Comandantina-Jahresend-Rätsel. Die ersten drei Wörter, die Ihr findet, sind der ganz spezielle Silvester-Wunsch für Euch!
Kategorie: Good Design
Frohe Ostern 2023
Ostern im Vintage-Kabinett
Logo-Time
Ich habe ein bißchen in der Vintage-Kiste gespielt.
Comandantina – Eau de parfum
DNA Test
Ich habe in den US of A eine DNA-Analyse von mir machen lassen (don’t try this at home!) und nach der bin ich zu 44% Hunter-Gatherer, zu 43% Farmer und zu 14% Metal Age Invader. Letzteres beruhigt und beunruhigt mich gleichzeitig.
Ethnisch (heikles Terrain) bin ich zu 99% Europäerin, zu 69% West- und Zentraleuropäerin, zu 26% Osteuropäerin und sehr seltsam: zu 4% Finnin.
Als Cousins 3-5. Grades (niemand näherer) werden durchwegs mir völlig unbekannte Finnen, Schotten und Schweden gelistet. Nur einer ist dabei, den ich tatsächlich kenne. Keine Osteuropäer, keine Westeuropäer, keine Mitteleuropäer, keine Balkanos. Irgendwas stimmt da nicht. Es sei denn, ich wurde in der finnischen Botschaft in Paris ausgetauscht. Ich muss mal mit meinen Eltern sprechen. Leider sind sie schon tot.
Comandantina und der Stern
Für meine Kolumne ‚FRAGEN SIE FRAU ANDREA‘ in Falter 14/2018 zum 4.4.2018.
Liebe Frau Andrea,
auf ihrer Homepage „Comandantina“ habe ich Ihr persönliches Symbol entdeckt, einen roten Stern. Zelebrieren und verharmlosen Sie hier überkommene und verkommene Ideologien?
Verwirrt, Dr. Ernst Hillarius Fröhlich, per Twitter-Direktnachricht
Lieber Dottore,
Symbole und Zeichen, aber auch Namen und Begriffe sind dem Gezeitenspiel der Bedeutungen unterworfen. Mal gehen sie unter, mal werden sie an Land geschwemmt, mal als Strandgut aufgelesen. Ich darf im folgenden die sehr persönlichen und kontingenten Ideengeschichten zu „Comandantina“ und dem „Stern“ berichten. Die Knappheit der Erläuterungen ist dem Platz geschuldet.
Der pseudonymisch mobilisierte Künstlername „Comandantina“ enstand im Februar 1997 in Havanna, Kuba. Die Begegnung mit der Geschichte Kubas hielt für das revolutionäre Personal der Insel den Kampfnamen „Comandante“ in ehrender Schwebe. Frauen waren allerdings keine Comandantes und wenn, wären sie als Comandanta bezeichnet worden. In satirischer Aufweichung des Begriffs habe ich die Endsilbe Tina dazugestellt, extrahiert aus „Tina Turner“, und erinnerlich aus Namen wie Bettina, Christina und Martina, wie Agostina, Albertina und Clementina, wie Costantina, Giustina und Valentina. Comandantina antwortete aber auch feministisch auf Titel wie Commendatore, Conte und Cavaliere.
Der rote Stern ist kein kommunistischer, wie mir Chefredakteure führender Boulevardmedien schon unterstellten, sondern der Flammende Stern der Freimaurer (die Venus in ihrem fünffältigen Lauf), tingiert in meiner Lieblingsfarbe rot, und ergänzt um die brennende Fackel der Aufklärung, einen Olivenzweig für die Friedlichkeit meiner Mittel und meinen Klarnamen für die Lauterkeit meiner Absichten. Das Spruchband ist mottolos, weil Texte immer wieder neu gefasst werden wollen. Aber der Stern!, fauchen die Chefredakeure führender Boulevardmedien trotz all dieser Erläuerungen. Und dann machen sie Urlaub unter der Flagge Kalifoniens, trinken Mineralwasser der Marke San Pellegrino und Bier von Heineken. Und wenn man sie genau befragt, geben sie womöglich zu, dass sie sich schon für eine Wohnung in der Rotensterngasse interessiert haben.
comandantina.com dusl@falter.at Twitter: @Comandantina
Liberté Égalité Fraternité Laïcité .·. Firmitas Utilitas Venustas
La Stellvertretende Bildungsreferentin
Freundschaft! Ich wurde heute (17.12.2016) bei der Wahl der Konferenz der Sektion 8 der SPÖ Alsergrund zur „Stellvertretenden Bildungsreferentin“ gewählt. Ein kleiner Schritt für die Sozialdemokratie, ein großer Schritt für die Comandantina! Ich blicke auf eine Zustimmung von hundert Prozent. Danke an Thomas Kvicala für das Lichtbild!
Aus gegebenem Anlass
Grado ::: Spiaggia
FRAISL
International Woman’s Day 2016
Ich habe anlässlich dieses sehr herzlichen Empfangs Freundschaft mit zwei Botschafterinnen geschlossen, sage aber nicht, welcher Länder, damit die, mit denen Freundschaft nicht geschlossen wurde, sich nicht brüskiert fühlen. Die Welt der Diplomatie hat sich auch mir eröffnet. Zumindest formell. Auch gelernt: Alle bei diplomatischen Tafelrunden essen gleich viel und mit gleicher Geschwindigkeit. Die Gänge werden erst angetastet, wenn allen aufgetragen wurde. Eine geheime Erhebung erkennt, wer keinen Alkohol trinkt. Denen werden andere Gläser aufgetischt. Die geheime Erhebung findet beim Apéritif statt, wo genau beobachtet wird, wer zu welchen Drinks greift- zu Alkoholischem oder zu Fruchtsaft. Es wird permanent nachgeschenkt. Vor dem Eintritt in den Saal steht eine Tafel, auf der die Sitzordnung in gedruckten Kärtchen vermerkt ist. Augenscheinlich dient das dazu, falsche Platzierungen im Vorfeld zu klären. Es werden Wichtige und Unwichtige abwechselnd verteilt, damit die Tafel keine Cluster bildet. Oberperson A sitzt immer in der Mitte. Es gibt eine Runde initialer Toasts, dann eine Vorstellrunde, dann freie Gespräche. Zum Kaffee wird aufgestanden, damit niemand zulange sitzenbleibt. Bei aller Höflichkeit gibt es ein striktes Programm, das minutiös eingehalten wird. Das Essen hat weitgehend den Charakter von Arbeit. Mehr, wenn weitere Geschehnisse reminisziv analysiert wurden.
„So geht Wien“ Wortwolke
Good Design ::: Gravity, canned.

