August 2010
Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
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Wollen wir Wiener Wasser in der Wanne?
Für meine Kolumne 'FRAGEN SIE FRAU ANDREA' in Falter 35/2010
Liebe Frau Andrea,
vor einigen Wochen wurde in Ihrer Kolumne die Möglichkeit erörtert, größere Mengen an Bierflaschen in Wiener Badewannen zu kühlen, weil das Hochquellwasser so schön kalt ist. An und für sich eine prächtige Idee, aber seit damals nagen ökologische Zweifel an mir: Ja, dürfen’s denn das? Entzürnen wir damit nicht die Erdgöttin Gaia oder deren Stellvertreter auf Erden (wie z. B. Greenpeace)? Anders ausgedrückt: Wie umweltschädlich ist es (wenn überhaupt), wenn wir eine ganze Nacht lang das kalte Wasser laufen lassen und dieses über die Wiener Kanalisation wieder (sauber) den Weg zurück in die Erde findet? Vielen Dank!
Alfred Stiglbauer, Alsergrund & Innviertel, per Elektropost
Lieber Alfred,
wie Sie richtig vermuten, führt der Weg zur Klärung der Bierkühlungsfrage durch die wilden Schluchten des Moraldiskurs. Ähnlich wie die Heilskonzepte Kapitalismus und Kommunismus wird auch der Ökologismus von der Sehnsucht nach einer besseren Welt getränkt. Jede Antwort wird sich in die Waagschale der jeweiligen Erlösungsdebatte werfen. Prüfen wir also die Gewichte! Leserin Ilse Gass bewertete meinen Vorschlag, Partybier in der Wanne kalt zu stellen, insoferne als “nicht ganz ernst gemeint”, als für sie das sechs- bis zehnstundenlange Durchsprudelnlassen von Trinkwasser “schon ein bissl nach Urassen” aussehe. “Wer meint”, schrieb sie, “wir haben eh genug Wasser, der könnte ja an die nächste Betriebskostenabrechnung denken.” Mir gefällt dieser Zugang, erlaubt er mir doch, eine Kalkulation anzustellen und die Diskussion auf ökonomischem Ufer zu führen. Konstruieren wir eine zehnstündige Party mit gut 30 durstigen Gästen, einer randvoll mit Bierchen befüllten Wanne und in dieser einen Wasserdurchsatz von drei rinnenden Toilettenspülungen - das wären etwa 120 Liter frischen, langsam fliessenden Hochquellwassers. Klingt viel. Ist es aber in der Gesamtbilanz der Party keineswegs. Sechs Minuten Duschen verbraucht diese Menge Trinkwasser. Schon zwei Hochbetrunkene, die am nächsten Morgen ungeduscht in ihr Bett fielen, hätten die Bierkühlung für die 28 anderen Partytiger hereingespielt. Ab drei trinkenden Nichtduschern fällt die Bilanz für Gaia also positiv aus. Prost!
www.comandantina.com dusl@falter.at
27. August 2010 (0) Comments
Das Unendliche Panorama
Folge 99 - Stratovarius
Folge 99 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.
Erschienen in Falter 35/2010.
Hier geht's zu sämtlichen Folgen als Endlosanimation ---> Das Unendliche Panorama - Directors Cut
25. August 2010 (0) Comments
Ein stranger Guru
© Wolf Rosar
Mit freundlicher Genehmigung des Autors
Ich wurde immer nervöser. Es musste schon mindestens eine Viertelstunde gedauert haben, dass diese Ziegen an mir vorbeidrängten, auf diesem schmalen Pfad. Drängen war ein Euphemismus. Ich presste mich frontal gegen die Felswand, wegen der empfindlichen Stellen. Der ungefähr 1 ½ Meter breite und reissende Ziegenstrom trennte mich von einem Abgrund.
Die Ziegen waren gross und kräftig und schienen um ihr Leben zu fliehen. Sie überholten einander links und rechts und versuchten auch übereinander schneller vorwärtszukommen, wobei sie abrutschten und auch immer wieder in meine Richtung geschleudert wurden.
Die Böcke mit ihren weitausladenden Hörnern kamen mir gefährlich nahe, starke Böcke, stark riechende Böcke. Manche Ziegen wurden tatsächlich über den Rand des Pfades gestossen, kamen aber immer wieder irgendwie zurück. Das würde mir kaum gelingen, wenn sie mich einmal mitgerissen und über Bord gehen lassen hätten.
Ich versuchte, ruhig zu bleiben, „leer“ wie Buddha, also auch die Angst als Leere zu erkennen. Oder als Lehre - alter Witz, jetzt gar nicht lustig. Aber noch war ich wunderbarerweise kaum berührt worden, aber was, wenn diese Viecher vollends in Panik gerieten?
