Der Klimakleber und Uni-brennt-Protestierer. Wähler·innen-Schaubild. Für die Salzburger Nachrichten vom 24. Februar 2024. Anlässlich der Salzburger Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen.
Kategorie: Zeichnungen
Schaubild Salzburg J
Der bürgerlich-grüne Solaranlagen-Django mit Privat-Kraftwerk. Wähler·innen-Schaubild. Für die Salzburger Nachrichten vom 24. Februar 2024. Anlässlich der Salzburger Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen.
Schaubild Salzburg K
Die jung-dynamische, halb-globalisierte Provinz-Startup-Unternehmerin. Wähler·innen-Schaubild. Für die Salzburger Nachrichten vom 24. Februar 2024. Anlässlich der Salzburger Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen.
Schaubild Salzburg L
Der eingebürgerte Döner-Verkäufer. Wähler·innen-Schaubild. Für die Salzburger Nachrichten vom 24. Februar 2024. Anlässlich der Salzburger Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen.
Schaubild Salzburg M
Die Gemeindewohnungs-Bewohnerin mit rotem Parteibuch. Wähler·innen-Schaubild. Für die Salzburger Nachrichten vom 24. Februar 2024. Anlässlich der Salzburger Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen.
Hallo Wahlvolk
Schaubild Salzburg N
Die Normal-Salzburger. Wähler·innen-Schaubild. Für die Salzburger Nachrichten vom 24. Februar 2024. Anlässlich der Salzburger Gemeinderatswahlen und Bürgermeisterwahlen.
Soda mit Himbeeren
Nicht lustig. Österreich versus Deutschland
Für die Salzburger Nachrichten „Wochenende“ vom 11. November 2023.
11.11. 11h11 – Fasching oder Karneval?
Cover für die Salzburger Nachrichten „Wochenende“ vom 11. November 2023.
Frohe Ostern 2023
Salzburg wählt
Salzburg wählt. Die Kandidatinnen sind nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen. Meine Zeichnung für die Salzburger Nachrichten vom 26. März 2023: Darf man für Salzburg noch Visionen haben?
Salzburger Wünsche für 2023
Mit den Wünschen ist es so eine Sache. Bescheidenheit soll die Wahrscheinlichkeit der Erfüllung verbessern. Kurz: Man wünsche sich nicht zu viel. Andere wieder sagen, man solle überschießend wünschen, um ein besseres Verhandlungsergebnis zu erzielen. Aber sind Wünsche verhandelbar? Wie auch immer, ich wünsche mir für 2023:
a) Die Wiedervereinigung von Zukunft und Glück, b) die Umverteilung von Oben nach Unten, c) die Trennung von Staat und Bosheit, d) ein Musikgedudelverbot in Gaststätten und Geschäften, e) das Ende der Pandemie, f) öfter am Meer zu sitzen, g bis z) Frieden.
Andrea Maria Dusl. Für die Silvesterausgabe der Salzburger Nachrichten am 31. Dezember 2022.
Meins, meins, meins
Über die Freude am Besitzen. Für die Wochenendbeilage der Salzburger Nachrichten vom 15. Oktober 2022.
Extrawurst
Österreich ist gänzlich frei von Privilegien. Niemand profitiert von Sonderkonditionen oder anderen Besserstellungen. Wer hierzulande über der Norm behandelt wird (oder solches begehrt), bekommt eine Extrawurst. Dabei ist Extrawurst nicht Extrawurst. Das Wesen der Extrawurst liegt in seiner Exklusivität. Und in seiner individuellen Paßgenauigkeit.
Aber schon der Name der Sonderwurst sorgt für Missverständnisse. Während das deutschsprachige Ausland die Extrawurst als jenes Brätwerk versteht, das man, außertourlich gebraten bekommt, kennt man im Land der Berge die Extrawurst eigentlich als Volksnahrungsmittel aus der Wurstvitrine. Im Biedermeier als Preßburger bekannt, hatte sie sukzessive an Qualität und Beliebtheit eingebüsst. In wiederhergestellter Rezeptur musste ein neuer Name her: Extrawurst. Ungarn und Italiener hatten ihre Salamis, Bayern die Weißwurst und jetzt hatte auch Österreich eine Nationalwurst. Sie wird unter diesem Namen ausschließlich im Inland angeboten, jenseits unserer Grenzen heißt sie Lyoner.
