Berufe und Benennungen

Da werde ich gefragt, in Fragebögen und für Kurzbiographien, welchen Beruf ich denn wohl hätte, und die Antwort fällt schwer, weil ich keinen Beruf habe. Ja, aber Sie müssen doch einen haben, kommt es dann, und sogar in mir schallt es leise, als Reflex auf den gesellschaftlichen Bekenntnisdruck. Sagen Sie etwas. Dann sage ich: Ich denke nach.

Dennoch hier eine Liste. So bin ich, in eigener oder fremder Zuschreibung:

Achilla Douglas
Amelia Natt och Dag
Apollonia Tillbakaseende Ulv
Architekturbewunderin
Art Directrice
Asporina
Atheistin
Ausstatterin
Autorin des Unendlichen Panoramas
Bibliothekarin eines Handapparats
Buchbinderin
Bühnenbildnerin
Comandantina beim Bureau für Information Wiederbeschaffung
Cousine
DJane
Doktorin der Philosophie
Drehbuchautorin
Empirikerin der Vorzukunft
Essayistin
Feuermacherin
Flâneuse
Forscherin zu Riten in Räumen
Freischaffende Sozialdemokratin
Geliebte
Gitarristin
Greenlighterin
Großsekretärin für Inneres
Hermeneutikerin
Hextilda FitzUchtred Tynedale
Information Wiederbeschafferin
Inkompetenzkompensationskompetente
Instrukteurin
Jachin-und-Boasologikerin
Kolumnistin
Komplizin
Kulturwissenschaftlerin
Liebende
L’infiammata
Magistra Artium
Malerin
Maschinenmaria
Maschinistin
Meisterin vom Stuhl
Nachdenkerin
Österreichkundlerin
Papierblumenmacherin
Past Master
Photographin
Plakatdesignerin
Poetin
Pythia
Realisatrice
Regisseurin
Reisende
Rhizomatische Enzyklopädistin
Romanautorin
Sammlerin
Satirikerin
Scheiternde, Scheiternde, besser Scheiternde
Schülerin
Schwedin
Schwester
Sezierkundige
Sporadikerin
Stachelschützin
Super-Recognizerin
Transzendentalbelletristikerin
Universitätslektorin
Verbündete
Viennologin
Wirkungshistorikerin
Wortvulkan
Zeichnerin
Zirkusprinzessin

 

 

 

 

Klage

Hauptjob momentan: Verwaltung. Kunst läuft nebenher. Das ist auch alles kein Wunder, weil die Welt vom ökonomischen Hegemon regiert wird. Und dort ist die Maxime: Gewinnsteigerung. Schönheit und Weisheit sind völlig unbekannt. Und von Gefühlen wird nur gefaselt (Stichwort: das „scheue Reh“ Kapital). Ich fordere die Beendigung dieser Weltschieflage.

Meine Himmelsrichtungen

Meine Wohnung hier in der Upper Westside Leopoldstadt ist an meinem Haus ausgerichtet, und dieses an der Gasse und der daranstossenden. Die beiden Gassen (und damit das Haus) sind parallel zum Donaustrom ausgerichtet und zum nächstliegenden Ufer-Abschnitt des Donaukanals. Ich habe die Gasse, in der ich wohne, in Gedanken (und auf der Landkarte) verlängert und nochmals verlängert, als würde sie geradewegs irgendwo hin führen. In eine ferne Stadt, eine Gegend mit Klang. Und mit der anderen Wienerischen Himmelsrichtung, der Gasse nämlich, die auf meine stosst, bin ich gleich verfahren. Weil ja das Haus und darin meine Wohnung an beiden ausgerichtet ist. Wenn ich also vom Bett zur Kaffeemaschine gehe, ist das die Achse Pilsen-Timișoara. Und wenn ich vom Küchenfenster ins Bad gehe, und gedankenhalber, rein vorgestellt, immer weiter ginge, käme ich zwischen Kattowitz und Krakau nach Polen. Ginge ich wieder zurück, vom Bad zum Kühlschrank, und noch weiter und weiter, käme ich irgendwann nach Venedig. Wie gesagt, immer in gerader Line. Meine Bücher, drüben im nördlichen Trakt, stehen Pilsnerisch-Temeswarisch. Hier, am Schreibtisch sitzend, ist mein Kopf und mein Gedankenstrahl genau nach Venedig ausgerichtet. Lehne ich mich zurück, polstert es mich polnisch.

