Anna Jeller enthusiasmiert sich im funky Radiosender Superfly für ‚So geht Wien!‘ Enjoy!
Kategorie: Showtime!
Lesungen, Vorlesungen, Moderationen, Podiumsdiskussionen, Vorträge, Reden, Widerreden, Diskursmikado.
Die Grenzen von Meinungsfreiheit und Kunst ::: Podiumsdiskussion
Martin Sexl im Gespräch mit
Andrea Maria Dusl und Roman Siebenrock
Montagsfrühstück. Forum für strategische Langsamkeit.
Eine Kooperation zwischen Literaturhaus am Inn
und der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft
der Universität Innsbruck
Montag, 2. November 2015
9-11 Uhr
Josef-Hirn-Straße 5, 10. Stock
A-6020 Innsbruck
Fax 0512/507- 45199
Tel. 0512/507-45014
Literaturhaus@uibk.ac.at
Der Anschlag islamistischer Terroristen auf das Pariser Satiremagazin Charly Hebdo im Jänner 2015 ließ die Diskussion über die Grenzen von Meinungs- und Pressefreiheit und von Kunst neuerlich aufflammen. Mittlerweile hat sich der Arbeitsalltag des neu gegründeten Redaktionsteams, das immer wieder mit Karikaturen des Propheten Mohamed und zu Muslim_innen Aufsehen erregt(e), komplett gewandelt: Das Team arbeitet hinter bewachten Türen, ein kugelsicherer Schutzraum steht für den Ernstfall zur Verfügung. Geblieben sind jedoch die gleichen Fragen: Warum existieren für eine satirische Auseinandersetzung mit religiösen Themen (nach wie vor) Tabu-Zonen? In welcher Gesellschaft leben wir, wenn sich Künstler_innen, die sich mit diesen Themen beschäftigen, vor potentiellen Anschlägen schützen müssen? Woran liegt es, dass viele Gläubige in manchen (künstlerischen) Darstellungen eine „Verunglimpfung“ ihrer Religion sehen? Haben wir es bei Karikaturen von religiösen Themen und Figuren mit unangemessenen Darstellungen und Grenzverletzungen zu tun, die mit dem Argument der Meinungsfreiheit verkauft werden?
Univ.-Prof. Dr. Roman Siebenrock, geboren 1957, ist Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.
Univ.-Prof. Dr. Martin Sexl ist Leiter des Bereichs Vergleichende Literaturwissenschaft und Leiter des Instituts für Sprachen und Literaturen der Universität Innsbruck.
Univ. Lektorin Mag. Dr. Andrea Maria Dusl lehrt an der Uiversität für Angewandte Kunst Wien.
Montag 20.10. 19h, Funkhaus Wien ::: Social Media ::: Ehalt, Herwig, Dusl
Podiumsgespräch mit
Mag. Dr. Andrea Maria Dusl
Jana Herwig, M.A.
Moderation: Univ.-Prof. Dr. Hubert-Christian Ehalt
Montag, 20. Oktober 2014, 19 Uhr
ORF RadioKulturhaus
Großer Sendesaal
4., Argentinierstraße 30a
Anmeldung: +43 1 501 70 377
Info: www.wien.gv.at
„Geize nicht mit der Publikation von Sonnenuntergängen, lautet der Rat an den Facebook-Novizen, nicht mit der Veröffentlichung deiner braungebrannten Fußspitzen vor dem Weltmeer oder der frisch gebackenen Spinatlasagne im selbstgekneteten Römertopf. Sei ganz Künstlerin, ganz Künstler, schieb den Facebook-Deinen rüber, wenn du am Weltschmerz leidest, an einem logorrhoischem Schub oder dich eins fühlst mit dem Universum. Auf einschlägigen Seiten – Gleichgesinnte posten sie täglich – gibt es zu jeder Seelenbefindlichkeit einen passenden Konfuzius-Spruch. Schreibe den nicht bloß hin, sondern mach daraus ein Bild. Ein Schriftbild. Deine Freundinnen und Freunde werden es dir danken und die Erkenntnis zum Tag mit ihresgleichen teilen.“
Andrea Maria Dusl
Showtime ::: Feldkirch – 9./10. Mai 2014
Feldkircher Literaturtage 2014: Literatur & Politik
Freitag 9. Mai 2014 – 19:30
Feldkirch, Theater am Saumarkt
Robert Menasse und Andrea Maria Dusl
Samstag 10. Mai 2014 – 20:15
Feldkirch, Theater am Saumarkt
Podiumsdiskussion:
„Die AutorInnen Andrea Maria Dusl, Peter Bichsel und Josef Winkler diskutieren mit Jürgen Thaler das Selbstbewusstsein der Literatur, die Notwendigkeit politischer Rede, das eminent Politische des Literarischen, aber auch die neuen Möglichkeiten poetischer Intervention in Zeiten nach den klassischen Massenmedien. Es geht also um nichts weniger als um die – spannende – Konstellation von Literatur und Politik.“
http://www.saumarkt.at/programm/feldkircher-literaturtage-2014-literatur-politik-robert-menasse-und-andrea-dusl
http://www.saumarkt.at/programm/feldkircher-literaturtage-2014-literatur-politik-podiumsdiskussion
John macht den Belushi

Meine Ordnung leidet unter dem Chaos

Vor langer Zeit errichtete die Wiener Autorin und Zeichnerin Andrea Maria Dusl einen Legoturm. Dieser ist nun fixer Bestandteil der ansonsten reduzierten Biedermeier-Wohnung, erfuhr Wojciech Czaja.
