Aus gegebenen Anlässen ein paar Klarstellungen.
c) Ich bin nicht “normal“.
b) Ich bin nicht Teil des “Volks“.
a) Wenn Andreas Babler von “unseren Leuten“ spricht, dann meint er selbstverständlich auch mich.
Kategorie: Speakers Corner
Schönreden
Seit ich denken kann, habe ich mir die SPÖ schöngeredet. Vor allem ihr Frontpersonal. Den Leider-Nein-aber-später-dann-doch-Millionär Androsch, den Bankdirektor Vranitzky, seinen Sekretär Klima, den Magister Kern und die Promovierten Gusenbauer und Rendi-Wagner. Alles nur aus vorauseilender Exkulpations-Neurose. Um die Vorsitzenden und Kanzler aus der argumentativen Schusslinie zu bekommen. Immer war der „bürgerliche“ Vorwurf im Raum gestanden, die „Sozi“ hätten keine Ahnung von Wirtschaft. Seien Träumer und Spinner, rote Gfrieser, zuletzt Gsindel und jetzt Marxisten. Doktoren, Direktoren, Diplomkaufmännern, Bautenstadträte. Mit denen tun sich die Schwarzen schon schwerer, dachte auch ich. Bis jetzt. Und so durften die Direktoren, Diplomkaufmänner und Bautenstadträte, sobald sie regierten, die furchtbarsten neoliberalen Blödheiten mittragen. Nur um den volatilen Fetisch Akzeptanz zu bedienen. Wem gegenüber eigentlich? Den Reichen gegenüber, und, wie wir inzwischen wissen, den Huren der Reichen. Wer die sind, wissen wir. Sie melden sich gerade im Minutentakt. Keine Matura heißt es jetzt, keine Ausbildung, keine Erfahrung, nur Träumereien im Schädel, der kleine Bürgermeisterwappler.
Ende Gelände, Babler ist der erste, den ich mir nicht schönreden muss, weil er schon lange das sagt und das tut, was mir das Herz wärmt. Und nicht nur mir.
Sozialdemokratische Vorsitzgedanken
Ein paar Überlegungen zu den Kandidaten. Ich bin ja nur ein kleines Mitglied, ohne eine Funktion. Befreundet mit vielen anderen in der sozialdemokratischen Bewegung. Christian Broda war mein Onkel, kannte ich natürlich persönlich. Günther Nenning war ein Freund, driftete dann zu den Grünen. Sonst kannte und kenne ich nur andere einfache Sozialdemokraten, nicht wenige. Niki Kowall natürlich, über die Sektion 8, und alle Aktiven dort.
Und die Oberen? Gusenbauer traf ich mehrmals, im Bundeskanzleramt, er hat meine Nummer, ich seine. Kern traf ich auch immer wieder. Im Wahlkampf hatten wir sogar ausführlichen SMS-Kontakt. War nicht beratungsresistent. Mit Nationalratsabgeordneten hatte ich öfter Emailaustausch, zu politischen Haltungsfragen. Arbeiterkammerpräsidentin Renate Anderle lud mich mal zu einem langen Gespräch in ihr Büro, war sehr nett dort, wenn auch ergebnislos. Mit Gewerkschaftsbossen gab es auch Austausch, auch mit dem Chef. Mit Alt-Urgestein Rudi Edlinger plauderte ich stundenlang sehr gemütlich und anekdotenreich an einer Theater-Bar. Das sind so meine Kontakte in der Basis und weiter oben.
Pamela Rendi-Wagner mag ich sehr, schätze ihre Kompetenz als Medizinerin, sie war und ist mir sehr sympathisch. Pamela Rendi-Wagner habe ich ein paar mal aus der Ferne gesehen, bei Parteitagen, das wars. Doskozil? Nie getroffen, nie gesehen, ein Fremder. Letztens hat Niki Kowall (kein schlecht Vernetzter) bekannt, weder Rendi-Wagner noch Doskozil persönlich zu kennen. Das hat mich dann doch sehr erschüttert. Bin also nicht die einzige.