DNA Test

Ich habe in den US of A eine DNA-Analyse von mir machen lassen (don’t try this at home!) und nach der bin ich zu 44% Hunter-Gatherer, zu 43% Farmer und zu 14% Metal Age Invader. Letzteres beruhigt und beunruhigt mich gleichzeitig.

Ethnisch (heikles Terrain) bin ich zu 99% Europäerin, zu 69% West- und Zentraleuropäerin, zu 26% Osteuropäerin und sehr seltsam: zu 4% Finnin. 

Als Cousins 3-5. Grades (niemand näherer) werden durchwegs mir völlig unbekannte Finnen, Schotten und Schweden gelistet. Nur einer ist dabei, den ich tatsächlich kenne. Keine Osteuropäer, keine Westeuropäer, keine Mitteleuropäer, keine Balkanos. Irgendwas stimmt da nicht. Es sei denn, ich wurde in der finnischen Botschaft in Paris ausgetauscht. Ich muss mal mit meinen Eltern sprechen. Leider sind sie schon tot.  

Schmetterlinge, Schmauch, Sofa

Vorwort zu meinem nächsten Buch: „Wien wirklich“, (Metroverlag, Herbst 2017):

Im Dezember 1971 fasste der Weltgeist prägende Bestandteile meines Daseins in gleichzeitig Geschehendem zusammen. Keinen der Akteure habe ich jemals persönlich kennengelernt. Und auch der Ort der Handlungen will noch von mir erforscht werden: Montreux am Schweizer Lac Leman. Dort spielte ein gewisser Ritchie Blackmore, nervöser Gitarrist der englischen Rockgruppe Deep Purple, das Riff zur Hymne des Jahrhunderts ein: „Smoke on the Water“. Mit dem Rolling Stones Mobile Truck, einem fahrbaren Aufnahmestudio – im legendären Kleintheater „Pavillon“. Der Rest des Albums wurde in den Gängen und Treppenhäusern des leerstehenden Montreux Grand Hotels aufgenommen. Hinter Matratzenwänden, in der hallenden Leere vergangener Glorie. Die beiden Locations dienten als Ausweichquartiere, nachdem das ursprünglich für die Schallplatten-Aufnahmen angemietete Casino Montreux während eines Frank-Zappa-Konzerts von der Leuchtpistole eines Schweizer Fans abgefackelt worden war. Der Arbeitstitel für die epochale Tonfolge war „Title nº1“, nach anderen Quellen schlicht „Drrr Drrr Drrr“. Die Inspiration der einzigen Melodiefolge, die selbst Unbegabte auf einer Gitarre zu intonieren sich erlauben, will Ritchie Blackmore dem Anfangsmotiv von Beethovens 5ter extrahiert haben. Der Text des Songs bezieht sich auf den erwähnten Brand des Casinos am 4. Dezember 1971. Den Titel „Smoke on the Water“ soll Deep-Purple-Bassist Roger Glover ein paar Tage später im Traum erfahren haben.

Die akustischen und optischen Echos der geschilderten Vorkommnisse wurden von dritter Seite mit kritischem Unbehagen wahrgenommen. Auf der Terrasse seiner Suite im Montreux Palace Hotel stand der große Petersburger Vladimir Nabokov. Was er hörte, gefiel ihm nicht. Laute Rockmusik anglosächsischer Proletarier (Nabokov hielt den Lärm für „Jazz“), von den frühen Winterwinden durch den mondänen Ort und über den See getragen. Auch was er sah, muss den scheuen Autor irritiert haben: Feuer, Rauch, Langhaarige, Panik. Chaos im Panorama der Nabokovschen Ordnung.

Es ist nicht bekannt, ob die drei erwähnten Protagonisten der geschilderten Vorkommnisse einander am Ort des Geschehens begegnet sind. Ich jedenfalls saß in der ersten Klasse des Gymnasiums in der Wiener Wasagasse und träumte den vergangenen Sommer nach. Fern der Geschehnisse in Montreux war ich diesen doch ganz nah. Und mehr noch ihrem Personal: Dem aristokratischen Gestus des Schmetterlingsfängers Nabokov, der kritischen Pedanterie des Bürgerschrecks und Welt-Tschuschen Frank Zappa und der entrückten Manie des Rockproleten Ritchie Blackmore. Wie gut kannte ich deren Befindlichkeiten und Beweggründe aus meiner eigenen Familie! Dieses explosive Gemisch aus Kunst und Krach, Schreiben und Schweigen. Wie der dauerentwurzelte Nabokov war ich mit dem Botanisieren schöner Fluginsekten infiziert worden. Und mit dem Aufschreiben von Erfundenem. Wie Franz Zappa suchte ich die Dämonen der Bürgerlichkeit mit satirischer Anarchie zu bekämpfen, wie Ritchie Blackmore verlor ich mich im Handwerk des Gitarrespielens und in den Arabesken der Melancholie.