6. Jänner 2013, 21:45.
„Vor vielen Jahren hatte ich einmal einen Anflug langer und ausgiebiger Depressionen. Durch Zufall habe ich erfahren, dass C. G. Jung im Garten seines Hauses, um seiner eigenen Depression zu begegnen, einen Turm errichtet hat. Ich dachte mir: ‚Super Idee, Herr Jung! Das ist das Beste, was du mir je geraten hast!‘ Und so habe ich beschlossen, ebenfalls einen Turm zu bauen, allerdings nicht aus Ziegel-, sondern aus Legosteinen.
Ich bin damals durch sämtliche Spielzeuggeschäfte Wiens gelaufen und habe in der Lego-Auslieferungsstelle in Auhof sämtliche Steine in Schwarz und Blau aufgekauft. Damals konnte man Legosteine noch solo kaufen! Gebaut habe ich den Turm anhand eigener Pläne, nahm mir dann aber die künstlerische Freiheit, diese während des Baus abzuändern. So wie in der Gotik.
Insgesamt habe ich an diesem Turm – sämtliche Stürze und Wiederaufbauten miteinbezogen – einige Monate herumgebaut, wobei ich sagen muss, dass das Zerbrechen eines solchen Turmes eine tiefgehende Katastrophe im persönlichen Bereich darstellt. So mit Heulkrämpfen und allem Drum und Dran. Der Turm ist jetzt 2,85 Meter hoch und besteht aus circa 15.000 Steinen. Bei der Fertigstellung war ich wieder gesund.
Ich habe noch mehr Legosteine. Ich glaube, es sind einige zigtausend, die sind aber in Kisten verpackt. Vielleicht baue ich ja eines Tages wieder einmal einen Turm. Ich komme ja aus einer Architektenfamilie, und da wird man mit der Faszination des Planens und Errichtens schon als Kind infiziert. Abgesehen von Lego jedoch konterkariere ich diese Gabe mit dem bewussten Nichtbauen in meiner rund 80 Quadratmeter großen Wohnung.
Konkret: Ich habe fast keine Möbel. Auch keine Kästen. Mein Hab und Gut ist in blauen Transportkisten verpackt. Und dieses Blau ist so schiach und so unfassbar blau, dass es in der Masse fast schon wieder schön ist. Insgesamt habe ich an die 80 Kisten, die mit Werkzeugen, Gelacken und Gespachteln, mit Tonbändern, Familienfotos und Reiseführern gefüllt sind. Wobei die Ordnung noch etwas unter meinem Chaos leidet. Die Gewürze befinden sich unter Weihnachten. Das ist nicht sehr praktisch, denn das eine braucht man oft und das andere nicht so oft. Das muss ich noch ändern.
Generell kann ich sagen, dass ich eine Freundin der mobilen Möbel bin. Immobiles liegt mir nicht. Auch nicht unter dem Gesichtspunkt, dass ich in diesem Biedermeier-Haus in der Leopoldstadt aufgewachsen bin und hier schon seit meinem dritten Lebensjahr wohne. Einbaumöbel machen mich unglücklich. Ich will, dass alles verstellbar ist. Küche, Badewanne und WC sind ein ganz fairer Kompromiss. Das einzige immobile Ensemble, auf das ich niemals verzichten könnte, ist mein Handapparat. Manche sagen auch Bibliothek dazu. Meine Bücherordnung hat Struktur, und trotzdem finde ich nichts. Alles, was unter 30 Euro kostet, kaufe ich lieber ein zweites Mal, anstatt es zu suchen. Das ist echt mühsam.
Im Rahmen der Reduktion meiner Lebensinhalte lebe ich ansonsten so, dass alles auf einem einzigen Tisch stattfinden kann. Ich glaube, in diesem Punkt bin ich japanisch veranlagt. Von den Japanern, zumindest bilde ich mir das ein, habe ich übrigens auch die Neurose übernommen, dass in meiner Wohnung alles rechtwinkelig sein muss.
Die Wohnung, von der ich träume? Das wäre eine Halle in der Dimension einer Flugzeughalle, sagen wir so mit 10.000 Quadratmetern. Es würde keine Wände geben, und das Bett würde ich hinstellen, wo immer ich gerade will. Sonst wäre alles leer. Da könnte ich dann sogar auf meinen Handapparat verzichten. Wenn ich mir eine Wohnhalle leisten kann, dann kann ich mir auch einen Buchbutler leisten.“
Interview: Wojciech Czaja für DER STANDARD, 5./6.1.2013)
Andrea Maria Dusl gesehen von Lisi Specht
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Andrea Maria Dusl gesehen von ©Lisi Specht. Für STANDARD.
http://www.lisi.at
Showtime ::: Alte Schmiede – Werk Leben ::: 10.12.2012
Montag
10.12.2012
19.00h
Alte Schmiede
Comandantina in der Alten Schmiede!