Mit Andreas Babler bin ich befreundet, und alle, die ich kenne. Ich war mit ihm und allen, die ich kenne auf Demos. Nicht auf einer. Das ist der ganze Unterschied. Hie die Fernen, Unerreichbaren, da der leiwande Babler Andi. Meine Stimme wird ihn erreichen.
Besorgte
Man solle Trotteln, die FPÖ wählen, nicht mehr Trottel nennen, weil sie sich diskriminiert fühlen und noch mehr Trottel dazu überreden FPÖ zu wählen, beziehungsweise sich bestärkt fühlen in ihrer Wahl und so weiter und so fort. Okay, mach ma. Ich nenne die Trottel ab jetzt nur mehr „besorgte Bürger von überragender Intelligenz“. Auch Politiker, die mit der FPÖ koalieren, sind ab jetzt keine Trottel mehr, und kein gewissenloses Drecksgesindel, sondern „besorgte Verantwortliche mit großer Redlichkeit“. Versprochen.
Alles in den Arm
Hallo. Hier spricht die Comandantina. Ich bin dreifach geimpft. Wissenschaft und Solidarität sind der Weg aus der Pandemie. Deshalb: Lasst Euch impfen! #allesindenArm
Facebook down
Facebook ist down.
Falls wer fragt.
Hoch der Erste Mai!
Der Erste Mai. Wegen Corona, diesem elendigen Vollschoitlvirus marschiere ich also ein zweites mal nicht mit der Bezirksorganisation Alsergrund zum Wiener Rathaus. Niemand marschiert. Corona und die vielen Unvorsichtigen und Leugner haben uns den 1. Mai geraubt. Er findet an den Fenstern und in den Herzen statt. Und im Netz.
💕 ❤️ Hoch der Erste Mai! Hoch die Internationale Solidarität! ❤️💕
Hoch der Erste Mai!
Heute ist Erster Mai. Wegen Corona, diesem elendigen Vollschoitlvirus marschiere also nicht mit der Bezirksorganisation Alsergrund zum Wiener Rathaus. Niemand marschiert. Der 1. Mai findet an den Fenstern und in den Herzen statt.
💕 ❤️ Hoch der Erste Mai! Hoch die Internationale Solidarität! ❤️💕
12-Stunden-Tag
Ich bin freischaffend. Ich kann selbst entscheiden, wie lange ich arbeiten will. Ich kann locker 12 Stunden am Tag arbeiten. Ich kann 14 Stunden am Tag arbeiten. Und ich habe auch schon 18 Stunden am Tag gearbeitet. Es gibt nur ein Problem. Nachher bin ich kaput. Völlig hinüber. Vollpaniert. Und schlimmer. Ab der Stunde 7 wird die Arbeit fehlerhaft und schlecht. Ich arbeite daher freiwillig nur mehr 6 Stunden täglich, manchmal weniger. Auch wenn die Auftragsbücher voll sind. Ich bin eine verantwortungsvolle Chefin mir gegenüber. Eine gute Chefin. Verdiene ich halt weniger. Dafür bin ich glücklich und die Werke sind gut.
Ich rufe auf!
Großdemonstration
Samstag, 30. Juni 2018, 14:00 Uhr
Treffpunkt Westbahnhof Wien
Euro-Millionen. Endlich Ruhe
Auguri di Buon Anno Nuovo
Ich umarme Euch alle! Möge dieses Jahr ein gutes werden. Und vielleicht sogar ein besseres. Viele von uns können das gut brauchen! Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen und das Schicksal Euch gewogen sein, was immer das auch im einzelnen bedeuten mag! Schießt nicht zuviel Raketen in die Luft. Denkt Euch super Sachen aus. Seid lieb zueinander! Einfach so.
Peace & Love, Haverim!
