immer wieder mit Karikaturen des Propheten Mohamed und zu Muslim_innen Aufsehen erregt(e), komplett gewandelt: Das Team arbeitet hinter bewachten Türen, ein kugel­sicherer Schutzraum steht für den Ernstfall zur Verfügung. ­Geblieben sind jedoch die gleichen Fragen: Warum existieren für eine satirische Auseinandersetzung mit religiösen Themen (nach wie vor) Tabu-Zonen? In welcher Gesellschaft leben wir, wenn sich Künstler_innen, die sich mit diesen Themen beschäftigen, vor potentiellen Anschlägen schützen müssen? Woran liegt es, dass viele Gläubige in manchen (künstlerischen) Darstellungen eine „Verunglimpfung“ ihrer Religion sehen? Haben wir es bei Karikaturen von religiösen Themen und Figuren mit unangemessenen Darstellungen und Grenzverletzungen zu tun, die mit dem Argument der Meinungsfreiheit verkauft werden?

Univ.-Prof. Dr. Roman Siebenrock, geboren 1957, ist Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.

Univ.-Prof. Dr. Martin Sexl ist Leiter des Bereichs Vergleichende Literaturwissenschaft und Leiter des Instituts für Sprachen und Literaturen der Universität Innsbruck.

Univ. Lektorin Mag. Dr. Andrea Maria Dusl lehrt an der Uiversität für Angewandte Kunst Wien.

Montag 20.10. 19h, Funkhaus Wien ::: Social Media ::: Ehalt, Herwig, Dusl

Podiumsgespräch mit
Mag. Dr. Andrea Maria Dusl
Jana Herwig, M.A.
Moderation: Univ.-Prof. Dr. Hubert-Christian Ehalt

Montag, 20. Oktober 2014, 19 Uhr
ORF RadioKulturhaus
Großer Sendesaal
4., Argentinierstraße 30a
Anmeldung: +43 1 501 70 377

Info: www.wien.gv.at
„Geize nicht mit der Publikation von Sonnenuntergängen, lautet der Rat an den Facebook-Novizen, nicht mit der Veröffentlichung deiner braungebrannten Fußspitzen vor dem Weltmeer oder der frisch gebackenen Spinatlasagne im selbstgekneteten Römertopf. Sei ganz Künstlerin, ganz Künstler, schieb den Facebook-Deinen rüber, wenn du am Weltschmerz leidest, an einem logorrhoischem Schub oder dich eins fühlst mit dem Universum. Auf einschlägigen Seiten – Gleichgesinnte posten sie täglich – gibt es zu jeder Seelenbefindlichkeit einen passenden Konfuzius-Spruch. Schreibe den nicht bloß hin, sondern mach daraus ein Bild. Ein Schriftbild. Deine Freundinnen und Freunde werden es dir danken und die Erkenntnis zum Tag mit ihresgleichen teilen.“

Andrea Maria Dusl

Showtime ::: Feldkirch – 9./10. Mai 2014

Feldkircher Literaturtage 2014: Literatur & Politik
Freitag 9. Mai 2014 – 19:30
Feldkirch, Theater am Saumarkt
Robert Menasse und Andrea Maria Dusl
Samstag 10. Mai 2014 – 20:15
Feldkirch, Theater am Saumarkt

Podiumsdiskussion:

„Die AutorInnen Andrea Maria Dusl, Peter Bichsel und Josef Winkler diskutieren mit Jürgen Thaler das Selbstbewusstsein der Literatur, die Notwendigkeit politischer Rede, das eminent Politische des Literarischen, aber auch die neuen Möglichkeiten poetischer Intervention in Zeiten nach den klassischen Massenmedien. Es geht also um nichts weniger als um die – spannende – Konstellation von Literatur und Politik.“
http://www.saumarkt.at/programm/feldkircher-literaturtage-2014-literatur-politik-robert-menasse-und-andrea-dusl
http://www.saumarkt.at/programm/feldkircher-literaturtage-2014-literatur-politik-podiumsdiskussion

Rede im Rathaus ::: Freiheit für Hebenstreit!

Essai sur La Liberté, L’Egalité et La Fraternité. 
Andrea Maria Dusl .·.

Rede im Wiener Rathaus, 28.6.2010, anlässlich der Rehabilitierung Franz Hebenstreits.

(–> Wiener Vorlesungen – Franz Hebenstreit, Rehabilitierung eines frühen Demokraten). Alle Texte des Abends hier in einer –> Sonderbeilage der Presse.