Der vorliegende Band handelt von Gleichzeitigkeiten und will nicht mehr sein als eine Botanisiertrommel, in der ich schillernde Schmetterlinge gesammelt habe und auch den einen oder anderen Käfer. Wiener Schmetterlinge und Wiener Käfer. Vieles in der Wiese Wien will noch gefunden werden und auch die Frage nach der Legitimität des Botanisierens darf gestellt werden. Hier kann Frank Zappa antworten, dessen Musik das Schreiben dieser Sammlung begleitet hat: „You are what you is.“

Oder genauer:

„Ich bin der Himmel
Ich bin das Wasser
Ich bin der Dreck unter deinen Walzen
Ich bin dein geheimer Schmutz
Und verlorenes Metallgeld
(Metallgeld)
unter deiner Ritze
Ich bin in deinen Ritzen und Schlitzen
Ich bin Wolken
Ich bin die Stick[erei]
Ich bin der Autor aller Felgen
Und Damast-Paspeln
Ich bin der Chrome-Dinette
Ich bin der Chrome-Dinette
Ich bin Eier aller Arten
Ich bin alle Tage und Nächte
Ich bin alle Tage und Nächte
Ich bin hier 
Und du bist mein Sofa!
Ich bin hier 
Und du bist mein Sofa!
Ich bin hier 
Und du bist mein Sofa!“

Frank Zappa & The Mothers
The Sofa Suite (Live at Montreux Casino, 4th December 1971)

VERPFLICHTUNGS- UND 
UNTERLASSUNGSERKLÄRUNG

141/16 / 5/JU / 4038

      1. Ich habe in einem online veröffentlichten Artikel behauptet, dass eine „Käsetante“ an einem Käsestand am Karmelitermarkt 1000 € Umsatz an einem (Samstag-) Vormittag mache, unversteuert, seit Jahren. Es konnte dadurch bei Kunden und Lesern der Eindruck entstehen, damit sei der Käsestand gemeint, den Herr Dr. Stephan Gruber mit kaes.at in 1020, Karmelitermarkt betreibt. Weiters habe ich behauptet, dass „die Käsetante“, für Kunden und Leser erkennbar Frau Mag. Susanne Gruber, „die Wutpartei. Die Partei der Anständigen und Ehrlichen“ wählen würde, „Wegen der Registrierkassenpflicht.“ In einem Facebook-Kommentar dazu habe ich behauptet (in Bezug auf den Artikel und damit den Käsestand): „Das Wiegen der Ware im Papier ist auch ein Schnalzen. Früher legten die Greisler den Daumen mit auf die Waage. Erkennbar am Zittern der Nadel.
      2. Ich verpflichte mich, die Verbreitung dieser und inhaltsgleicher Behauptungen zu unterlassen; insbesondere verpflichte ich mich, diese Behauptungen aus sämtlichen Fundstellen im Internet zu löschen bzw. deren Löschung so zu veranlassen, dass diese auch nicht mehr im Cache von Suchmaschinen auffindbar sind.
      3. Ich erkläre, diese Behauptungen als unwahr zu widerrufen.
      4. Ich verpflichte mich, die Punkte 1 bis 4 dieser Erklärung, einschließlich der Überschrift, sowohl auf meinem Facebook-Account wie auch auf der von mir betriebenen Website http://comandantina.com zu veröffentlichen und ab der Veröffentlichung vier Wochen abrufbar zu halten, wobei auf der Website comandantina.com diese Veröffentlichung zumindest so abrufbar sein muss, dass deren Überschrift „Verpflichtungs- und Unterlassungserklärung“ während vier Wochen auf der Startseite, in gleicher Schriftgröße wie „Andrea Maria Dusl – Das Bureau“, und mit dem kompletten zu veröffentlichenden Text verlinkt gehalten werden muss.