Endlich lichtete und verlangsamte sich das Gedränge, das Gemecker liess nach, und auch meine Anspannung. Ich löste mich vom Felsen, drehte mich um, ging in die Hocke, fiel erschöpft zurück auf meinen Hintern und dieser auf frischen Ziegenkot, wie ich deutlich spürte. Gleichgewichtsverlust durch Rucksack. So viel unnötiges Zeug schleppte ich mit, Schlechtwetterausrüstung und was weiss ich, aber die Tabletten gegen Höhenkrankheit standen immer noch auf der Truhe in dem Zimmer unten im Dorf. Das Wichtigste vergessen, das war mein Schicksal geworden.
Gemächlich kamen die Hirten und Hunde um die Ecke. Zigarettengeruch, leises Lachen.
„Up to the Guru?“
Diese Frage auf Englisch schien ihnen geläufig zu sein.
„Yes.“
Ich stand mühsam wieder auf. Scheiss Himalaya. Oberhalb der Felswand immer noch Bäume, in über 3000 Meter Höhe, das gibt’s bei uns nicht, in den Alpen. Höhenkrankheit... hätte nie gedacht, dass die so scheusslich sein kann. Ich war groggy wie ein Boxer, der nur noch mit letzter Willenskraft steht, und weil der Gegner auch zu fertig ist, um mit ihm Schluss zu machen. Wann war das gewesen? Du wirst nicht jünger. Höhenkrankheit ist überhaupt nichts mehr für dich. Überhaupt könntest du schon bescheid wissen, über diese Gurus. Ist doch immer das Gleiche.
Oben, auf einer Art Alm, stand ein mit Kabeln vertäuter Hubschrauber. Aha, Reichschwein-Guru. Aber nun war ich schon einmal da. Grosses altes Steinhaus mit Holzaufbauten. Security.
„ Ja, ich bin der, der telephonisch den Interview-Termin bekommen hat, sorry wegen der Verspätung.“
Beim Warten das Ansichtskarten-Panorama. Wie die Hohen Tauern, nur dass über den Wolken nochmals weisse Pyramiden in den unendlichen Äther ragten. Ja, unwirklich, wirklich war mein Kopfweh. Und mein Schwindel. Zweideutiges Wort. Ich durchsuchte den Rucksack zum dritten Mal – vergeblich. Keine Tabletten. Dafür die viel zu kleine leere Wasserflasche...
„Please leave your footweare outside “, stand auf einem Schild neben der schön geschnitzten antiken Tür.
Meine Bergschuhe waren voller Ziegenscheisse und rochen auch so.
Der Guru sah mich an, als ich eintrat. Er sass auf einem Bett, normal, mit den Füssen am Boden, nicht im Yogi-Sitz. Blue Jeans und weisser Kurta, also das überlange indische Hemd. Lange schwarze Haare, kein Bart, braune Haut. Gute Farben, Alter 40 plus? Zimmer roch angenehm, ich wahrscheinlich weniger.
Ich sagte „Namasté“, das Göttliche in mir grüsst das Göttliche in Dir.
Der Guru sagte „Hi“.
Ich stand blöd da. Auf der anderen Seite des grossen Bettes, das in den Raum ragte, hinter dem Guru, standen ein schönes indisches Mädchen in einem kostbaren Sari und eine Art Sekretär in schwarzer Hose und weissem europäischen Hemd ohne Krawatte. Sie sollte er später Kavya nennen („das Gedicht“), den Sekretär King Tschuk (King?). Alle barfuss und entspannt, ich in heissen, durchgeschwitzten Socken.
Der Raum war wohltemperiert, einfach und spärlich möbliert, sauber. Im Kontrast dazu fühlte ich mich wie aus dem Misthaufen gekrochen. Endlich sagte der Guru,
„Bitte, setz Dich“.
Nichts zum Sitzen. Ich musste mich auf den Teppich am Boden setzen. Hasste das. Aufschauen zum Guru.
„Du wolltest mich sprechen?“
„Ja, ich ...“
„Du bist interessiert an Gurus?“
„...Ja...eigentlich...“
„Nur Idioten interessieren sich für Gurus, Leute, die nicht mit sich selbst zurechtkommen können. Ein Guru kann nur ein Spiegel für sie sein. Sie sehen einen Menschen, der nicht mit sich selbst zurechtkommen kann, dauernd Bestätigung braucht oder gar Anbetung. Genau das wünschen sich die Leute, die sich für Gurus interessieren, für sich selbst. Kein Wunder, dass sie den Guru früher oder später in Frustration und Verachtung verlassen, was sonst? Lauter Idioten und ein Meister-Idiot, sei willkommen.“
Ich suchte in den nun tasächlich leeren Räumen meines Gehirns nach irgendeiner Antwort aber mir fiel nichts ein. Ich war fertig. Mir war nicht gut.
