Buchenwalderde voll Asche
Fichtenwalderde voll Salz
Da wie dort Brand
Unter Buchen keine Urnen
Unter Fichten dann ein Fass
Geiger spielt auf
Presse Blitzlicht Würstelfinger
Krallen sich ums pure Gold
Ziseliert von Mörderhand
Das passt gut zum Mörderland
Erde zu Erde Staub zu taub
Bertha von Borotin
(anlässlicher der eBay-Versteigerung
von Orginal-Saliera-Erde aus dem Waldviertler Wald,
in dem der Kunstdieb Robert Mang Cellinis Salzfass –
die weltberühmte „Saliera“ vergraben hatte.)

Hiezu erreichte das Bureau folgende Richtigstellung:
„Frau v. Borotin wünscht richtigzustellen, dass die
sie abbildende Photographie nicht wie angegeben
„anlässlich der eBay-Versteigerung von Original-
Saliera-Erde aus dem Waldviertler Wald“
aufgenommen wurde, sondern während einer
Benefizveranstaltung im Waisenhaus von Moravksá
Ostrava, in deren Rahmen sie Franz Schuberts Lied
„Die Taubenpost“ zum Vortrag gebracht hat.
Kanzlei Borotin
Prunella de Queensland „
……………………………………….
Materialien:

Meisterdieb Robert Mang mit Saliera im Wald in Brand

Meisterdirektor Wilfried Seipel mit Saliera im Museum in Wien
Download pdf der eBay-Saliera-Erde-Seite
Meisterverkäufer Langthaler aus Brand im Waldviertel
Kategorie: Liberté, Égalité, Fraternité
Abhängen ::: Julia Mantel
Jörg Haider, Alfred Gusenbauer und die offene Psychiatrie
„Der Haider läuft nur noch frei herum, weil wir in Österreich die offene Psychiatrie haben“, hörte die „Tiroler Tageszeitung“ (Samstag-Ausgabe vom 21.1.) SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer bei einer abendlichen Publikumsdiskussion im Gasthof Mohren im Tiroler Ort Reutte sagen. Wird Haider klagen? Tritt Gusenbauer den Wahrheitsbeweis an? Und darf man in einem Mohren überhaupt auf einen Auslandsoberösterreicher losgehen?
Das Ziel von Zivilisation
Poster „Wieviel Demokratie ist es bitte?“ im Online-Politikforum der Tageszeitung Der Standard am 03.01.2006 um 17:45:
Globalisierung findet nicht mehr statt. Jedes Fleckchen Erde ist besetzt. Was stattfindet ist globaler Stau und Gegenverkehr. Die ehemals Eingenommenen und Überfallenen suchen jetzt ihre Eroberer auf. Ihr gutes Recht, wie ich finde. Aber es sind Reisen durch Weltmärkte voller toter Produkte die niemand braucht und „Dienstleistungen“ ohne die man auch gut leben kann. Produkte deren Überredungskraft zu gering ist, als daß sie ausreichend nachgefragt und für alle Menschenmassen ausreichend Arbeit ergeben würden. Wir haben schon alles und davon mehr als genug. Es kann nur noch ums Design von Verwöhnungen gehen, aber auch das nervt irgendwann. Die Arbeit ist uns ausgegangen. Das war das Ziel von Zivilisation.
Mobile Comandantina
Unter Mobile Comandantina wird es Bilder von unterwegs geben. Unterwegs, wo auch immer das dann ist. Nachrichten von oberwegs würden mich allerdings auch interessieren.
Archie de Matros

Die Telefone funktionieren nicht.
„Die Telefone funktionieren nicht. Deswegen haben wir auch keine Satellitenleitung nach Wien“.
Adolf Fischer,
Vorarlberg-Reporter
Am 23.8.2005 in der österreichischen
Nachrichtensendung „Zeit im Bild“ von
der Flutkatastrophe in Vorarlberg.
Ich hatte nichts gelesen.
Es steht auch nichts da.
The Colour of Deutschland

Hans Krankl ::: Wir Österreicher müssen umfallen bis zum Kämpfen!