Geliebte Schwestern! Geliebte Brüder!

Ich fordere Freiheit für Franz Hebenstreit! Mein Aufruf kommt 215 Jahre zu spät. Franz Hebenstreit wurde am 8. Jänner 1795 hingerichtet. Am Schottentor wurde er aufgehängt, unter dem Johlen derber Dummköpfe, die sich darin gefielen, eine weitere Fackel der Aufklärung in den Brunnen zu werfen.

Franz Hebenstreit war ein Demokrat, er brannte für die Freiheit, für die Gleichheit, für die Geschwisterlichkeit. Am Schottentor, wo sein Licht ausgeblasen wurde, steht heute die grosse Universität des Landes, darin sein Fokus, das Auditorium Maximum.

Auch 215 Jahre nach Hebenstreit wird am Schottentor noch um die Freiheit gekämpft. Für die Freiheit des Denkens, für die Freiheit von Ungleichheit und Standesdünkel. Auch 215 Jahre nach Hebenstreit ist das Schottentor noch eine Richtstätte. Unten am Donauufer steht die grosse Kaserne, sie wurde gegen das Volk errichtet, wurde gebaut, um das Volk mit Waffengewalt von der Revolution abzuhalten. Sein Hauptausfallstor ist auf ebendiese Universität gerichtet, das österreichische Gegensatzpaar Staatsgewalt und Freiheit der Lehre ist in den Stadtplan eingeschrieben.

Am Schottentor werden noch heute, im Jahr 2010, 215 Jahre nach Hebenstreit Studierende von Polizisten zusammengeschlagen. Was ist ihr Verbrechen? Die Forderung nach Freiheit. Das Besetzen kommunalen Eigentums.

Was fürchtet die Staatsgewalt? Sie fürchtet, dass der König seinen Kopf verliert. Mit der Forderung nach Freiheit beginnt der Kopf zu wackeln, mit der Idee der Gleichheit purzelt er.

Hätte Franz Hebenstreit, Bruder im Geiste, Bruder im Licht, seine Sehnsucht nach der besseren Welt, seine Sehnsucht nach einem Leben ohne Neid und Missgunst, ohne Habgier und Ausbeutung, hätte er diese Sehnsucht verwirklicht, lebten wir heute in einem besseren Land.

Dann könnte sich Arigona Zogaj heute so frei fühlen wie Anna Netrebko.

Hätte Franz Hebenstreit seine, unsere Sehnsucht verwirklichen können, hätten wir uns die Metternichzeit erspart, die eiserne Faust nach dem gescheiterten 48er-Revolutionsversuch, das soziale Elend der Gründerzeit, den habsburgischen Völkerkerker, den ersten Weltkrieg, den Ständestaat, den Nationalsozialismus, den zweiten Weltkrieg und wahrscheinlich auch den Holocaust.

215 Jahre nach Hebenstreit leiden wir noch immer an den Echos der aufgezählten Verbrechen. Täter wie Opfer. Die Täter leiden an ihrem Wahn, die Opfer an dessen Folgen.

Die Utopien, nach denen sich Franz Hebenstreit sehnte, sind in diesem Lande noch weitgehend unverwirklicht. In seinen Betrachtungen fand Hebenstreit, “dass der Neid in seinem ausgedehnten Verstande die Hauptquelle aller Laster sei, auf der anderen Seite, dass von dem Krieg zum Prozesse, vom Prozesse zum Raub und zur Plünderei keinen anderen Grund als das Mein und Dein habe.”

In einer Gesellschaft dagegen, in der “alle Natur- und Kunstprodukte nach jedem Bedürfnis gemeinnützig sind, folglich der Erwerb sowie der Genuss gemeinschaftlich”, in einer solchen Gesellschaft sei jedes Laster unmöglich.

Andreas Riedel, der andere prominente revolutionäre Geist jener Tage nennt diese Gedankenwelt euphorisch „Hebenstreitismus oder Kommunismus“.

Neoliberale und Antisoziale, Klerikale und Konservative mögen ihre Ressentiments am Wort Kommunismus erigieren, aber in einer Welt, die Hebenstreit und die anderen Revolutionäre ersehnt und vorgedacht haben, gäbe es die Geschäftsmodelle des Neoliberalismus und Antisozialismus nicht, es gäbe keine Wahrheit in Gott und nicht die Nacherzählung des Beamtenkaiserstaates im Kleinen. Es gäbe Gerechtigkeit und Gleichheit, es gäbe die Souveränität des Einzelnen, gebündelt in der Idee der Solidarität.