„Tee?“
„Ja, bitte.“
Immerhin. Der Guru sagte etwas zu seinem Sekretär auf Hindi, irgendwas mit „TV program“. Der Sekretär sagte „Achha“ und brachte die Zeitung.
„Chelsea spielt in zwei Stunden“, sagte der Guru zu mir, „Gott sei dank haben wir hier Satelliten-Empfang“.
„Gegen wen spielt Chelsea?“, fragte ich mühsam.
„Gegen Manchester United, sagte der Guru.“
„Manchester United hat den Verlust von Ronaldo noch nicht verdaut“, konnte ich zu meiner eigenen Verwunderung beitragen.
„Ja,“ sagte der Guru, „Chelsea hat die besseren Spieler und ist das bessere Team“.
Die Schöne im Sari gab mir einen gefüllten Metallbecher in die Hand, und ich stellte ihn sofort auf den Boden, denn er war zu heiss.
„Immer schön am Rand halten“, sagte der Guru, „deshalb ist dieser so praktisch nach aussen gebogen.“
Ich nahm einen vorsichtigen Schluck. Das übliche übermilchte süsse Zeug namens Chai, aber es gab Energie.
„Warum trittst Du nicht zurück, wenn der Guru-Job so idiotisch ist?“ fragte ich.
„Alles ist idiotisch“, sagte der Guru, „mit Ausnahme von Fussball, vielleicht. Und ausserdem kann ein echter Guru nicht zurücktreten. Die Leute würden das nur als ultimativen Beweis seiner Vollkommenheit verstehen und ihn umso mehr verehren. Ich bin verloren. Auf ewig. Wie Du.“
„Warum bist Du dann überhaupt Guru geworden?“
„Weil ich meinen Guru sehr gern gehabt habe. Als ich ihm einmal sagte, was ich gerade vorhin zu dir gesagt habe, über den ganzen Idiotismus der Guru-Show, hat er mich umarmt und zu seinem Nachfolger gemacht. Ich konnte nicht nein sagen. Und jetzt haben wir statt 200 ca. 250.000 Anhänger, obwohl ich ihnen nichts anderes sage als dass sie mich in Ruhe lassen sollen, was sie endlich zu begreifen beginnen.“
„Was ist der Unterschied zwischen einem Guru und einem Nichtguru?“
Die Antworten kamen immer augenblicklich:
„Ein echter Guru ist eine Illusion, die von Illusionen befreit und den unvermeidlichen weil essenziellen Widerspruch des Daseins in eine neue Dimension katapultiert, wo die Evolution fortgesetzt werden kann. Leider nehmen die Leute dieses Angebot nicht an, sondern missbrauchen den Guru zur Illusionsbestätigung.“
„Hast du keine Illusionen?“
„Ich BIN Illusion, bestehe aus nichts anderem. Das ist ganz normale Göttlichkeit.“
„Gibt es Gott?“
„Diese dümmste aller Fragen hasse ich am meisten, aber was soll ich machen, es ist mein Job, das Selbstverständlichste so umständlich wie möglich erklären zu müssen. Gott ist es vollkommen egal, ob er existiert oder nicht, so wie es dir und jedem egal ist. Ändert sich irgendwas, wenn du sagst, du existierst in Wirklichkeit gar nicht? Alles ist Gott, alles ist Illusion, alles existiert und existiert zugleich nicht, und alles ist idiotisch sowie das Gegenteil davon.“
„Ist Gott alles egal?“
„Sofern ich das beurteilen kann, ist es ihm nicht egal, ob Chelsea heute gewinnen wird oder nicht, schliesslich hat er einen erheblichen Betrag auf Chelsea gesetzt. Spiele sind Gott nicht egal, sonst gäbe es nichts, nicht einmal Illusionen.