Schmutz und Guru
Kurzusammenfassung: Vorgängerpartie engagiert überteuerten Guru mit schmutzigen, aber wirksamen Tricks. Tricks wirken weniger, als erhofft. Vorgängerpartie wird ausgetauscht, ein paar Mitarbeiter mit dreckigen Erfahrungen bleiben. Diverse Krabbler und Maulwürfe von der anderen Seite wittern ein Geschäft und machen weiter. Sie sind Mehrfachagenten, aber unterbezahlt, nach österreichischem Verständnis: Gschaftlhuber. Für ein Schmalzbrot und ein Handipussi verkaufen sie ihre „Informationen“ an ausgewählte Medien, wo die Enthüllungen Freudentaumel auslösen. Endlich kann der unliebsame Kanzler eingedreckt werden.
Betrüblich nur, dass jetzt alle aufrechten Genossinnen und Genossen in Tränen ausbrechen. Hallo! Wahlkampf ist eine große Ponyreitstunde. Reiten im Dreck.
Nation of Rich vs. Nation of Poor
Es gibt zwei Nationen. Nation of Rich. Nation of Poor. Solidarisch ist nur die Nation of Rich. Shame on us, Nation of Poor.
AMD, 16.10.2016
Aus gegebenem Anlass: Tritt zurück, Werner Faymann!
Deleted
Deleted.
Wienwahl
Goldberger Vienna Wien Schreygasse 6
Message to the two nieces of Mr. Goldberger from Vienna, Schreygasse 6. You visited Vienna, Wien in 2003 searching for the former apartment of your grandfather Mr. Goldberger (Ph. Goldberger, Schneider, taylor):
Please contact me: Dr. Andrea Maria Dusl comandantina.dusilova@gmail.com
Psst! Gusch!
Handy-Gusch-Karten. Pdf runterladen, ausdrucken und zuschneiden.
–> Download file
Boboville und Jimi Hendrix
Am 08.01.2011 um 16:43 schrieb G. L.:
Habe Dein Buch gelesen. Produzierte eine Menge Erinnerungen. 10-Groschen-Stücke und Stollwerk! Der Nachhauseweg von der Volksschule wurde mir wieder präsent. Irgendwann kam mir damals die Idee, die 10 Groschen auf die Schienen des 331 oder 132 zu plazieren. Beide Straßenbahnzüge fuhren durch den 20. Bezirk, der sich ja ebenfalls auf der Insel befindet. Fuhr dann die Bim über das Aluminiumgeldstück erweiterte es sich nach allen Richtungen hin und passte solcherart dann aber genau in den Kaugummiautomaten. Wonach es dann statt der Stollwerke viel lieber Kaugummi gegeben hatte. Ein wunderbarer Spass.
Jeder Bobo hat seine kreativ-wilde Phase. Hatte sie zumindest. Später, irgendwann lernt er aber doch pragmatischer zu werden, ansonsten es ihm nicht möglich würde sich zu etablieren. Letzteres wurde zwar nie angestrebt, allerdings steht die Individualität an sehr hoher Stelle und um die forthin ausleben zu können, bedarf es gewisser Kompromisse. So kommt es zu jenem Balanceakt der so manch spagattechnische Verrenkung erfordert. Hendrix, Undisputed Truth, Bob Dylan, John Lee Hooker, Hancock – wo finden sich die späterhin im Alltag des Bobo wieder? Laufen sie nicht irgendwann seiner „kreativen“ Tagewerk-Konzentration zuwider? Dem Streben nach … (dem geilen Dachgeschossloft etwa?, nichts dagegen einzuwenden – eben!). 10 Groschen zu einem Schilling zu erweitern – beim Lesen deiner Lektüre wurde mir klar, dass sich mir (insgeheim) eigentlich schon früh meine spezielle Art von Kreativität offenbart hatte: eine Mischung zwischen kleinem Einmaleins und Funktionell-praktischem eben. Denn gerade Bobos wollen schick und vor allem in einer lässigen Gegend wohnen, was sich ganz gut ummünzen lässt…
Jimi Hendrix hatte in Monterey noch seine explodierende, erruptive Ausstrahlung. Er schäumt bei dieser Darbietung richtiggehend über vor Energie. Dies veranlasst ihn einige Male blitzschnell von Vorne aufs Griffbrett zu fahren, so derart kocht seine Power. Musik, die ungefilteter nicht kommen könnte. Studiomäßig finde ich „Hey Baby (new rising sun)“ sein bestes Werk, mystisch, beschwörend, direkt unter die Haut gehend. Ein Gitarrenpart den man niemals vergessen könnte.