Die Aufgabe der Kunst
Kunst ist ein Grundbedürfnis. Wie Freiheit, wie Menschenwürde, wie Gesundheit, wie Gleichheit. Und sie muss beschützt und gehegt werden, gelehrt und gelassen.
Kunst ist mehr und kann mehr als kleingeistige Machtmenschen und Marktfetischisten ihr zugestehen wollen. Um ein Labor für Kultur und Gesllschaft zu sein braucht sie allerdings Freiheit. Die Freiheit nämlich, nichts sein und nichts können zu müssen.
Von Andrea Maria Dusl.
Für planet, zeitung für politische ökologie.
„Aufgeben tuat ma an Brief“ sagt Hans Krankl gerne, wenn es um Sein oder Nichtsein im fußballerischen Zusammenhang geht. Hans Krankl ist – was viele nicht bedenken – ein durch und durch künstlerischer Mensch. Ich halte ihn, ganz jenseits seiner fußballerischen Kulturleistungen für eines der größten Sprachtalente des Landes und ich meine das nicht zynisch.
Unerkannte Wahrheit
„Wir Österreicher müssen umfallen bis zum Kämpfen!”, sagte Hans Krankl in einem nie gesendeten Interview über den Geist, den die von ihm trainierte Nationalmannschaft haben möge. Das Interview, das im Rahmen der Stermann-und-Grissemann-Show „Harte Hasen“ im Wiener Rabenhof-Theater kommentarlos aufgeführt wurde, und in dem ein leicht beschwingter Hans Krankl noch andere Dadaismen von sich gab, wurde vom ORF, dem öffentlich rechtlichen Sender Österreichs, nicht veröffentlicht. Der Satz des Jahrtausends, das treffendste, je mit Worten gemalte Sprachbild eines Österreichers über die Österreicher wurde nicht veröffentlicht. Über die Gründe dieser Zensur dürfen Mutmaßungen angestellt werden:
„Hans Krankl ::: Wir Österreicher müssen umfallen bis zum Kämpfen!“ weiterlesen
Pippi Långstrump ::: faktiskt jag
Meine Freundin Pippi wird 60. Hurrah!
Här kommer Pippi Långstrump,
tjolahopp, tjolahej, tjolahoppsan sa.
Här kommer Pippi Långstrump,
ja här kommer faktiskt jag.
Har du sett min apa,
min söta, fina, lilla apa?
Har du sett Herr Nilsson?
Ja han heter faktiskt så.
Har du sett min villa,
min Villa Villekullavilla?
Vill å vill du veta,
varför villan heter så?
Jo, för där bor ju Pippi Långstrump,
tjolahopp, tjolahej, tjolahoppsan sa.
Där bor ju Pippi Långstrump,
ja där bor faktiskt jag.
Det är inta illa,
Jag har apa häst och villa,
En kappsäck full med pengar,
är det också bra att ha.
Kom nu, alle vänner,
Varende kotte som jag könner,
nu skal vi leva loppan,
Tjolahej tjolahoppsan sa.
Här kommer Pippi Långstrump,
tjolahopp, tjolahej, tjolahoppsan sa.
Här kommer Pippi Långstrump,
ja här kommer faktiskt jag.
……………….
Här Kommer Pippi Långstrump mp3
Pippi på www.astridlindgren.se
Efraimstocher
I am pissed ::: Mayor C. Ray Nagin’s Interview
Der Bürgermeister von New Orleans, Ray Nagin war einer der ersten der es offen aussprach: George W. Bush in seiner blauweiss lackierten „Air Force #1“, die Mitglieder der US-Regierung, Rettungskräfte, FEMA, Army. Alle versagten „in the aftermath of Katrina“.
Mayor C. Ray Nagin lashed out at federal officials, telling a local radio station „they don’t have a clue what’s going on down here.“ The following is a partial transcript of the interview with WWL-AM. September 2, 2005
TRANSCRIPT OF INTERVIEW PICKS UP AT 2:20 OF AUDIO
Listen to the mp3
MAYOR RAY NAGIN: I told him we had an incredible crisis here and that his flying over in Air Force One does not do it justice. And that I have been all around this city, and I am very frustrated because we are not able to marshal resources and we’re outmanned in just about every respect.