„Ist Gott nicht allmächtig und allwissend ? Bestimmt oder weiss er den Ausgang von Spielen nicht im vorhinein?“
„Er könnte es, aber das wäre ihm zu langweilig, deshalb ist er Mensch geworden. Als Mensch hat er die Illusion, nicht allmächtig zu sein und ist es eo ipso nicht, denn etwas Machtvolleres als Illusionen gibt es nicht.“
„Wodurch unterscheidet sich Illusion von Nichtillusion?“
„Es ist wie bei Gott und Mensch, wie bei Existenz und Nichtexistenz, wie bei Leben und Tod, wie bei allen Gegenteilen, letztlich fallen sie in eins zusammen. Das war auch, kurz gesagt, die Erlösungs-Botschaft von eurem Jesus. Der Gottes-Sohn ist Menschen-Sohn. Gott ist Mensch. Tod und Auferstehung sind daher ebenfalls eins und natürlich auch Illusion und Nicht-Illusion.“
„Das klingt wie Nonsense.“
„Nonsense ist die höchste Annäherungsstufe an die Wahrheit, weil die Wahrheit gleichzeitig ihr Gegenteil ist und Nonsense ebenfalls. Ihr Deutschen glaubt, ihr habt die Dialektik erfunden, deshalb versteht ihr sie nicht.“
„Ich bin Öesterreicher, nicht Deutscher.“
„Aber die Öesterreicher reden deutsch. Ihr seid also Deutsche und Nicht-Deutsche zugleich.“
„Und diese, äh, Dialektik verkauft sich so gut, dass Du Dir ein so luxuriöses Leben leisten kannst?“
„Es ist nicht die Philosophie, die sich verkauft, es ist mein Ich, das sich verkauft. Jeder erfolgreiche Vertreter weiss, dass seine Ware im Grunde völlig nebensächlich ist. Was immer verkauft wird, es ist man selbst, die So-bin-ich-Show.“
„Du magst Geld?“
„Ja. Ich mag alles. Das nennt man universelle Liebe. Und alles hat seinen Preis. Viel Geld bedeutet zum Beispiel, dass man ununterbrochen arbeiten muss. Meine Arbeit ist Guru-Sein. Ich kann nie etwas anderes tun, ich habe keinen Augenblick Privatleben, und glaub mir, das geht mir unendlich auf die Nerven. Es ist sozusagen der idiotischste Job den es gibt, und jeder weiss, dass schon ein normaler Job im Grunde unerträglich ist. Die einzige Rettung ist das Gegenteils-Prinzip Gottes und des Universums. Man könnte es auch bedingungslose Liebe nennen.
„Ist die ebenfalls gleichzeitig ihr Gegenteil?“
„Klar. Leider habt ihr das im Westen als Anhänger eures Gurus Jesus nie begriffen. Der Junge hat verschleierten Selbstmord begangen, aber der war zu erfolgreich, um Erfolglosigkeit zu beweisen. Guru-Sein ist das Non-Plus-Ultra der Unerträglichkeit, deshalb ist es ein Synomym für Gott-Sein. Der Selbstmord Gottes heisst Mensch.“
„Selbstmord ist aber für dich keine Option, oder?“
„Mein Guruji war nicht für Selbstmord, zu grob, hat er gesagt. Also spiele ich lieber Mensch und Fussballfan. Deutlicher kann ich nicht beweisen, dass ich kein Guru bin.
Mehr kann ich nach dem Jesus-Flop für die Menschheit nicht tun.
Andererseits, was hätte Jesus sonst tun sollen, wenn die Leute einfach nicht verstehen wollen, dass sie selbst Gott und Mensch zugleich sind, wie er selbst. Worte waren und sind sinnlos. Er hat also die die dümmste Dummheit begangen, die ihm eingefallen ist und sich hinrichten lassen, weil auf Gott-Sein die Todestrafe stand und steht, Du kennst doch Nietzsche..
„Und Du hast mich empfangen, um mir auf diese subtilere Art zu zeigen, dass Du ein Pseudo-Guru bist?“
„Genau, das ist meine Mission. Und wenn Du mich jetzt fragst, was für einen Sinn das hat, verliere ich die Geduld.“
„Meditation soll zur Unerschütterlichkeit führen, was hältst du davon?“
„Wenn Ruhe gegeben wird, noch dazu von allen gemeinsam, ist das optimal. Was wir hier gerade tun, ist die zweitbeste oder sogar drittbeste Möglichkeit, wenn wir Fussball berücksichtigen. Meditation: ein volles Ja.“
„Auf die Gefahr hin, dass Du mich rausschmeisst: das mit deinem Fussball ist genuin?“
„Du zwingst mich schon eine ganze Weile zu Wiederholungen, und das ist reine Zeitverschwendung. Genuinität kann ohne ihr Gegenteil nicht wahr sein, so wie Liebe, Gott und alles. Aber ich sage Dir, wenn es ein wahres Geschenk Gottes an die Menschheit gibt, dann ist es Fussball. Bei Fussball vergesse ich die gesamte Idiotie des Universums, und die Premier League bietet den besten Fussball dieses Universums, und Chelsea wiederum ist die Meister-Mannschaft dieser Liga, es sei denn Manchester United schafft es doch noch, das grösste Unrecht aller Zeiten anzurichten, was mich ziemlich viel Geld kosten würde.“
„Du hast tatsächlich auf den Meistertitel von Chelsea gewettet?“
„Sag nicht, dass DU auf MANU hältst!“
„MANU ist der Underdog, hat nur noch Schulden und keinen Ronaldo mehr, ich glaube, die Mannschaft bietet unter diesen Bedingungen erstaunlichen Fussball.“
„Weißt Du was, ich glaube, es ist wirklich besser, Du machst Dich langsam auf den Rückweg, es wird hier rasch dunkel. Ich muss vor dem Spiel noch die Emails und mein Facebook checken. Wir haben das Wesentliche mehrmals auf den Punkt gebracht, mehr kann ich nicht für dich tun.