Sollte in keinem Haushalt fehlen.
Habe mir neulich zwei Dosen davon zugelegt.
Man kann nie wissen.
Zu beziehen via Sam Potts Inc.
This is so fucking good!
Grosse Oper!
Andrea in Hohenems
Der Wagen
Zero* Hotels ::: East Village 2B
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Meine romantische Bleibe im Summer of 94. New York City. East Village. 2nd Ave B. Natural Born Killers spielten gerade im Kino. T-Shirts mit dem Abschiedsbrief von Curt Cobain hingen frisch bedruckt an den Touristen-T-Shirt-Ständen. Das T-Shirt, das ich trug war schwarz und drauf stand in weissen und gelben Buchstaben:
WELCOME TO NEW YORK
NOW LEAVE.
Es war warm und der Sommer im Village roch süsslich, mal nach Asphalt, mal nach Gift, mal nach den Reifen eines Muscle-Cars. In der früh weckte mich die Sonne, die über den East River strich, oder ein Anruf von Triebl, der beim Höller Klaus in der der 35ten in einem Dachappartment mit Blick aufs Empire State Building logierte und in der früh immer einen Bagel oder zwei brauchte. Der Bagel-Bring-Walk vom East Village nach Midtown dauerte genau zwei American-Spirit-Zigaretten, die es bei einem Pakistani Ecke Stuyvestant/St.Marks gab. Damals rauchte ich noch. Die Twin Towers standen nütz herum und niemand gab einen heck about ihnen. So war das.
Am Fensterbrett lag in der früh immer schwarzer Staub.
Good Design ::: Reznicek Resopal Loge