In einem Hebenstreitösterreich gäbe es Freiheit, gäbe es Gleichheit, gäbe es Geschwisterlichkeit.

„Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.” Der Artikel 1 des Bundesverfassungsgesetzes ist nicht verwirklicht. Österreichs Recht wird hinter den Polstertüren von berufsständischen Kammern und Eigentümerbüros verhandelt, es hat keine Erinnerung an die Revolution, denn die Revolution hat in Österreich nie stattgefunden. Der König hat nie seinen Kopf verloren.

Wer auch immer an seiner statt sitzt, egal, welchen Namen sein Sessel trägt, hat keine Erinnerung an die Macht des Volkes. Wo es keine Erinnerung gibt, gibt es keine Erkenntnis. Es wundert nicht, dass die Republik sich nicht an Franz Hebenstreit erinnert.

Aber wir tun es und wir holen seine Fackel aus dem Brunnen, sie brennt noch und leuchtet. Franz Hebenstreit mag sein Leben ausgehaucht haben, aber seine Ideen brennen. Stürzen wir die falschen Helden von ihren Sockeln, die Kaiser und Könige und Kärntner Sonnen und ihre Büttel und erinnern wir uns an die wahren Helden dieses Landes. Die ersten Demokraten. Die ersten Republikaner. Franz Hebenstreit, Du lebest hoch!

Ich fordere die Freiheit für Dich!

Showtime ::: Funkstille

Funkstille.gifDas Fernsehen als Standortfaktor für Kreativwirtschaft. Seifenopern, Fernsehserien, Doku-Soaps – alles Importware? Wieviel Identität schafft das Österreichische Fernsehen für Kreative, für die Wirtschaft, für Unternehmer? Wieviel Kreativität verträgt der Zuschauermarkt? Über Wünsche, Visionen und marktwirtschaftliche Realitäten.

Diskussion unter der Moderation von Kurier-Redakteur Gert Korentschnig mit:

Markus Breitenecker, Geschäftsführer von Puls 4
Andrea Maria Dusl, Autorin und Filmregisseurin
Marie-Therese Harnoncourt, the next ENTERprise-architects
Pius Strobl, ORF

07. Februar 2008 | 19:00 Uhr
forum mozartplatz
Mozartplatz / Ecke Neumanngasse
1040 Wien

Anmeldung:
–> info@forum-mozartplatz.at

Showtime ::: Podiumsdiskussion zum Image des Österreichischen Films

Zum Image des österreichischen Films
Podiumsdiskussion
Donnerstag, 18. Oktober, 19.00

Wie in anderen Ländern mit kleinem Produktionsrahmen sind in österreichischen Filmen des öfteren thematische Ähnlichkeiten zu verzeichnen. Der radikale Blick auf die Gesellschaft hat unlängst einen Filmkritiker in einem Artikel der Harold Tribune dazu veranlasst, das österreichische Kino als „feel bad cinema“ (Denis Lim) zu bezeichnen. Wie steht es um diesen Befund?

Andrea Maria Dusl, Regisseurin und Autorin
Stefan Ruzowitzky, Regisseur und Drehbuchautor
Antonin Svoboda, Regisseur und Produzent coop99
Peter Zawrel, Geschäftsführer Filmfonds Wien
Moderation: Robert Buchschwenter, Filmwissenschafter und Dramaturg Drehbuchforum
Depot
Breite Gasse 3
1070 Wien
Tel: +43 1 522 76 13
Fax: +43 1 522 66 42
depot@depot.or.at

Showtime ::: Wie kommt der Film zum Publikum?

Pdf der Zusammenfassung einer Diagonale-Podiumsdiskussion, die am Mittwoch Mittwoch, 21. März 2007 von 14.00-16.30 Uhr im Rahmen des Schwerpunkts ‚Verwertung‘ zum Thema „Wie kommt der Film zum Publikum und das Geld zurück zu den ProduzentInnen?“ geführt wurde.

Moderiert von Peter Menasse diskutierten im Space 04 des Grazer Kunsthauses:

Michael Bilic – Das Kino Salzburg
Andrea Maria Dusl – Regisseurin
Peter Jäger – Autlook Filmsales
Wulf Sörgel – Verleih Neue Visionen/Berlin
Michael Stejskal – Filmladen Verleih

Showtime ::: Redezeit 1 ::: 29. April 20h auf OKTO

RZ-Redezeit-Sessel.jpgDie sprachlose Republik. Warum in Österreich nur mehr verlautbart
und nicht mehr diskutiert wird.