Nur der grösste und oft auch schmerzlichste Unsinn führt zu uns selbst. Ich weiss, du würdest gern noch mehr über universelle Liebe und das Ganze reden, aber das ist alles nur Eitelkeit. Gott weiss, warum er vergessen hat, dass er Gott ist. Das Heil heisst Gottlosigkeit, und das ist auch der Heilsplan. Aber das ganze Thema ist kontraproduktiv. Vergiss alles, und sei alles. Das ist wahre Spiritualität, nicht „Erleuchtung“.
Schreib am besten alles genauso, wie es sich hier abgespielt hat, das wird dir nützen, und mir auch, aber erwähne nicht meinen Namen und meinen Aufenthaltsort. Ciao.“
..........................
@Wolf Rosar - Mit freundlicher Genehmigung des Autors
25. August 2010 (0) Comments
Höscherln ist die volle Hetz
Für meine Kolumne 'FRAGEN SIE FRAU ANDREA' in Falter 34/2010
Liebe Frau Andrea,
letztes Wochenende, beim dreitägigen Lehrgang des Bundes Österreichischer Fußball-Lehrer, kurz BÖFL, hatte ich viele Spezialisten um mich herum. Meine Frage konnten sie mir dennoch nicht beantworten: Woher stammt der Ausdruck Hösche? Das Wort, das alle Trainer und Spieler verstehen, bezeichnet einen Spielerkreis, in dessen Mitte zwei Spieler versuchen, den Ball zu bekommen. Wir rätselten stundenlang. Die Männer (ich war die einzige Frau) hatten viele Erklärungen: vom einfachen häkerln, bis hin zum Höschen ergattern!
Besten Dank und freundliche Grüße,
Claudia Gallhofer, Rudolfsheim, per Elektropost
Liebe Claudia,
in Unkenntnis der kompletten Erörterungsgeschichte Ihres Hösche-Seminars darf ich die beiden mitgelieferten Erklärungsmodelle einer kurzen Analyse unterziehen. Möglich, dass Fußballlehrer in Ausbildung modernes Kurzpassspiel als Häkelei wahrnehmen und den verborgenen Sinn des Spiels am Grünen Rasen im Ergattern gegnerischer Hoserln sehen. Die tatsächliche Bedeutung des seltsamen Ösi-Kicker-Ausdrucks berühren die erwähnten Etymologien durchaus, wenn auch nur tangential. Sie klopfen an der Latte an, um einen einschlägigen Ausdruck zu bemühen. Hösche kommt aus dem Mittelhochdeutschen und heißt so viel wie Fopperei, Hohn, Spott. Gefrotzelt werden dabei ein oder zwei in einem Kickerkreis stehenden Spieler. Er oder sie müssen versuchen, einen Ball abzufangen. Gelingt dies, muss der Fehlpassgeber in die Mitte. Die Hösche gibt es in vielen Varianten, sie wird sehr oft im Training, nur so zum Spaß - und von österreichischen Kickern durchaus auch bei Meisterschaftspielen und internationalen Begegnungen in regulären Matches gespielt. Die Hösche und die mit ihr verwandte Verbalform höscherln (soviel wie ärgern) kommt aus einer indoeuropäischen Wurzel, aus der die deutsche Sprache die Worte hetzen und hassen gedrechselt hat. Im Germanischen bedeutete das Verb, goth. hatjan und hatan, ahd. haschên und haschôn, mhd. haschen, ursprünglich “verfolgen”, das dazugehörige Substantiv Haß war schlicht die Verfolgung. Böse Stimmen, die die österreichische Trainerleidenschaft für das Höscherln für wenig geeignet halten, zeitgemässen Tiki-Taka-Fußball auch mit Toren zu krönen, möchte ich nicht kommentieren. www.comandantina.com dusl@falter.at
21. August 2010 (0) Comments
Das Unendliche Panorama
Folge 98 - The Hut noch better
Folge 98 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.
Erschienen in Falter 34/2010.
Hier geht's zu sämtlichen Folgen als Endlosanimation ---> Das Unendliche Panorama - Directors Cut
20. August 2010 (0) Comments
Lügen wie gedruckt, am besten wie die Zwiebel
Für meine Kolumne 'FRAGEN SIE FRAU ANDREA' in Falter 33/2010
Liebe Frau Andrea,
können Sie mir verraten, woher der Ausdruck „Lügen wie gedruckt“ kommt? Eigentlich ist doch Gedrucktes vertrauenswürdiger als z.B. Information aus dem Internet, die meist ohne Lektorat oder Autorennennung erscheint. So gesehen müsste es eigentlich heißen: „Lügen wie gepostet!“
Vielen Dank!