Wien, am 24.5.2016          Mag. Dr. Andrea Maria Dusl

Ich habe fertig

Es klingt so einfach: „Ich habe fertig“, aber es ist ein schmerzhaftes Ringen um Klarheit, ein Kampf, gegen die eigene Unterdurchschnittlichkeit, die Dämonen des Versagens. Behände lauern sie, wo ich sie nicht brauchen kann, in mir selbst. Ach, es ist nie lustig, es ist ein Ringen. Und nachher bin ich kaput. Im Kopf und im Körper. Die Hände schmerzen, das Hirn trieft. Schauer! Und immer fange ich bei Null an, schiebe den Sisyphosstein hoch und rutsche ab. Es ist ein dauerndes Rutschen. Wenn der Berg abgearbeitet ist unter den Bemühungen, brennt der Kopf und schreit nach Ruhe und Linderung.

Wer kam von wo?

Aus unserer kleinen Statistikserie ‚Woher kommen wir und wo gehen wir hin?‘. Die Stammgäste des Bureau Dusilova kamen letzte Woche aus unten angeführten Städten, Weilern und Marktflecken. Erfasst sind alle Orte, aus denen mehr als 5 Bureaugäste kabeln. Den Stern der Woche erhält Verschwörungstopos Bielefeld.
Eigenbericht aus unserem Maschinenraum.
Aus Wien kamen 648
Aus Berlin 130
Aus Karlsruhe 61
Köln 57
Hamburg 53
Linz 49
Graz 44
Frankfurt Am Main 28
Düsseldorf 28
Weitra 25
Stuttgart 20
Dresden 19
Dortmund 19
Munich 19
Dornau 19
Kiel 18
Duisburg 17
Bochum 17
Gern 17
Bonn 17
Salzburg 16
Perchtoldsdorf 16
Zürich 16
Fellbach 15
Bremen 15
—>Bielefeld 15
Hanover 14
Essen 13
Herne 11
Tulln 11
Castrop-Rauxel 11
Budapest 11
Emeryville 11
Seoul 11
Nürnberg 11
Sindelfingen 10
Innsbruck 10
Leipzig 10
Krefeld 9
Oldenburg 9

„Wer kam von wo?“ weiterlesen

Pfungstadt Billwerder Riyadh

Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Diese Fragen kann das Bureau beantworten!

Die 7854 Besuche der letzten sieben Tage kamen nach elektromaschineller Berechnung des befreundeten Dienstes Google Analytics aus den unten aufgelisteten Städten. Ganz fleissig besuchte uns Neuhaus, das in direkter Kompetition mit München die Nase vorne hat. Die Speicherstadt an der Waterkant schickt sich an, Linz und das ewige Köln zu überrunden und mit der Murmetropole aufzuschliessen. Madrid und Prag schwächeln. Berlin und die Schnitzelhauptsadt aber dürfen als ungefährdete Comandantinenhochburgen gelten. Alaaf!

Schöne Dreierkonstellationen im Besucherpulk:

Zürich-London-Meggenhofen
Meggenhofen-Fürth-Rom
Purkersdorf-Dortmund-Madrid
Los Angeles-Obsteig-Pressbaum
und
Pfungstadt-Billwerder-Riyadh.

Vom poetischen Standpunkt muss auch
Dauernheim-Mannheim-Hockenheim
besonders gelobt werden.

Hier nun die Liste in Listenform, wie der Gebrauchsgrafiker sagen würde:

Wien 453 Stammgäste
Berlin 69
Graz 48
Köln 35
Linz 33
Hamburg 31
Karlsruhe 28
Düsseldorf 25
Neuhaus 23
München 19
Frankfurt am Main 17
Essen 16
Paris 15
Dornbach 14
Stuttgart 14
Zürich 13
London 13
Meggenhofen 12
Fürth 12
Roma 11
Salzburg 10
Erlangen 10
Ziersdorf 10
Hannover 10
Holzwickede 10
Wiener Neustadt 10
Jenbach 10
Dresden 9
Maria Enzersdorf 9
Lindabrunn 9
Mödling 9
Bonn 8
Tehran 8
Bielefeld 7
Iran 7
Himberg 7
Bochum 7
Perchtoldsdorf 7
Kelsterbach 7
Wattens 7
Berndorf 7
Praha 7
Klagenfurt 7
Purkersdorf 7
Dortmund 7
Madrid 7
München 6
Kreisfreie Stadt Aachen 6
Herrenberg 6
Leonding 6
Kiel 6
Dornbirn 6
Innsbruck 6
Radstadt 6
Schenefeld 6
Absam 6
Herne 6
Hallein 6
Weissenbach 6
Pasching 6
Bremen 6
Nürnberg 6
Leipzig 5
Dornau 5
Sankt Pölten 5
Hohenems 5
Fellbach 5
Sindelfingen 5
Münster 5
Los Angeles 5
Obsteig 5
Pressbaum 5
Helsinki 5
Pfungstadt 5
Billwerder an der Bille 5
Riyadh 5
Chemnitz 5
Korntal-Münchingen 5
Duisburg 5
Filderstadt 5
Nidderau 4
Budapest 4
Blaubeuren 4
Dreieich 4
Recklinghausen 4
Herzogenaurach 4
Krems an der Donau 4
Halstenbek 4
Paderborn 4
Anif 4
Lustenau 4
Guntramsdorf 4
Roskilde 4
Wilhelmsburg 4
Wesseling 4
Dauernheim 4
Mannheim 4
Hockenheim 4
Jena 4
Mit der Bitte um Kenntnisnahme
Die Comandantina