You know the reason why the looters got out of control? Because we had most of our resources saving people, thousands of people that were stuck in attics, man, old ladies. … You pull off the doggone ventilator vent and you look down there and they’re standing in there in water up to their freaking necks.
„I am pissed ::: Mayor C. Ray Nagin’s Interview“ weiterlesen
I am younger than my age
From: Captain
To: dear Andrea
miss Maria
you are in Austria or Australia,
do you know, you are so attractive,and seems kind.
i cant find your Web.
also you are younger than your age.
captain Nemo
Captain Nemo
Männlich, 31, Single, Iran
Interesse an: Freunden, Freizeitpartnern, Geschäftspartnern, Dating
Über sich: „You can find it only after talking more.“
Humor: Freundlich
Kleidungsstil: Alternativ
Sport: martial arts
Filme: az har honarpishe yaa kaargardaane doops.
Kochkünste: har chi khodam bepazam.
Kontakt: captain_king_nemo@yahoo.com
Verhängnisempfehlung
Verhängnisempfehlung, die
Schönes Wort, von deutschen
Komödiker Piet Klocke am 17.1.2002
im Alten Wartesaal in Köln gesagt. In der
Rolle des zerstreuten Professor
Dr. Schmitt-Hindemith.
Wer seine Grenzen nicht weiss
Doch wer seine Grenzen nicht weiss, wird sich selbst ewig fremd bleiben. Wer zu groß wächst, muss doppelt auf die Wurzeln achten, um nicht zu stolpern.
Poster „der Revolvermann“ am 17.07.2005 15:33 im Online-Standard über Karl-Heinz Grasser und Europa. http://derstandard.at/?url=/?id=2114931
Mitleid Crisis
Mitleid Crisis, die; Unfähigkeit, nach den Anschlägen auf das World Trade Center von anderen grossen Unglücken berührt zu werden. Jüngste Auslöser für Mitleid Crisis: Die Tsunamikatastrophe Anfang des Jahres oder 7/7 (die Anschläge in der Londoner Tube).
Textbeispiel:
Er: „Mich macht das voll traurig, wenn ich den Fernseher aufdreh und die Bilder von der Überschwemmung in Mittersill seh…“ Sie: „Sorry, ich kann da nicht mit, ich steck voll in der Mitleid Crisis.“
In der Dunkelheit
In der Dunkelheit
sieht man nicht so weit,
wie bei Tageslicht,
wo ma weiter sicht.
Per Heter, als er noch im Café Salzgries kellnerte
An der Spitze im verzweifelten Bemühen
1986 blieb die SPÖ dann auch stärkste Partei, obwohl es mit Noricum-, Lucona-, Intertrading-Skandal, den Turbulenzen um den Wein-Skandal und dem – wie sich später herausstellen sollte – verwerflichen Verhalten der SPÖ mit Fred Sinowatz an der Spitze im verzweifelten Bemühen, einen Bundespräsidenten Kurt Waldheim zu verhindern, ausreichend sachliche Gründe gegeben hätte, sie nach 16 Regierungsjahren auf die Oppositionsbänke zu verbannen, wie es einem gefestigten demokratischen Ablauf und dem wünschenswerten Wechsel von Regierung und Opposition entsprochen hätte.
Anneliese Rohrer in „Charakterfehler. Die Österreicher & ihre Politiker“ (Ueberreuter, Wien 2005) pag. 41
Die Haut trauert
Unsere Haut trauert!
Moderator Dreizehn Koestlichkeiten am 23.06.2005 um 11:20 im Online-Forum Höfliche Paparazzi
Redezeit
Der öffentlich Diskurs findet nicht mehr statt. Quote und Entpolitisierung der Unterhaltung haben das öffentliche Debattieren aus dem Fernsehen gemobbt. Ein Ereignis wie der legendäre „Club 2“ des öffentlich-rechtlichen Österreichischen Nationalsenders ORF ist undenkbar geworden.
Ich finde es ist höchste Zeit, die Clubgarnitur wieder aufzustellen. Solange das im Fernsehen nicht geht, weil dort die Quote und die Pressesprecher der Schüsselkoalition regieren, wollen wir das im Theater machen. Im Wiener Rabenhoftheater.