Irgendwie kam mir alles so unheimlich bekannt vor in Deinem Buch. Wie niemals sonst. War mir eine echte Freude!
G.L.
Ein stranger Guru
© Wolf Rosar
Mit freundlicher Genehmigung des Autors
Ich wurde immer nervöser. Es musste schon mindestens eine Viertelstunde gedauert haben, dass diese Ziegen an mir vorbeidrängten, auf diesem schmalen Pfad. Drängen war ein Euphemismus. Ich presste mich frontal gegen die Felswand, wegen der empfindlichen Stellen. Der ungefähr 1 ½ Meter breite und reissende Ziegenstrom trennte mich von einem Abgrund.
Die Ziegen waren gross und kräftig und schienen um ihr Leben zu fliehen. Sie überholten einander links und rechts und versuchten auch übereinander schneller vorwärtszukommen, wobei sie abrutschten und auch immer wieder in meine Richtung geschleudert wurden.
Die Böcke mit ihren weitausladenden Hörnern kamen mir gefährlich nahe, starke Böcke, stark riechende Böcke. Manche Ziegen wurden tatsächlich über den Rand des Pfades gestossen, kamen aber immer wieder irgendwie zurück. Das würde mir kaum gelingen, wenn sie mich einmal mitgerissen und über Bord gehen lassen hätten.
Ich versuchte, ruhig zu bleiben, „leer“ wie Buddha, also auch die Angst als Leere zu erkennen. Oder als Lehre – alter Witz, jetzt gar nicht lustig. Aber noch war ich wunderbarerweise kaum berührt worden, aber was, wenn diese Viecher vollends in Panik gerieten?
Endlich lichtete und verlangsamte sich das Gedränge, das Gemecker liess nach, und auch meine Anspannung. Ich löste mich vom Felsen, drehte mich um, ging in die Hocke, fiel erschöpft zurück auf meinen Hintern und dieser auf frischen Ziegenkot, wie ich deutlich spürte. Gleichgewichtsverlust durch Rucksack. So viel unnötiges Zeug schleppte ich mit, Schlechtwetterausrüstung und was weiss ich, aber die Tabletten gegen Höhenkrankheit standen immer noch auf der Truhe in dem Zimmer unten im Dorf. Das Wichtigste vergessen, das war mein Schicksal geworden.
Die Unis brennen
Unsere Unis auf einer größeren Karte anzeigen
Karte der besetzten europäischen Unis. Via Tom Schaffers Blog.
Wenn jemand helfen will, die Universitäten zu kartographieren:
Einfach @schaffertom per Twitter anschreiben.
Legende:
Rot: Besetzt
Gelb: Geräumt
Grün: Freigegeben
Blau: Andere Proteste
Bei unklarer Informationslage ist in der Beschreibung ein Fragezeichen.
Alexandra schrieb dieses
Von: a8904963@unet.univie.ac.at
Betreff: die zweite republik – eine unglaubliche geschichte
Datum: 29. April 2005 00:24:28 GMT+02:00
An: daniel.glattauer@derstandard.at, hans.rauscher@derstandard.at
Cc: thurnher@falter.at, dusl@falter.at, kralicek@falter.at, jeris.semmelrock@ioge.at
Antwort an: a8904963@unet.univie.ac.at
liebe frau andrea, sehr geehrter armin thurnher, lieber W. K.,
sehr geehrter RAU, lieber dag,
sehr geehrtes ioge,
vorweg:
die wie vielte email dieser art ist das, die sie bekommen?
auch mit einer blume? @->–
vielen dank fuers lesen der zeilen.
falls nicht, sorry, fuers belasten der e-mail-server und des papierkorbs/trash.
– – – –
hat sich die information bzw. politische bildung doch gegenueber dem sport durchgesetzt, am 27. april 2005.
ob’s bei anderen fussballmannschaften auch so gewesen waere?
ich habe die dokumentation von hugo portisch gestern das erste mal gesehen und „musste“
America 2010