Seit Jahrzehnten werden Lehrlinge im Rahmen des Wurstemmelholens im Extrawurstbestellen geschult. Blassrosa, leicht schwitzend muss die Einlage ins Kaisersemmerl sein, dünngeschnitten wie Magazinpapier, in ungerader Blattzahl eingelegt, bedeckt mit einem Gurkerlspan, reich aus der Semmel lappend. Österreichweit verbindet sich mit dieser Spezialität das Bild hierarichischer Überlegenheit. Als Beamtenforelle wurde ihre Spielart „Knacker“ im Ärarischen legendär, jenes fingerspannlange Schreibtischgericht, das Staatsdienern alter Schule über den Tagesmittelpunkt hilft.
Andrea Maria Dusl. Für meine illustrierte Kolumne in den Salzburger Nachrichten vom 14. Mai 2022.
Frohe Ostern
Ostern im Vintage-Kabinett
Logo-Time
Ich habe ein bißchen in der Vintage-Kiste gespielt.
Wasagassler – 70erjahre
Schaubild für die 150-Jahre-Festschrift des Wasagymnasiums, publiziert im Oktober 2021.
Wasagasslerin – 70erjahre
Schaubild für die 150-Jahre-Festschrift des Wasagymnasiums, publiziert im Oktober 2021.
#impfenschützt
Aus gegebenem Anlass. Nationalfeiertag und Impferinnerungstag der Künsterl·innen.
Coronaman
Zu einem Text von Robert Pfaller, erschienen in der Wochenendausgabe ALBUM des Standard am 3. April 2021.
Erlösung
Comandantinas Weihnachts-Wünsche 2020
Für meine Kolumne ‚FRAGEN SIE FRAU ANDREA‘ in Falter 52/2020 zum 23.12.2019.
Liebe Fragende! Liebe Antwortsuchende!
Corona, die Königin der Seuchen hat uns alle ergriffen. Manche von uns sind schon tot. Andere liegen auf den Intensivstationen und kämpfen um ihr Leben. Der Rest teilt sich in Erkenntnisbereite aus der Vorsichtsfraktion und Freiheitslüsterne aus dem Covidiotenheer. Wie war dieser Advent? Aerosolbewölkt. Punschstände, Christkindlmärkte und Geschenkeparcours waren verwaist. Babyelefanten froren in der Unsichtbarkeit. Die Ampel leuchtete tiefrot. Die App schlich sich ins Koma. Nur der Angstschober war auf allen Beinen, kraxelte in den Kurven und sedierte uns mit der ewigen Botschaft: „Die nächsten Wochen sind entscheidend“.
Am Ende jeden Jahres richtet sich die Comandantina mit einer Liste von Wünschen an ein Institut von bestem Ruf: Das Salzamt! Seine düsteren Gänge duften nach Creeds Tabarome Millésime, nach den süßen Schwaden heimlich oxiderter Cohibas, nach Boswellia-Weihrauch aus dem Oman, jemenitischer Myrrhe und den sanften Äthern in Glengoynes Single Malt.
Unsere Freunde vom Wünsche-Komitee tagen draußen im Hof, halten Abstand und tragen FFP3-Masken ohne Ventil: Kichernd illuminiert die junge Dame im goldenen Engelskleid, die Krone in ein Lockenmärchen gesteckt: Das Christkind! An seiner Seite der gemütliche Alte im roten Wams, Kris Kringle, der Weihnachtsmann! In knisternder Hochlaune der elegante Herr im weichen Tweed aus Alba. Genagelt sind seine Budapester, eau-de-toilette-betäubt seine Schläfen, Konfetti staubt von seinen Schultern. Es ist der Cavaliere Corrado di Molinalibera, Kennern dieser Kolumne als die Jahresendperson bekannt.
Liebes Christkind, lieber Weihnachtsmann, Carissimo signore di fine anno! Ich darf Euch meine Wünsche des Jahres überreichen. Ich fordere mit glühender Vehemenz:
1. Die Rettung der Menschen auf Lesbos. 2. Die sofortige Durchimpfung Österreichs 3. Die Umverteilung von Oben nach Unten und von Rechts nach Links. 4. Die immerwährende Separation von Religion und Staat. 5. Die nachhaltige Trennung von Staat und Bosheit. 6. Die Entkitzlochung Österreichs. 7. Die Fortführung des “Unendlichen Panoramas” in einer Stadtzeitung von Welt.
comandantina.com dusl@falter.at Twitter: @Comandantina