WERK LEBEN III – eine Gesprächsreihe 73. Autorinnenprojekt der Alten Schmiede: Konzept und Moderation: LYDIA MISCHKULNIG
ANDREA MARIA DUSL (Wien) im Gespräch mit Lydia Mischkulnig, samt Lesung aus Channel 8. Roman (Residenz Verlag, 2010) und Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen. Roman (Metroverlag, 2012)
Werk Leben: In einer Reihe von vier Gesprächen geht Lydia Mischkulnig der Frage nach, wie Leben und Schreiben zusammenhängen. Der eigene Bezug zu den Werken der Gäste wird dabei ebenfalls thematisiert.
Lydia Mischkulnig zu Andrea Maria Dusl: »Channel 8« ist der Grat, auf dem sich eine Liebesgeschichte erzählt. Zwischen Paris und St. Petersburg, einem Fernsehjournalist und einer Taschendiebin. Man kennt sich nicht, aber man träumt voneinander. Wie zwei Radiostationen, die auf gleicher Wellenlänge senden. Das Buch ist in eigentümlicher Strenge komponiert. Im Gespräch sollen die Hermetik und die Geheimnisse der Konstruktion beleuchtet werden. Andrea Maria Dusl zählt zu den vielseitigen Künstlerinnen der Stadt. Sie zeichnet, kommentiert, kommuniziert als Facebookerin, Twitterin und Bloggerin, Filmemacherin, sie schreibt Bücher, sie ist Ratgeberin, und doch: Wer ist Andrea Maria Dusl? Ihre Produktivität scheint wie auf Knopfdruck zu funktionieren. Zudem arbeitet sie seit Jahrzehnten am »Unendlichen Panorama. Ein Strip«. Eine unendliche Zeichnung, die sie entlang ihrer Biografie, den politischen Ereignissen und somit als Zeitgeschichte erzählt. Darüber wollen wir reden und es präsentieren, wir wissen noch nicht wie. Hinzu kommt die Hermetik dieses Konvolutes, oder befinden wir uns in einer Autofiktion, die aus einer Widersprüchlichkeit stammt, die sich zum Werk erhebt? Es ist mir ein Vergnügen, das Werk Andrea Maria Dusl, Comandantina Dusilova, zu befragen.
Andrea Maria Dusl, *1961, lebt und arbeitet als Zeichnerin, Autorin und Filmregisseurin in Wien, San Francisco und in der Steiermark. Zuletzt erschienen: Die österreichische Oberfläche (2007) und die Romane Boboville (2008), Channel 8 (2010) und Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen (2012).
Lydia Mischkulnig, *1963 in Klagenfurt. Ab 1981 Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz und Wien, ab 1985 auch an der Filmakademie Wien. Literarisch tätig seit 1991. Lebt in Wien. 2008 Gastprofessur in Nagoya, 2009/10 Lehrauftrag am Institut für Sprachkunst, Wien. Preise (Auswahl): 2002 manuskripte-Preis, 2009 Österreichischer Förderpreis für Literatur. Bücher: Halbes Leben. Roman (1994); Hollywood im Winter. Roman (1996); Sieben Versuchungen. Erzählungen (1998); Umarmung. Roman (2002); Die Böhmische Bibel (gemeinsam mit Sabine Scholl, 2008/2009); Macht euch keine Sorgen. Neun Heimsuchungen (2009); Schwestern der Angst. Roman (2010).
Stufenloser Zugang zur Galerie (GLZ) und Schmiede-Werkstatt (AS); Behinderten-WC; zu Veranstaltungszeiten Behinderten-Parkplatz vor dem Haus Schönlaterngasse 11
Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen in der Alten Schmiede.
Jura Soyfer ::: Andrea Maria Dusl
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Der Waschsalon Karl-Marx-Hof und Andrea Maria Dusl präsentieren
Gehn ma halt a bisserl unter… 100 Jahre Jura Soyfer
Am 8. Dezember 2012 jährt sich der Geburtstag Jura Soyfers zum einhundertsten Mal. „Das Rote Wien im Waschsalon Karl-Marx-Hof“ widmet dem jung verstorbenen Dichter eine Sonderausstellung, die sich mit dem – immer noch brandaktuellen – Werk des Künstlers auseinandersetzt. Die Wiener Zeichnerin Andrea Maria Dusl begegnet Soyfers Texten in großformatigen Arbeiten – in symbolhaften Bildern, aber auch in Neuinterpretationen zeitgenössischer Illustrationen.
Geboren in der ukrainischen Stadt Charkiw, flüchtet Jura Soyfer mit seiner Familie 1920 nach Wien. Ab den frühen 1930er Jahren erscheinen Soyfers Texte in der Arbeiter-Zeitung und in der sozialdemokratischen Illustrierten Der Kuckuck; 1936 wird sein erstes Theaterstück uraufgeführt. Jura Soyfer stirbt im Alter von nur 26 Jahren im KZ Buchenwald an Typhus.