Michael Huber, Alsergrund, per Elektropost
Lieber Michael,
alle Kreter lügen. Das Paradoxon des Epimenides, eines Kreters und damit Lügners, wird von einem gewissen Paulus aus Tarsus im Neuen Testament zitiert. Es findet sich in einem der kürzesten Bücher der Bibel, einer Epistel an einen Mitarbeiter und Freund des Apostels, Titus, nach der Tradition erster Bischof von Kreta. Das Zitat - “Einer von ihnen hat gesagt, ihr eigener Prophet: Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche. Dieses Zeugnis ist wahr” - ist ein griechischer Hexameter und wird genau wiedergegeben. Die Autorenschaft unterschlägt der Apostel. Der Kirchenschriftsteller Clemens von Alexandria (um 150 bis 215) wird den Satz einem der Sieben Weisen, dem vorsokratischen Philosophen, Seher und Reinigungepriester Epimenides zuschreiben. Epimenides war Kreter. Dass Kreter lügen und Autoren die Zitate ihrer Kollegen nicht ausweisen, zeigt schon davor - im 3./4. Jh. v.Chr. - ein Gedicht „Ad iovem“ des Kallimachos von Kyrene. Epimenides’ Hexameter wird auch in einen Vierzeiler aus dem Gedicht „Cretica“ zitiert, es gilt aber als unechte spätere Konstruktion. Dass der eingangs erwähnte Paulusbrief nach jüngster Forschungsmeinung gar nicht von Paulus stammt, möchte hier nur am Rand erwähnt sein. Unsere kleine Geschichte dient der Illustration der These, nach der Autorenschaft und Wahrheit Schall und Rauch sind - logisch anmutende Sätze Tand aus Menschenhand. Die Metadebatte über gedruckte Lügen ist so alt wie das Drucken selbst. Neue Medien schüren neue Zweifel, wie Bismarck in einer Rede im Jahre 1869 bekundete: “ ... er lügt wie gedruckt, es wird vielleicht auch dahin kommen zu sagen: er lügt wie telegraphiert...” Den Spiess umgedreht hat die US-amerikanische Satirezeitschrift “The Onion”. Die Tageszeitungs-Parodie verbreitet ausschliesslich Lügen, wird aber bisweilen als seriöse Quelle missverstanden. Kommen doch nicht alle Zwiebeln aus Kreta. www.comandantina.com dusl@falter.at
16. August 2010 (0) Comments
Das Unendliche Panorama
Folge 97 - The Hut better
Folge 97 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.
Erschienen in Falter 33/2010.
Hier geht's zu sämtlichen Folgen als Endlosanimation ---> Das Unendliche Panorama - Directors Cut
16. August 2010 (0) Comments
Willkommen in der Pisa-Welt
für die Architekturzeitung Konstruktiv. Ins Bild klicken für grosse Version.
15. August 2010 (0) Comments
Channel 8 - Rezensionen ::: Deutschlandfunk
Michaela Schmitz vom Deutschlandfunk hat mein Roman "Channel 8" sichtlich gefallen.
Hier geht's zum mp3 davon ---> mp3 Channel 8 Rezension
Hier die ungekürzte Textversion:
Zwischen Traum und Wirklichkeit
Andrea Maria Dusl: "Channel 8". Residenz Verlag
Von Michaela Schmitz
Valentin arbeitet als Pariser Korrespondent für den österreichischen Fernsehsender "Chanel 8". Denkt zumindest der Fernsehzuschauer. In Wahrheit finden seine Aufnahmen im Studio statt. Für Valentin beginnt ein Trip zwischen Schein und Sein.
Ist es eigentlich der Regisseur, der im Skript die Rolle seiner Hauptfigur festlegt? Oder ist es der Filmheld, der schließlich über das Drehbuch des Regisseurs entscheidet? Das ist doch die Frage. "Channel 8" ist Andrea Maria Dusls Antwort darauf. "Channel 8" heißt der österreichische Fernsehsender, für den Valentin als Pariser Korrespondent arbeitet. Vor den Wahrzeichen von Paris spricht Valentin seine Kommentare. So sieht es zumindest für den Zuschauer aus. In Wahrheit finden die Aufnahmen im Studio statt. Und damit geht es schon los - mit der Frage nach Schein und Wirklichkeit nämlich. Medien-Profi Valentin sollte sich eigentlich damit auskennen. Aber ausgerechnet ihm geraten die Grenzen zwischen Sehen und Vorstellen, Erleben und Träumen, Denken und Sprechen urplötzlich durcheinander. Seine Gedanken werden von einer ihm völlig unbekannten Russin besetzt. In ungeschnittenem Filmmaterial von Sankt Petersburg erkennt er sie dann tatsächlich wieder: Anastasija. Er hat sie nie zuvor gesehen. Valentin steht völlig neben sich. Und das buchstäblich: Denn neben seinen eigenen Gedanken und Träumen sendet irgendjemand auf genau derselben Frequenz. Es ist die Russin. Das fühlt er genau.