Redezeit 1. Mit dem Kabarettisten Werner Schneyder, der Kolumnistin Doris Knecht, dem Talkmaster Hermes Phettberg und dem Historiker Lothar Höbelt. Gastgeberin: Andrea Maria Dusl

Aufzeichnung der Debatte vom Sonntag, 23. April, 20 Uhr, Theater im Rabenhof

Samstag, 29. April, um 20h
Kabel-Kanal OKTO

Redezeit 1 –> download mp3 (91.465 KB)
–> Redezeit Blog
–> Okto Redezeit Blog


Redezeit gibt es jetzt auch als iTunes-Podcast. Entweder direkt über iTunes-> Podcast-> Suchwort: Redezeit oder über Redezeit Blog -> Subscribe Podcast

Redezeit ::: Sonntag 23.4. 20h im Rabenhof

Die sprachlose Republik. Warum in Österreich nur mehr verlautbart
und nicht mehr diskutiert wird.

Gäste von Andrea Maria Dusl sind die Kolumnistin Doris Knecht, der Talkmaster Hermes Phettberg, der Historiker Lothar Höbelt und der Kabarettist Werner Schneyder.

Sonntag, 23. April, 20 Uhr
Theater im Rabenhof
3., Rabeng. 3
Tel. 712 82 82
Der Indie-Kanal okto
sendet Redezeit am
Samstag, 29.4. um 20:00

Download FM4 Interview vom 22.4. (1,7 MB) – Andrea zu Gast bei Connected’s Natalie Brunner.
RZ-Redezeit-Sessel.jpgDEBATTIERCLUB Die Regisseurin und Falter-Kolumnistin Andrea Maria Dusl will die öffentliche Debattierkultur wieder beleben und startet im Rabenhof die monatliche Diskussionsveranstaltung „Redezeit“. THOMAS PRLIC in Falter 16/2006:

„Es ist schon ein Weilchen her, da saß Andrea Maria Dusl vor ihrem Fernsehkastl, und schaute sich eine alte Aufzeichnung des „Club 2“ an. In der legendären ORF-Debattierrunde stritten Günther Nenning, Rudi Dutschke und Daniel Cohn-Bendit miteinander. „Mir fiel die Kinnlade runter. Das war so interessant und gleichzeitig eine völlig andere Art von Debattenkultur“, erzählt die Filmemacherin und Falter-Kolumnistin, die so auf die Idee kam, das Club 2-Prinzip in einer Diskussionsveranstaltung wieder aufleben zu lassen.

Ursprünglich habe sie jemanden anstiften wollen, so etwas zu veranstalten, erzählt Dusl, aber weil das Anstiften noch mühsamer sei als das Selbermachen macht sie im Diskutierclub jetzt selbst die Moderatorin und Gastgeberin. Kommenden Sonntag (23.4.) findet im Rabenhoftheater die erste Ausgabe von „Redezeit“ statt, wie die monatliche Diskursrunde heißen wird. Als Gäste hat sich Dusl den Kabarettisten und Ex-Boxer Werner Schneyder, die Kolumnistin Doris Knecht, Predigtdiener Hermes Phettberg und den FPÖ-nahen Historiker und Uniprofessor Lothar Höbelt eingeladen, die zur Premiere gewissermaßen übers Reden reden werden. Das Thema der ersten Runde: „Die sprachlose Republik. Warum in Österreich nur mehr verlautbart und nicht mehr diskutiert wird.“

In Deutschland, sagt Dusl, habe jeder Sender ein sogenanntes Talk-Format, „bei uns gibt es nur Plauschrunden, aber keine politischen und gesellschaftspolitischen Diskussionen.“ Wobei Redezeit zwar als Live-Diskussion im Rabenhoftheater angelegt ist, beim Wiener Community-TV-Kanal Okto aber auch im Kabelfernsehen laufen wird und über ein eigenes Weblog als Podcast anschaubar sein soll. Als Diskutanten hat die Moderatorin fürs erste Mal Leute ausgesucht, die sich in der einen oder anderen Form professionell mit dem Thema Reden oder öffentlicher Meinung beschäftigen. Auf Politiker hat sie jedoch absichtlich verzichtet. „Die würden das sofort für ihre Zwecke umfunktionieren.“

Der Theaterkontext kommt Dusl für die Diskussionsrunde gar nicht ungelegen – so sei man näher am Publikum. Die Diskutanten sollen aber nicht auf der Bühne sitzen. Damit das Publikum nicht ehrfürchtig zur Diskutierrunde aufschauen muss, sondern ganz demokratisch auf sie runterblicken kann, werden die ersten paar Sitzreihen im Rabenhof für die Gäste-Couches abgebaut. Falls sich Zuschauer beteiligen wollen, wird es auch ein Mikrofon für Publikumswortmeldungen geben.