In seiner tagesaktuellen „politischen Gebrauchslyrik“ führt Jura Soyfer – mit immenser sprachlicher Wucht – einen letztendlich aussichtslosen Kampf gegen das reaktionäre Dollfuß-Regime und den aufkommenden Faschismus: „Ob das, was wir schaffen, Kunst ist oder nicht, das ist uns gleichgültig. Wir dienen nicht der Kunst, sondern der Propaganda“, so Soyfer.
Ganz in der Tradition Nestroys legt Jura Soyfer in seinen Theaterstücken die Schwächen, die blanke Dummheit und die Unverbesserlichkeit der Menschen bloß. Der versöhnliche Schluss ist zugleich Appell und politische Kampfansage.
Gehn ma halt a bisserl unter… 100 Jahre Jura Soyfer
Eröffnung:
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 19 Uhr
Dauer der Sonderausstellung: 11.10.2012 – 2.5.2013
Öffnungszeiten: Donnerstag 13 –18 Uhr, Sonntag 12 –16 Uhr
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung Eintritt: 3 € (Erwachsene)
KuratorInnen: Lilli Bauer und Dr. Werner T. Bauer
Waschsalon Nr. 2
Karl-Marx-Hof
19., Halteraugasse 7
+43 (0) 664 885 40 888
info@dasrotewien-waschsalon.at
www.dasrotewien-waschsalon.at
Showtime ::: Lesung Mürzzuschlag 14.9.2012 ::: Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen
»Ich kann die Welt nur aus mir heraus sehen und beschreiben. Was ich nicht erlebt habe, existiert nicht.“ Ein Glück: Andrea Maria Dusl erlebt viel. Ein größeres Glück: die stilistische Brillanz und sprachliche Originalität, mit der die Autorin von »Boboville« ihre vielen Erlebnisse beschreibt. In sieben skurrilen Odysseen entführt uns die begnadete Beobachterin Dusl via sechs traumhaften Metropolen zu ihrer schwarz-weiß changierenden Seele. Voll Witz und Selbstironie. Was anderes sollte man von jemandem erwarten, der über sich selbst sagt: »Und der Stil, ach weißt du, der Stil, ich schreibe, wie es will in mir, ich habe hochblühende Schreibtourette.“
Lesung
„Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen“
14.9.2012, 19h
kunsthaus muerz
Wiener Straße 35
8680 Mürzzuschlag
St. Eiermark
Kartenbestellungen / Kartenverkauf
Telefon: 03852 / 56200 oder
kunst@kunsthausmuerz.at
oder an der Abendkasse
Anwesenheitspflicht!
Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen
Kein Roman
Metroverlag, Wien 2012
160 Seiten
€ 19,90
Showtime ::: Comandantina in Ö1 ::: Fr. 17. August 23h03
Nachtquartier Spezial
Freitag
, 17. August 2012 23:03
Andrea Maria Dusl zu Gast bei Anna Soucek.
Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter –> 0800 22 69 79
http://oe1.orf.at/programm/310349
Andrea Maria Dusl ist zwei Stunden lang zu Gast in einer Sendung ohne Thema aber mit Auftrag: Gemeinsam mit den Hörern und Hörerinnen werden die Baustellen des Alltags besprochen, Zusammenhänge zwischen ungelösten Rätseln hergestellt und möglicherweise auch Antworten auf Fragen gefunden, die noch nicht formuliert worden sind. Andrea Maria Dusl ist Zeichnerin, Buchautorin, Filmemacherin, Kolumnistin, Geheimmusikerin, Österreich-Expertin und scharfsinnige Beobachterin der wichtigen Nichtigkeiten, die unser Zusammenleben ausmachen. „Was ist besser: Die gesunde Bräune oder die noble Blässe?“, „Woher kommt das Wort Palatschinke?“, „Was ist eine Bernsteinfunkennachricht?“ – das sind einige der Fragen, die sie als Frau Andrea in ihrer Kolumne in der Wochenzeitung Falter beantwortet. Ebendort wird jede Woche eine neue Folge des von Dusl erfundenen und gezeichneten „Unendlichen Panoramas“ publiziert. In ihrem zuletzt erschienen Buch „Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen“ (Metroverlag) erzählt Dusl unter anderem über eine romantische Begegnung auf dem Empire State Building, über eine winterliche Reise nach Odessa oder über die Leidenschaft fürs Schwimmen in gefährlichen Gewässern: „Wir zogen unsere Sachen aus und rannten in den salzigen Tod. Es war kein Schwimmen, es war kontrolliertes Sterben. Es war Ausgepeitschtwerden mit kochendem Eis. Die Gischt schnitt kleine Streifen aus meinem Körper. Es begann mir Spaß zu machen. Sieh zu, dass es dir keinen Spaß macht, bellte Bruce gegen den Wind, wenn es dir Spaß macht, wenn dir warm wird, Austrian girl, dann beginnst du zu sterben. Was soll ich?, schrie ich. Es ist so schön!, schrie ich, es ist richtig warm!“
Reden Sie mit unter 0800 22 69 79, oder schreiben Sie uns Ihre Fragen, Statements oder Erlebnisse: Als Mail an nachtquartier@orf.at oder als Posting im Nachtquartier-Forum der aktuellen Sendung. Was sind Ihre schönsten Gefahrenorte? Möchten Sie auf den verordneten Sommerurlaub lieber verzichten? Kommunizieren Sie durch Musik? Ist es sinnvoll, Probleme im Radio zu besprechen oder bleibt man lieber unter sich? Was ist wichtig genug, um artikuliert zu werden? Auf alle Fragen, die schlaflose Nächte bereiten, werden wir in dieser zweistündigen Nachtquartier-Ausgabe eingehen.