Japanischer Designansatz im
Altwiener Beisl. Bicolore Reminiszenz
an das Funderplattenstyling der
späten 70er. Lobenswert der Einsatz von
Sprossensessel, Maggischaukel und
Bierdeckelkahn. Charmantes Lichtdesign
aus der Nasszelle.
Steckdose für spontane Handyakkuauflademanöver.
Viererloge im Speisezimmer des Alsergrunder Beisls „Zum Reznicek“.
Gansl, Anten und an Fisch, lassertn sich wandern übern Tisch.
Zum Reznicek
Reznicekgasse 10
Wien, Alsergrund.
Good Design ::: Beast

„Beast“ by Tex at Cold Steel San Francisco
Radikaler Umgang mit Oberfläche und Nomen. Klare Reduktion auf drei Farben:
Das glänzende Grau des Fahrzeuglacks, den matten Schimmer des schwarzen
Schablonenletterings und das rote Braun natürlichen Rostes.
BEAST
Atavismus als Mobilitätskritik.
Das Rostrum gehört zu einem Fahrzeug, das vor einem Tätowierladen in San
Francisco geparkt ist.
Tex At Cold Steel America
„Kick-Ass Custom Tattooing!“
1783 Haight Street, San Francisco, California
415-933-7233
Trond Espen Seim

Trond Espen sieht im Leben aus wie Detlev Buck in meinem Film
Blue Moon. Der sieht seinserseits im Leben aber ganz anders aus als da. Denn da in Blue Moon war er einen Bild nachgestylt, das wir in einem Fotobuch über das Leben in der DDR gefunden hatten. Wirre Frisur, Koteletten, 3-Tage-Bart mit Dschingis-Khan-Rotzbremse in blond. Meine Theorie jetzt: Entweder hat sich Trond Espen einen Detlev-Buck-Foto-Band angeschaut, oder der DDR-Schlurf in unserem Fotoband die Filme von Seim. Alles sehr kompliziert. Trond Espen Seim sitzt jedenfalls auf dem sehr eleganten Möbel Lounge Chair von Charles Eames.
Und das alles in Krems an der Donau.
Good Design ::: Goldener-Glocke-Garten

Garten des Wiener Gasthauses „Goldene Glocke“
1050, Kettenbrückengasse 9.
Konsequentes Spiel mit der Leitfarbe.
Spannende Repetition des Grundmotives:
Pixelmoiree-Tischtücher, Maggischaukel,
Brotkörberl, Sologabel, Papierserviette,
Funktaxiaschenbecher.
Gutes wording am Seitenpaneel.
Leidenschaftliches Betonflooring.
Good Design ::: Beast at Cold Steel

„Beast“ by Tex at Cold Steel San Francisco
Gutes Fahrzeugdesign. Gutes Chopping,
guter Umgang mit der Materialoberfläche.
Exzellente Positionierung im öffentlichen Raum.
Gute Geschichten im Geschäft hinter dem Designobjekt.
Tex At Cold Steel America
„Kick-Ass Custom Tattooing!“
1783 Haight Street, San Francisco, California
415-933-7233
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Sehr lesenswert auch die folgende Geschichte aus der Clit-Piercing-Szene, die bei Tex im Studio Cold Steel America in der Hippie-Höchstburg Haight-Ashbury in San Francisco spielt. In dem Tätowierstüberl, das auf dem Bild hinter der Auto „Beast“ zu sehen ist. Die Geschichte heisst „Horizontal Hood done at Cold Steel America“. Autorin ist Clarknova Clarknova@bme.anon
Horizontal Hood done at Cold Steel America
I’d been considering an inner-labia piercing because I thought it would be beautiful to have some intimate jewelry, shining and gleaming in my beautiful pussy. As I was walking around Haight-Ashbury I walked into a few piercing/tattoo studios just to do a little research (prices, jewelry, healing time, etc). I wasn’t intending on getting anything done that day, I just wanted to get my questions answered.
I walked into Cold Steel and was immediately impressed at how nice Michaela was. She answered all my questions in detail and told me about all my genital piercing options. She didn’t pressure me at all to get the piercing done then and there, she just answered my questions and even drew diagrams of the various options so I would know exactly what she was talking about. She made me feel very comfortable, and I didn’t even feel strange when we went into the piercing room and >>>