"Es war mehr und schräger als normaler Jetlag, verdrehter und verirrter als die Müdigkeit nach einem Flug über den eigenen Schatten. Es war, als wäre die Zeit in beide Richtungen gelaufen, vorwärts und rückwärts zugleich. Und als hätte einer der beiden Zeitzwillinge einen Looping gemacht. ( ... ) Es war, als ob Erinnerung und Vorahnung gleichzeitig existierten."
Die Signale in seinem Kopf werden immer stärker. Weder Freundin Monique, mit der er im Marais lebt, noch den anderen Bobovillans kann er davon erzählen. Nur seiner Busenfreundin, Kamerafrau Nina, vertraut er sich schließlich an. Zusammen mit Nina im martialischen Camo-Outfit und dem wortkargen Toningenieur Lars fliegt Valentin auf der Suche nach Anastasija nach Sankt Petersburg. Aber wo soll er anfangen? Langsam wird ihm klar: Sie ist nur über seine eigenen Träume zu finden. Schlaftabletten sollen die Suche beschleunigen. Man verkauft ihm Drogen. Die schießen ihn in einen absurd-skurillen Horrortrip. Sein Bewusstsein zappt durch einen immer weiter abdriftenden Sampler: ein Remix aus Filmen wie Luc Bessons "Nikita" oder Jean-Jaques Beineix' "Diva" mit verschiedenen James-Bond- und Hitchcock-Szenen. Genau in dem Moment, als er dem Geheimnis aller Geheimnisse auf die Spur kommt, wacht Valentin auf. Er liegt auf seinem Bett im Petersburger Hotelzimmer.
"Bin ich tot?, fragte Valentin. Anastasija schüttelte den Kopf. Du bist bei mir. ( ... ) Es war warm, schrieb Anastasija in ihr schwarzes Buch. ( ... ) Ein Schmetterling flatterte auf. Wind stob durch Valentins Haar. ( ... ) Was schreibst du?, fragte Valentin. Ich schreibe meine Geschichte auf, sagte Anastasija."
Anastasijas Geschichte wiederholt, mit wenigen Änderungen, die Anfangspassage des Romans "Channel 8". Ist ihre Geschichte also nur ein Screenplay, das sie gerade selbst entwirft? Oder sind sie und Valentin Helden im Drehbuch irgendeines ihnen unbekannten Regisseurs? Die Frage bleibt offen. Wie in der Geschichte aus dem kleinen Büchlein von Valentins esoterischem Therapeuten Kifti. Dort träumte Zhuāngzĭ, er sei ein glücklicher Schmetterling. Als er aufwacht, wird ihm klar, er ist Zhuāngzĭ. Oder war er ein Schmetterling, der gerade geträumt hatte, Zhuāngzĭ zu sein? Der Schmetterlingstraum ist ein bekanntes chinesisches Gleichnis von der Relativität menschlicher Wahrnehmung, persönlicher Identität und der Unmöglichkeit der Erkenntnis letztgültiger Wahrheit. "
Channel 8" stellt eine intelligente und humorvolle Transkription dieser Parabel auf die moderne Medienwelt dar. Andrea Maria Dusl entwickelt aus dem alten asiatischen Sinnbild einen amüsanten, spannenden und philosophisch hintersinnigen "Film in Worten" mit hoher Erzähldynamik. Durch ihre filmische Erzählweise gelingt es der Autorin, Regisseurin und Illustratorin Dusl, Valentins und Anastasjas Blickwinkel geschickt ineinander zu montieren. In parallelen Kamerafahrten, Szenen- und Perspektivwechseln schneidet Dusl die beiden Figuren so eng ineinander, dass sie immer mehr ineinander übergehen. Schließlich werden sie so frappierend überblendet, dass man meint, den einen aus den Augen des anderen blicken zu sehen. Dusl illustriert fremde Gedanken, Träume und Gefühle so verblüffend, dass sie sich gleichsam zu materialisieren scheinen. Der Roman selbst findet ein treffendes Bild dafür. Valentin erinnert sich, wie in Krakau eine Fremde unbelichtete Polaroids seiner Kamera auf ihre Handfläche legt. Als sie ihn auffordert, an irgendetwas zu denken, erscheinen auf dem Grau schemenhaft Schnappschüsse seiner geheimsten Gedanken und Erinnerungen. Auslöser eines Wahrnehmungsschocks, den Andrea Maria Dusl sich für ihren Roman zunutze macht. In "Channel 8" fängt auch sie mit ihrer Erzähl-Kamera mehr ein, als man zu sehen gewohnt ist. Sie bewirkt damit viel: die erfrischende Verunsicherung unserer längst entmythisierten Seh- und Denkgewohnheiten.