Vorerst einmal im Monat, an einem fixen Wochentag möchte ich fünf bis sechs Diskutanten zu einem brennenden politischen, kulturpolitischen oder sonst wie gesellschaftlich relevanten Thema einladen. Ein Moderator/Moderatorin (aus einem fixen Pool von Moderatoren, dem ich selbst auch angehören werde) wird die Gespräche leiten und dabei die Prämisse verfolgen, das Feuer der Gespräche am Lodern zu halten. Formale Vorgabe soll der „Club 2“ sein. Immerhin hat der den deutschsprachigen Talk erfunden und definiert.
Gespräche mit aufgeklärten Radiosendern und unabhängigen Zeitungen, die als Liveübertrager und Medienpartner fungieren könnte, laufen.
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Habemus Papam
Manchmal lösen kleine Dinge an entfernten Orten Grosses aus. Wir kennen das. Armstrongs erster Schritt auf dem Mond, der Hamburger Friseurbesuch von John, Paul, George und Ringo Beatles, solche Dinge.
Manchmal ist es auch umgekehrt. Manchmal lösen grosse Dinge an entfernten Orten Kleines aus. Dieses geschah, als folgender Sager von Welt getan wurde:
„Annuntio vobis gaudium magnum: Habemus Papam: Eminentissimum ac Reverendissimum Dominum, Dominum Josephum Sanctae Romanae Ecclesiae Cardinalem Ratzinger qui sibi nomen imposuit Benedictum XVI…“
So sprach Kardialprotodiakon Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez am Dienstag, 19. April, um 18.43 Uhr von der Benediktionsaula des Petersdomes.
Beim Passus „Dominum, Dominum Josephum…“ hob es mich auf meinem Bett im Hotel Cairoli in der Via Lomellini in Genua vor Schreck einen halben Meter. Etwa fünfzehn Minuten später hämmerte der Messner der Kirche gegenüber von meinem Fenster seine Hauptglocke bis die Metallermüdung eintrat.
Was James Caan am päpstlichen Balkon verloren hatte, und warum er Jorge Arturo Medina Estévez die Speisekarte vom Hotel Ukraina in Moskau hinhält, wissen die Götter. Oops.
Alexandra schrieb dieses
Von: a8904963@unet.univie.ac.at
Betreff: die zweite republik – eine unglaubliche geschichte
Datum: 29. April 2005 00:24:28 GMT+02:00
An: daniel.glattauer@derstandard.at, hans.rauscher@derstandard.at
Cc: thurnher@falter.at, dusl@falter.at, kralicek@falter.at, jeris.semmelrock@ioge.at
Antwort an: a8904963@unet.univie.ac.at
liebe frau andrea, sehr geehrter armin thurnher, lieber W. K.,
sehr geehrter RAU, lieber dag,
sehr geehrtes ioge,
vorweg:
die wie vielte email dieser art ist das, die sie bekommen?
auch mit einer blume? @->–
vielen dank fuers lesen der zeilen.
falls nicht, sorry, fuers belasten der e-mail-server und des papierkorbs/trash.
– – – –
hat sich die information bzw. politische bildung doch gegenueber dem sport durchgesetzt, am 27. april 2005.
ob’s bei anderen fussballmannschaften auch so gewesen waere?
ich habe die dokumentation von hugo portisch gestern das erste mal gesehen und „musste“
Es war einmal ein Mann
Es war einmal ein Mann,
der hatte einen Schwamm.
Der Schwamm war ihm zu naß,
da legt er sich ins Gras.
Das Gras war ihm zu grün,
da ging er nach Berlin.
Berlin war ihm zu groß,
da baut‘ er sich ein Schloß.
Das Schloß war ihm zu reich,
da sprang er in den Teich.
Der Teich war ihm zu tief,
da macht er einen Piff.
Der Pfiff war im zu laut,
da fuhr er aus der Haut.
Supertrauriges Gedicht, das ich als kleines Kind von meiner
Grossmutter Dora Dusl gelernt habe.
Auch kein Bemmerl für ein vierjähriges
Kinderherz:
Maikäfer flieg.
Der Vater ist im Krieg.
Die Mutter ist im Pommerland,
Und Pommerland ist abgebrannt.
Maikäfer flieg.
America 2010