Musik von Steve Reich bis Johnny Guitar Watson. Sogar eigene.
Ins Hotel konte ich ihn nicht mitnehmen ::: Lesung Seekirchen
Seekirchner, Salzburger!
Lese heute Do,
21.06.2012 um 20h
im Kulturhaus Emailwerk
in 5201 Seekirchen am Wallersee.
„Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen“
7 grosse Geschichten
Anwesenheitspflicht!
Showtime ::: Trost und Rat ::: Radio Wien 19h ::: 13. Mai 2012
Meine Lieben!
Ich bin Sonntag, 13. Mai 2012 um 18:45h live zu Gast bei Willi Resetarits in „Trost und Rat„. Vielleicht wollt Ihr vorbeischauen? Karten kann man –> hier reservieren.
Trost & Rat“ live aus dem ORF-Kulturcafe
Autorin, Zeichnerin, Filmemacherin und Kolumnistin Andrea Dusl gibt sich bei „Trost & Rat“ am kommenden Sonntag ein Stelldichein. Für die Live-Musik sorgen der Kontrabass-Virtuose Georg Breinschmid und der Trompeter Thomas Gansch.
Autorin, Kolumnistin und Filmregisseurin Andrea Maria Dusl, aka Comandantina Dusilova, bereichert die Sendung mit ihrem umfassenden Fachwissen über wienerische Wendungen und Verhaltensweisen – und präsentiert ihre sprachwitzige, scharfsinnige Beobachtungs-Sammlung „Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen“. Ein persönlicher Wegweiser durch Havanna, Moskau, Lemberg, New York, Odessa – und Wien: „Wir waren elf und ziemlich blöd. Wir umrundeten einen ganzen Wiener Häuserblock. Nicht auf der Straße, nicht am Gehsteig, sondern oben, in der Dachrinne. So fing es an.“
Trost & Rat gibt es jeden Sonntag ab 19.00 Uhr auf Radio Wien und als Livestream, zudem wird die Sendung im Fernsehen auf „W24“ und dort auch als TV-Livestream übertragen. Wer live bei der Sendung im „ORF-Kulturcafe“ dabei sein will, kann um sieben Euro Tickets online reservieren.
http://wien.orf.at/studio/stories/trostundrat/
http://www.ticketonline.at/rkh/de/tickets/trost-rat-wien-orf-radiokulturhaus-401463/performance.html
Showtime ::: Lesung ::: Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen
24.4.2012, 19h
phil
Gumpendorferstrasse 10-12
Anwesenheitspflicht

Ins Hotel konnte ich ihn nicht mitnehmen
Kein Roman
Metroverlag, Wien, März 2012
160 Seiten
€ 19,90
Zwischen Stein und Anstoss
Andrea Maria Dusl für Stefan Riedl (aka Triebl), anlässlich der Fertigstellung von dessen Grotten-Ausmalung im “Kaiserbründl in Wien”.
Notiz, gesprochen am 14. Oktober 2011:
Sehr geehrte Damen und Herren! Exzellenzen und Würdenträger in all den Ihnen zustehenden Titeln und Anreden! Liebe Freundinnen und Freunde! Erdgeister und Nymphen, Collegae!
Es ist mir eine grosse Irre.
Wir befinden uns an einem arkanen Ort, wir stehen in der Unterwelt. Die Zeit wird diesen Ort vor Ablauf der Tage verschliessen. Verharren wir in buntem Staunen darüber, was die Tiefe der Stadt aus dem Dunkel und der Feuchte des Erdenleibs geschält hat. Staunen wir, was der Mephisto in die Lücke des Fünf-Stern-Zackens einschrieb. Schreiben wir ein in unser Gedächtnis, was das künstliche Licht hier erhellt. Für kurze Zeit, für die Schuld des Augenblicks. Sehen wir das Blut der Purpurschlangen an den Leibern von Jachín und Boáz. Sehen wir den Pinsel des Parsen, er zeigt nach oben.
Oben, im Reich des Lichts und der Himmelsfinsternis geht die Welt zu Ende, das Gold verliert seine Würde, es rinnt durch die Scherben des zerbrochenen Krugs. Aber hier unten, bei den Geistern, die das Gold gebären, hier unten wird gesagt:
“Ein Ende hat gesetzt die Finsternis und alle Vernichtung, begrenzt durch den Stein von Dunkel und Todesschatten. Dieser Satz wird so erklärt: Das Ende der Finsternis ist das Endwesen der linken Seite, welches in der Welt und in den Höhen schweift und vor dem Allerheiligsten Anklage erhebt, wider die Welt. Dem entsprechen die Wirte. Und alle Vernichtung begrenzt, indem die Werke nicht auf das Guite, sondern immer nur darauf zielen, Vernachtung in der Welt zu wirken.