Andrea Maria Dusl: "Channel 8". Residenz Verlag 2010. 256 Seiten, 21,90 EUR.
..........
"Channel 8" bestellen oder Dusl buchen? Hier geht's zur ---> Residenz-Homepage von Channel 8. Und hier zur ---> Channel-8-Community-Seite auf Facebook. Schon mal was lesen von Valentin, Anastasija, Rotor und Kifti Rost?
--> Vorabdruck in der Presse.
12. August 2010 (0) Comments
Da steppt der Bär, da pfeifen die Komantschen
Für meine Kolumne 'FRAGEN SIE FRAU ANDREA' in Falter 32/2010
Liebe Frau Andrea,
gelegentlich höre oder lese ich die Aussprüche „Da steppt der Bär“ und „Da pfeifen die Komantschen“. Es fällt es mir schwer zu erkennen, in welchem Zusammenhang sie angebracht und passend sind. Andererseits gefallen sie mir irgendwie in ihrer offensichtlichen Unsinnigkeit. Der zweitere Ausspruch wird gerne einem bekannten Ex-Sportler und TV-„Star“ zugeschrieben, mit dem ich mich nicht unbedingt verbünden möchte. Wenn diese Sprüche nicht dadaistische Unsinnpoesie sind, was sind sie dann? Wissen Sie etwas über ihre „Erfinder“ bzw. ihren Ursprung? Abhängig von Ihrer Antwort überlege ich mir dann, sie in meinen Sprachgebrauch aufzunehmen.
mdgsdi (habe ich mir übrigens von Ihnen abgeschaut)
Gerhard Schlögl, per Elektropost
Lieber Gerhard,
für das Aufspüren neuer Sinnzusammenhänge und das Erfinden von semantischen Formeln sind die Dichter zuständig. Geheimrat Goethe hat auf diesem Gebiet ganze Halden an Einzeilern angehäuft. In Aphorismensammlungen werden seine und die Sprüche anderer Gedankenturner verwaltet. Nur mehr wenige befinden sich in Zirkulation, als bekanntestes gilt das Zitat aus Goethes Götz von Berlichingen. Schwieriger wird die Zuordnung der Autorenschaft bei modernerem poetischen Material. Bis die Germanisten sich durch Quellenmaterial geackert haben, vergehen Jahrzehnte. Für die Grußformel “mdgsdi” möchten Sie sich nicht bei mir bedanken, sondern bei Kollegen Klaus Nüchtern, er hat sie erfunden und in Umlauf gebracht - ich habe darüber nur berichtet. Hier entdecken wir schon eine Eigenart des Genres. Oft wird der Überbringer für den Autor gehalten. Möglicherweise gilt dies auch für Armin Assingers Spruch vom Pfeifen der Komantschen. Der Exskirennläufer prägte dieses Hörbild im Zusammenhang mit dem Brennen der Schenkel bei langen Abfahrten. “Da steppt der Bär” (für Rambazamba) ist Berliner Schnauze und kommt vermutlich aus der Werkstatt des legendären Synchronsprechers Rainer Brandt, der Bud Spencer, Terence Hill und Adriano Celentano und der Serie “Die Zwei” dadapoetische Schnoddrigkeit verlieh. Brandt erfand Sprüche wie: “da steigen ja die Dohlen hoch”, “da wiehert der Amtsschimmel”, “da kommen die Läuse in Panik” und “Hussa, hier springt der Hirsch!” www.comandantina.com dusl@falter.at
9. August 2010 (0) Comments
Showtime ::: Channel 8 Lesung: 8.8. Summerstage Wien
Es gibt nur eine Frage: Wer bist du?
Andrea Maria Dusl liest auf der Summerstage
aus ihrem neu erschienenen Roman Channel 8
Kommet!
Sonntag, 8.8.2010 - 8:08 pm
Summerstage
1090 Wien - U4 Station Roßauer Lände
Info 319 66 44-10
Reservierung: 315 52 02 ab 15:00
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--> Vorabdruck in der Presse.
8. August 2010 (0) Comments
Das Unendliche Panorama
Folge 96 - Quod est inferius
Folge 96 meines Unendlichen Panoramas. Ins Bild klicken für grosse Version.
Erschienen in Falter 32/2010.
Hier geht's zu sämtlichen Folgen als Endlosanimation ---> Das Unendliche Panorama - Directors Cut
6. August 2010 (0) Comments