Comandantinas Städte

Awstats-Webalizer.jpg

 

 

 

 

Wo wohnen eigentlich die Menschen, die www.comandantina.com in ihren Browser ticken, hier im Bureau landen und uns die Bude leerlesen? Eine alte Frage des Showbusiness kann endlich beantwortet werden: Wer ist mein Publikum und wo kommt es her? Matros, mein genialer Maschist, hat spät nachts Lochstreifen mit allerneuesten Messergebnissen in die Kapitänskajüte geliefert. Die gestrigen 4631 unabhängigigen Besucher des Bureaus kommen aus den unten angeführten Städten – der Rest vom Land, aus der Wüste, aus dem Dschungel, von Bord von Schiffen und Flugzeugen. Sehr warm stimmt mich der Gedanke, dass aus Riyadh genau so viel Besucher kommen, wie aus Wuppertal und Eisenstadt, nämlich acht. Etwas nachlässig dagegen London, Malmö und Pfaffstetten mit nur sieben. Gelistet sind Orte mit über 5 donnerstäglichen Comandantinabesuchen.
Hier also die Liste von gestern, Donnerstag, 21.12.2006.

Lesen sie selbst:
Wien 582
Berlin 176
Cologne 92
Hamburg 78
Frankfurt Am Main 63
Stuttgart 53
Munich 50
Karlsruhe 46
Graz 39
Bonn 38
Linz 37
Hannover 36
Zürich 32
Kiel 32
Düsseldorf 32
Erlangen 29
Bielefeld 29
Innsbruck 29
Essen 28
Bochum 25
Dortmund 25
Dresden 24
Leipzig 24
Herne 22
Bremen 21
Nürnberg 19
Wesseling 17
Fellbach 17
Schenefeld 15
Kelsterbach 15
Duisburg 15
Dörfl 15
Kornwestheim 14
Gelsenkirchen 14
Herzogenaurach 13
Eschborn 13
Ratingen 13
Chemnitz 13
Sindelfingen 12
Salzburg 12
Wiesbaden 12
Braunschweig 12
Gräfelfing 12
Schwerte 12
Bern 11
Oldenburg 11
Offenbach 11
Paris 11
Meerbusch 10
Darmstadt 10
Münster 10
Mainz 10
Osnabrück 10
Mannheim 10
Regensburg 10
Bad Vilbel 9
Erding 9
München 9
Klagenfurt 9
Fürth 9
Maria Enzersdorf 9
Rom 9
Steinbach Am Taunus 9
Straße 9
Riyadh 8
Ishøj 8
Niederzier 8
Stockholm 8
Edingen-Neckarhausen 8
Eisenstadt 8
Frechen 8
Brühl 8
Rostock 8
Wuppertal 8
Gschwendt 8
Niederkasse 8
Paderborn 7
Münster 7
Aachen 7
Heidenheim an der Brenz 7
Pfungstadt 7
Jena 7
Halstenbek 7
Augsburg 7
Alfter 7
Bottrop 7
London 7
St. Pölten 7
Strausberg 7
Pfaffstetten 7
Stuhr 7
Norderstedt 7
Malmö 7
Erfurt 7
Holzwickede 6
Heidelberg 6
Eggenstein-Leopoldshafen 6
Hückelhoven 6
Siegen 6

Zwischen Ausseer Kirtag und Hungerast

Hitliste der 30 häufigsten Suchmaschinenanfragen, die hierher ins Bureau Comandantina Dusilova führten:

1. Julia
2. Hell
3. Vespa
4. Budern
5. Harry Potter
6. Shit
7. Gert Johnnys
8. Golem II
9. Tussi
10. Jieper
11. Twin Towers
12. Seiterl
13. Bidet
14. Ausseer Kirtag
15. Andrea Dusl
16. Hungerast
17. Die Süsse des Lebens
18. Doris Knecht
19. Pippi Långstrump
20. Gert Jonnys
21. Heidi List
22. Hong Kong
23. Schlampe
24. Indian Summer
25. Tor der Woche
26. Hatschen
27. Landpomeranze
28. Leningrad Cowboys
29. Al Bundy
30. U-Bahn Graz


Platz 31: Grasser Homepage. Gute Nachrichten für Fionocchio?

Loose Change 2nd Edition

Michael Moore is not alone.

Korey Rowe / Dylan Avery / Jason Bermas
Loose Change is a documentary written and directed by Dylan Avery which presents a possible explanation of events during the September 11, 2001 Terrorist Attacks. The film attempts to compensate for the perceived inadequacy of government investigations and the 9/11 Commission Report. It alleges that the attacks were not the result of terrorism but a series of cleverly executed events carried out by the US government. It was released through the creators‘ company, Louder than Words, and received wide attention after being featured on local FOX affiliate, WICZ-TV (FOX 40).
See Loose Change@en.wikipedia.org for information about history, references and critisism of Loose Change.

Ixugraphie Photoblog online!

Boys-and-Girls.jpg
Der neueste Zubau des Bureaus, das nigelnagelneue Ixugrafie-Photoblog ist online. Das was?
Das Ixugrafie-Photoblog. Das ist jener Teil des Comandantina-Blogs, in dem es nur um Bilder,
Bilder und nochmals Bilder geht. Um schöne, hässliche, seltsame, abseitige, jedenfalls aber um
Bilder from around the Kugel.
Sortiert nach Galerien, wird das Photobureau ein kleines, pulsierendes, ständig wachsendes
Bildermuseum sein. Zu jedem Bild gibts Kommentare und die Möglichkeit zu posten – und das
weltweit einzige Chilimeter. Mit dem Chilimeter kann jedes Bild zwischen 1=mau und 5=hot
bewertet werden – von der fahlen Chilischote bis zum feuerroten Höllenpfefferoni.
Gezangelt hat das alles der wunderbare Matros des Bureaus, der unaustauschbare Christian
Mayrhofer, der auch schon die Blogs von Florian Klenk, Doris Day Knecht, neda bei und
dem Bobo-Magazin Fleisch zusammengeschraubt hat.
Abstract.jpg
Ins Photobureau (und wieder zurück hierher) kommt man ab superbald ganz einfach über
die links in der Navigationsleiste rechts. Das Photobureau ist sozusagen der Ostflügel von
Comandantina Dusilova. (Schöner Satz aus dem Internetzeitalter: „Die links in der Leiste rechts“)
Die ersten Galerien sind: Boys and Girls from my Block, die Blue-Moon-Shooting-Galerie
mit kistenweise Bildern von den Dreharbeiten meines Spielfilms Blue Moon, der elegante Salon
Abstract is the World, die Sammlung Phones of the World und die Kollektion
Little Shops of Horror mit bekannten und unbekannten Schüttelfrostläden aus aller Welt.

Funk it, people!

Phones.jpg
„Hallo? . . .

Neues aus dem Bureau ::: Comandantina Ixugraphie

Comandantina Dusilova, intern „Das Bureau“ genannt, baut aus. Seit Tagen zangeln Matros
und seine Mitarbeiter im Bauch des Weblogs. In wenigen Tagen, ja vielleicht nur Stunden
soll das nigelnagelneue Ixugraphie-Bilderblog online gehen. Damit wird es auf Comandantina
Dusilova möglich sein, all die wunderbaren, abseitigen und seltsamen Ixugraphien in –
sagen wir mal schnoddrig – „moderner“ Form zu betrachten.
Hier Screenshots vom Comandantina Ixugraphie-Bildblog, intern „Das Photobureau“
genannt:
Ixugraphie-Vorschau-1.jpg
Schreenshot 2: So wirds im Inneren des Bildblogs aussehen. In die verschiedenen Galerien
wird man direkt vom guten alten Weblog aus navigieren können.
Ixugraphie-Vorschau-2.jpg