Das Wort Stein jedoch bezeichnet jenen Stein des Anstosses, darin die Sünder zu Fall kommen. Dies wird bestätigt durch die Worte: Ein Land der Ermüdung, gleichwie das Dunkel. Merket: Es gibt ein Reich des Lebens in den Höhen, dieses ist das Land, und es gibt ein unteres Reich, welches genannt ist “Dunkel und Todesschatten” – jenes Dunkel bezeichnend, welches aus dem Land der Ermüdung stammt und jenes Ende von der Seite der Finsternis, welches zugleich der Abschaum des Goldes ist…
Rabbica Cahon aber erklärte: „Das Wort Ende bezeichnet jenen Ort, wo das Gedächtnis nicht mehr ist. Denn dieses ist zugleich das Ende der linken Seite. Wieso? Weil geschrieben ist: Denn wenn du meiner bei mir gedenkst, so es dir gut ergehen wird. Es erschien also der Mundschenk dem gerechten Mann, der gerechten Frau, weil sie jene Worte sprachen. Und man vermeinte, in dem man den Traum betrachtete, dass es ein Traum des geistigen Gedächtnisses sei.“
„Darin wird geirrt, denn alles war vom Allerheiligsten allein gekommen, aus der Tiefe zwischen den Schenkeln des Zacken. Darum musste noch die Region des Vergessens gewahr werden, wie es heisst: “Nicht gedachte der Oberste der Mundschenken und vergass seiner”. Wozu noch die Worte: “und vergaß seiner?“ Es ist ein Hinweis auf jene Region, in der das Vergessen ist und diese eben ist das Ende der seite der Finsternis. Die “zwei Jahre” aber bezeichnen die Rückkehr in zwei Stufen, worin das Gedenken” eintritt.“
Erfahren zu Weissenberg am Inn, im Erdloch bei der Weihenburg, bevor sich der Schlund des Brunnens wieder verschloss und die Erinnerung mit sich nahm.
Danke, ich habe gesprochen.
Showtime ::: Ö1 – Tonspur ::: Andrea im Radio

Montag, 21. März 2011, 21:00, ORF Ö1
Zwischen Knillehult und San Francisco.
Die ungestillte Sehnsucht der Andrea Maria Dusl.
Feature von Nikolaus Scholz.
Höret!
Showtime ::: Lesung: 10.3. Bregenz
Andrea Maria Dusl liest in Bregenz aus anzüglichen Texten.
Kommet!
Am Freitag, 11.3.2011 – 20:30 Uhr
5 Jahre Salon d’amour – Es wird wieder Frühling
Bergmannstraße 6
6900 Bregenz
www.magazin4.at
Kartenreservierung:
Tel. 05574 / 410-1511
Email: selma.duenser@bregenz.at oder
karten@aktionstheater.at
Es lesen: Andrea Maria DUSL, Ulrich GABRIEL / GAUL (Schriftsteller), Norbert LOACKER (Schriftsteller), Tania SAEDI (Sängerin) mit Moritz WALDMÜLLER, Andreas HASELGRUBER (Architekt und Sänger), Maximilian ACHATZ (Schauspieler), Marianne GREBER (Fotografin), Martin GRUBER (Regisseur), Martin OJSTER und viele mehr…
Idee/Konzeption: Martin Gruber, Martin Ojster.
Showtime ::: Lesung: 7.9. Gwölb Korneuburg
Ich habe Unerhörtes mit Thomas Klestil aufgeführt, habe mich von Viktor Klima küssen lassen, war bei Wolfgang Schüssel unterm Tisch und schwamm (!) in Helmut Kohl.
Der atemberaubende Leseabend führt in die Hohe Politik und in die Tiefen der Gesellschaft.
Vergessen Sie lustig. Meine Begegnungen mit Politikern und anderen Zufallsbekanntschaften sind besser.
Am 7. 7ember 2010 um 7 Uhr 77 pm lese ich aus meinen Essaybänden „Fragen Sie Frau Andrea“ und „Die österreichische Oberfläche“, sowie ausgewählte Passagen aus den Romanen „Boboville“ und „Channel 8“.
Kommet zahlreich!
Und dann traf ich den Präsidenten
Dokumente des Fortschritts
Dienstag, 7.9.2010 – 20:30 Uhr
Gwölb Korneuburg
Beginn: 20:30 Uhr
(Einlass: 19:00 Uhr)
Eintritt: € 10
Hauptplatz 20
2100 Korneuburg
17:00 bis 1:30. Küche bis 24:00
Reservierungen täglich unter 02262 / 71 0 47
oder online unter Gwölb
Veranstaltungsübersicht und Kartenvorverkauf
Showtime ::: Channel 8 Lesung: 8.8.
Summerstage Wien
Es gibt nur eine Frage: Wer bist du? Andrea Maria Dusl liest auf der Summerstage aus ihrem neu erschienenen Roman Channel 8. Kommet!