Dabei ist Dusl sehr wohl klar, dass der legendäre Club 2 heute sehr verklärt in Erinnerung ist. Dass es in der Redezeit fad werden könnte, darüber macht sie sich aber keine Sorgen: „Ich will ja selber spannende Sachen hören. Und ich habe auch nicht vor, irgendwelche Tabus einzuführen.“ Die Veranstaltungsreihe will die Regisseurin trotzdem nicht als Show missverstanden wissen, „ich sehe das im Dienste der Aufklärung“. Zeitbegrenzung soll es beim Diskutieren keine geben, einfach so auslaufen lassen will die Moderatorin den Debattierabend aber auch nicht. Das Ende will Dusl jedenfalls möglichst rechtzeitig ansetzen – nämlich bevor die Zuschauer genug haben, und nicht erst, wenn sie schon genug haben.


Redezeit, 23.4., 20 Uhr, mit Werner Schneyder, Doris Knecht, Hermes Phettberg, Lothar Höbelt; im Rabenhof, 3., Rabeng. 3, Tel. 712 82 82, www.rabenhof.at, www.redezeit.at, http://okto.tv/

Showtime ::: Treffpunkt Kultur

Heute Montag, den 27.3.2006 bin ich Live-Gast im ORF-Magazin Treffpunkt Kultur.

ORF2 22:30 TREFFPUNKT KULTUR
Live-Magazin (Wiederholung am 28.03.2006, 01:50)
23.05 Bilanz der Diagonale 06

23.15 Diskussion: Helmut Grasser und Andrea Maria Dusl
Der Produzent und die Regisseurin über Filmförderung. Streitgespräch vor dem Hintergrund der bizarren Idee des Produzentenverbandes, das Geld nur mehr für einige wenige „Erfolgsproduzenten“ und ausschliesslich für Filme zu fordern, die für den österreichischen Markt gedreht werden. Ich werde selbstverständlich der cinematographischen Vielfalt eine Lanze brechen.

Showtime ::: Comandantina beim Roundtable der Akademie der bildenden Künste Wien

Akademie-Alumni.jpgUnd danach? Wo KünstlerInnen arbeiten.Roundtable mit AbsolventInnen

Donnerstag, 10.11.2005, 18.00 Uhr, Aula der Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien.
Qualifiziert das Kunststudium nur zu einer künstlerischen Karriere?
Oder lässt sich diese Kompetenz auch in anderen Arbeitsbereichen sinnvoll anwenden?

Andrea Maria Dusl, Filmemacherin und Autorin
Studium Bühnenbild von 1981 bis 1985 bei Lois Egg.
Gustav Lohrmann, Leiter der Artdirektion/Grafik beim ORF
Studium der Bildnerischen Erziehung bei Gustav Hessing von 1970 bis 1974
Rita Vitorelli, Künstlerin, Mitbegründerin und Chefredakteurin von Spike
Studium der Malerei und Grafik bei Gunter Damisch von 1992 bis 1997
im Gespräch mit Stephan Schmidt-Wulffen, Rektor
und Andreas Spiegl, Vizerektor für Lehre und Forschung der Akademie der bildenden Künste Wien.

Imbiss und Getränke.
Sehr gut.

Zukunftsforum 2

keim3b_200.jpgDie Grüne Bildungswerkstatt Niederösterreich veranstaltet ein Symposion mit dem explosiven Titel Mödling Kultur oder Zukunftsforum2 bei dem Wolfgang Zinggl und ich allerlei gescheite Sachen sagen werden. Das wird am 29. Jänner 2005 sein, im Festsaal der Mödlinger Beethoven-Musikschule, in der Babenbergergasse 18-20.

Programm

14:00 Impulsreferate: Wolfgang Zinggl, Andrea Maria Dusl
15:30 Podiumsdiskussion, anschließend Plenumsdiskussion.
Open End mit Wein und Snacks.
Ha!

Kommen!
………………………………………
Mein Text zum Thema:
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Flyer:
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