Sonntag, 8.8.2010 – 8:08 pm
Summerstage
1090 Wien – U4 Station Roßauer Lände
Info 319 66 44-10
Reservierung: 315 52 02 ab 15:00
Showtime ::: Channel 8 Lesung: 23.7. Wieselburg
Es gibt nur eine Frage: Wer bist du?
Andrea Maria Dusl liest aus ihrem
neu erschienenen Roman Channel 8
Kommet!
Am Freitag, 23.7.2010 – 19:30h
Literatur und Wiese
Mostheuriger Wippel
Schacha 2
Wieselburg
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: Freiwillige Spende
Es lesen: Andrea Maria Dusl, Josef Haslinger, Markus Köhle und André Pilz.
Musik: Klaus Zalud.
Rede im Rathaus ::: Freiheit für Hebenstreit!
Essai sur La Liberté, L’Egalité et La Fraternité. Andrea Maria Dusl .·.
Rede im Wiener Rathaus, 28.6.2010, anlässlich der Rehabilitierung Franz Hebenstreits.
(–> Wiener Vorlesungen – Franz Hebenstreit, Rehabilitierung eines frühen Demokraten). Alle Texte des Abends hier in einer –> Sonderbeilage der Presse.
Geliebte Schwestern! Geliebte Brüder!
Ich fordere Freiheit für Franz Hebenstreit! Mein Aufruf kommt 215 Jahre zu spät. Franz Hebenstreit wurde am 8. Jänner 1795 hingerichtet. Am Schottentor wurde er aufgehängt, unter dem Johlen derber Dummköpfe, die sich darin gefielen, eine weitere Fackel der Aufklärung in den Brunnen zu werfen.
Franz Hebenstreit war ein Demokrat, er brannte für die Freiheit, für die Gleichheit, für die Geschwisterlichkeit. Am Schottentor, wo sein Licht ausgeblasen wurde, steht heute die grosse Universität des Landes, darin sein Fokus, das Auditorium Maximum.
Auch 215 Jahre nach Hebenstreit wird am Schottentor noch um die Freiheit gekämpft. Für die Freiheit des Denkens, für die Freiheit von Ungleichheit und Standesdünkel. Auch 215 Jahre nach Hebenstreit ist das Schottentor noch eine Richtstätte. Unten am Donauufer steht die grosse Kaserne, sie wurde gegen das Volk errichtet, wurde gebaut, um das Volk mit Waffengewalt von der Revolution abzuhalten. Sein Hauptausfallstor ist auf ebendiese Universität gerichtet, das österreichische Gegensatzpaar Staatsgewalt und Freiheit der Lehre ist in den Stadtplan eingeschrieben.
Am Schottentor werden noch heute, im Jahr 2010, 215 Jahre nach Hebenstreit Studierende von Polizisten zusammengeschlagen. Was ist ihr Verbrechen? Die Forderung nach Freiheit. Das Besetzen kommunalen Eigentums.
Was fürchtet die Staatsgewalt? Sie fürchtet, dass der König seinen Kopf verliert. Mit der Forderung nach Freiheit beginnt der Kopf zu wackeln, mit der Idee der Gleichheit purzelt er.
Hätte Franz Hebenstreit, Bruder im Geiste, Bruder im Licht, seine Sehnsucht nach der besseren Welt, seine Sehnsucht nach einem Leben ohne Neid und Missgunst, ohne Habgier und Ausbeutung, hätte er diese Sehnsucht verwirklicht, lebten wir heute in einem besseren Land.
Dann könnte sich Arigona Zogaj heute so frei fühlen wie Anna Netrebko.
Hätte Franz Hebenstreit seine, unsere Sehnsucht verwirklichen können, hätten wir uns die Metternichzeit erspart, die eiserne Faust nach dem gescheiterten 48er-Revolutionsversuch, das soziale Elend der Gründerzeit, den habsburgischen Völkerkerker, den ersten Weltkrieg, den Ständestaat, den Nationalsozialismus, den zweiten Weltkrieg und wahrscheinlich auch den Holocaust.
215 Jahre nach Hebenstreit leiden wir noch immer an den Echos der aufgezählten Verbrechen. Täter wie Opfer. Die Täter leiden an ihrem Wahn, die Opfer an dessen Folgen.
Die Utopien, nach denen sich Franz Hebenstreit sehnte, sind in diesem Lande noch weitgehend unverwirklicht. In seinen Betrachtungen fand Hebenstreit, “dass der Neid in seinem ausgedehnten Verstande die Hauptquelle aller Laster sei, auf der anderen Seite, dass von dem Krieg zum Prozesse, vom Prozesse zum Raub und zur Plünderei keinen anderen Grund als das Mein und Dein habe.”
In einer Gesellschaft dagegen, in der “alle Natur- und Kunstprodukte nach jedem Bedürfnis gemeinnützig sind, folglich der Erwerb sowie der Genuss gemeinschaftlich”, in einer solchen Gesellschaft sei jedes Laster unmöglich.
Andreas Riedel, der andere prominente revolutionäre Geist jener Tage nennt diese Gedankenwelt euphorisch „Hebenstreitismus oder Kommunismus“.
Neoliberale und Antisoziale, Klerikale und Konservative mögen ihre Ressentiments am Wort Kommunismus erigieren, aber in einer Welt, die Hebenstreit und die anderen Revolutionäre ersehnt und vorgedacht haben, gäbe es die Geschäftsmodelle des Neoliberalismus und Antisozialismus nicht, es gäbe keine Wahrheit in Gott und nicht die Nacherzählung des Beamtenkaiserstaates im Kleinen. Es gäbe Gerechtigkeit und Gleichheit, es gäbe die Souveränität des Einzelnen, gebündelt in der Idee der Solidarität.
In einem Hebenstreitösterreich gäbe es Freiheit, gäbe es Gleichheit, gäbe es Geschwisterlichkeit.
„Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.” Der Artikel 1 des Bundesverfassungsgesetzes ist nicht verwirklicht. Österreichs Recht wird hinter den Polstertüren von berufsständischen Kammern und Eigentümerbüros verhandelt, es hat keine Erinnerung an die Revolution, denn die Revolution hat in Österreich nie stattgefunden. Der König hat nie seinen Kopf verloren.
Wer auch immer an seiner statt sitzt, egal, welchen Namen sein Sessel trägt, hat keine Erinnerung an die Macht des Volkes. Wo es keine Erinnerung gibt, gibt es keine Erkenntnis. Es wundert nicht, dass die Republik sich nicht an Franz Hebenstreit erinnert.
Aber wir tun es und wir holen seine Fackel aus dem Brunnen, sie brennt noch und leuchtet. Franz Hebenstreit mag sein Leben ausgehaucht haben, aber seine Ideen brennen. Stürzen wir die falschen Helden von ihren Sockeln, die Kaiser und Könige und Kärntner Sonnen und ihre Büttel und erinnern wir uns an die wahren Helden dieses Landes. Die ersten Demokraten. Die ersten Republikaner. Franz Hebenstreit, Du lebest hoch!
Ich fordere die Freiheit für Dich!
Showtime ::: Channel 8 – Lesung: 27.5. Leobersdorf
Es gibt nur eine Frage: Wer bist du?
Andrea Maria Dusl
liest aus ihrem neu erschienenen Roman
Channel 8
Kommet!
Donnerstag, 27.5.2010 – 19:30h
Vinothek bel vino
Hauptstr. 30-32
2544 Leobersdorf
Tel: 01 9081326
leobersdorf@buecher-hikade.at
www.buecher-hikade.at
EINTRITT € 5,-
(Eintrittskarte gilt als fünf Euro Gutschein,
einzulösen binnen einer Woche nach Ausstellung
bei Bücher Hikade Leobersdorf, Hauptstr. 14.)
Platzreservierung unter 02256/65 824
oder: leobersdorf@buecher-hikade.at empfohlen.
Showtime ::: Channel 8 Lesungen: 18.5. Tiempo – 20.5. Thalia
Es gibt nur eine Frage: Wer bist du?
Andrea Maria Dusl liest aus ihrem neu erschienenen Roman Channel 8
Kommet!
Am Dienstag, 18.5.2010 – 19:30h
in der Buchhandlung Tiempo Nuevo
Taborstraße 17a, 1020 Wien
Tel: 01 9081326
nuevo @ tiempo.at
www.tiempo.at
und
am Donnerstag, 20.5.2010 – 19h
in der Buchhandlung Thalia
Mariahilferstraße 99, 1060 Wien
Tel: 01 5954550
mh99@thalia.at
www.thalia.at
Channel 8 ::: Präsentation bei Anna Jeller

Samstag, 15. Mai 2010
10 bis 13h
Margaretenstraße 35
1040 Wien
Tel.: 586 13 53
Fax.: 586 67 47
Andrea Maria Dusl stellt Ihren neuen, bei Residenz erschienenen Roman CHANNEL 8 vor.
Durch Zufall erfährt Valentin, erfolgreicher Fernsehjournalist für den internationalen Pariser Nachrichtensender CHANNEL 8, dass seine verstörenden Träume höchst real sind. Verwirrt begibt er sich auf die Suche nach den seltsamen Bildern, die in seinen nächtlichen Visionen herumspuken. Er reist in die Stadt, die ganz offenbar der Schauplatz dieser Träume ist.
Valentin ist auf unheimliche Weise mit einer russischen Künstlerin verbunden, die als Taschendiebin in Sankt Petersburg arbeitet…
Eine atemberaubende Liebesgeschichte voll transzendentaler Schönheit!
Welchen Tag haben wir heute?
Dienstag, sagte der Barkeeper und stellte
einen zwiefachen Martell auf den Zinc.
Und welche Stadt?
Paris.
Sind Sie sicher?
Ich bin mir sicher, sagte der Barkeeper.
Und gestern?
Montag. Auch Paris. Hier ist immer Paris,
Monsieur, seit ich mich erinnern kann.
Seltsame Dinge passieren, sagte Valentin.
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comandantina.dusilova@gmail.com
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