Blue Moon
Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
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Fünf Jahrgänge politische Zeichnungen im Magazin Format
British Film Institute
Blue Moon
English subtitles
The National Film Theater
Thursday 02 September 2004 NFT2 6.20
Tuesday 07 September 2004 NFT2 8.45
An engagingly offbeat look at life in the new Eastern Europe, in the form of a witty variation on the caper movie. Money-courier Johnny is already up to his neck in trouble when he encounters femme fatale Shirley. When she disappears from his life as suddenly as she entered it, he goes in search of her - somewhat reluctantly accompanied by a seemingly oafish petty criminal met in East Germany - and ends up, mystified, in the Ukraine… The narrative twists and turns are pleasurable in themselves, but it's the sure sense of character and place that provides the movie with real substance.
With Victoria Malektorovych, Josef Hader, Detlev W Buck
Austria 2002/Dir Andrea Maria Dusl
Running time: 90
Part of Now, About These (Austrian) Women at the NFT
THE BRITISH FILM INSTITUTE ..... Now About These Austrian Women
Showing at:
NFT2
6.20
Thursday 02 September
NFT2
8.45
Tuesday 07 September
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The National Film Theater on London's South Bank has the world's biggest and best choice of film and tv, with specially programmed seasons and events: everything from blockbusters to B-movies, classics to new releases, cult movies to comedies, and actors, directors and producers talking about their work in depth
>>> BLUE MOON Official Homepage
8. August 2004 (0) Comments
Blue Moon in 3sat
3sat / Blue Moon / 3sat zeigt den Spielfilm von Andrea Maria Dusl / Dienstag, 17. August 2004, 22.25 Uhr / Erstausstrahlung
Mainz (ots) - Am Dienstag, 17. August, präsentiert 3sat den
Spielfilm „Blue Moon“ der österreichischen Regisseurin Andrea Maria
Dusl in Erstausstrahlung:
Eine missglückte Geldübergabe bringt den Kleinkriminellen
Geldboten Johnny (Josef Hader) und die Prostituierte Shirley
(Victoria Malektorovych) zusammen. Sie flüchten mit dem Geld, das
eigentlich einem russischen Mafioso gehört, in die Slowakei. Doch
schon bald lässt Shirley Johnny sitzen, der dann nur noch einen
Wunsch hat: sie wieder zu sehen. Seine Odyssee endet in Odessa, wo er
eine Taxifahrerin trifft, die Shirley zum Verwechseln ähnlich sieht
und sich als ihre Zwillingsschwester Jana ausgibt. Gemeinsam
verbringen sie einige glückliche Tage, bis Johnny entdeckt, dass
Janas Zwillingsschwester schon als Kind gestorben ist, und Jana mit
Leuten der lokalen Mafia Kontakt hat. Ist Jana in Wirklichkeit
Shirley, und holen die Mafiosi, deren Geld er hat, Johnny doch noch
ein?
In ihrem modernen Roadmovie-Märchen nimmt Andrea Maria Dusl den
Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch Osteuropa. Ihr
Debütspielfilm wurde 2003 als „bester österreichischer Film“ mit dem
Großen Diagonale-Preis ausgezeichnet.
>>> BLUE MOON Official Homepage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Stefan Unglaube (06131 – 70 6478)
Mainz, 6. August 2004
8. August 2004 (1) Comments
Blue Moon Drehbuch
Blue Moon Script
Version 20.1 pdf
by Andrea Maria Dusl
>>> Download file
>>> BLUE MOON Official Homepage
6. August 2004 (0) Comments
Alles ist Input...
Andrea Maria Dusl über social skills wie Erfindungsreichtum und Hartnäckigkeit sowie das Switchen zwischen einzelnen Kunstsprachen. Interview von SABINE PERTHOLD.
Sie haben an der Akademie der bildenden Künste die Meisterklasse für Bühnengestaltung absolviert. Seit etlichen Jahren beliefern Sie die Stadtzeitung FALTER mit gesellschaftskritischen Kolumnen und das Magazin FORMAT mit Zeichnungen und Karikaturen. Wer waren Ihre Lehrer und wie vollzog sich die Abwendung vom groß dimensionierten Bühnenbild hin zur Vorliebe für schrullig-satirische Petitessen?
Mein Lehrer an der Akademie war Lois Egg, ein Gentleman und Künstler wie ich später wenige kennengelernt habe, mit Ausnahme von Michael Haneke vielleicht. Lois Egg hat uns vor allem beigebracht, an uns selbst zu glauben. Im zweiten Jahr an der Akademie war ich dann schon seine Assistentin. Zeichnen habe ich von meinem Vater und meinem Onkel gelernt, beide waren Architekten. Zum Falter bin ich eigentlich zufällig gekommen, die haben einfach angerufen und Illustrationen für einen philosophischen Essay gebraucht. Das war lange, nachdem ich begonnen habe, Filme zu machen. Vom Bühnenbild habe ich mich nach sieben Jahren am Theater eigentlich deshalb entfernt, weil mir das Regieführen, die Arbeit mit Schauspielern und Text viel mehr zugesagt hat. Das war während der Produktion von MEIN KAMPF von George Tabori am Akademietheater. Wenn man so will, war also auch Tabori ein Lehrer von mir. Und Thomas Bernhard. Ohne dass er das wusste. Und während einer sehr sehr langen Zeit bin ich täglich ein paar mal im Kino gesessen, im Filmmuseum, um die Filmgeschichte in mich aufzunehmen, in den anderen Kinos, um das zu sehen, was gerade Mainstream war oder in zerkratzten Kopien für Verrückte wie mich gezeigt wurde.
„Blue Moon, you saw me standing alone
Without a dream in my heart,
Without a love of my own…”
...heißt es in dem berühmten Lied von Julie London, das titelgebend war für Ihren preisgekrönten Erstlingsfilm BLUE MOON, einem modernen Märchen über die Liebe zwischen Ost und West. 12 Jahre haben Sie an diesem Projekt gearbeitet, das ursprünglich in mehreren Folgen á zwei Minuten mit dem Titel „In 80 Tagen um die Welt“ geplant war. Welche Faktoren haben Sie über eine so lange Zeit an die Realisierung des Projektes glauben lassen?
Meine sechs Kurzfilme AROUND THE WORLD IN EIGHTY DAYS waren eine unmittelbare Antwort auf die Weigerung der Färderungen, sich mit meinen Stoffen auseinanderzusetzen. Zu dieser Zeit kämpfte Ulrich Seidl gerade darum, seinen Film GOOD NEWS überhaupt ins Kino zu bringen. Wir hatten damals viel Kontakt und die Hartnäckigkeit, mit der Ulrich gegen den Strom schwamm, hat mich sehr bestärkt. Ich habe ein Konzept entwickelt, Kurzfilme zu finanzieren, zu drehen und im Werbeblock der Kinos unterzubringen. Diese 35mm-Zweiminüter habe ich selbst produziert und mit meinem damaligen Freund, dem Kameramann Peter Zeitlinger realisiert. Unsere virtuelle Firma hieß „Pokorny und Prohaska". Ohne Firma durfte man beim Monopol-Kopierwerk „Listo“ nämlich keine Kopien ziehen lassen. Teile des Materials hat mir Michael Synek geschenkt und die Figur des Pichler hat Rainer Egger mit mir auf zahlreichen Recherchereisen in den Osten entwickelt. Die „Achtzig Tage“ habe ich auf der DVD von BLUE MOON als Bonus untergebracht, weil sie die genetischen Eltern von BLUE MOON sind. Aus der Idee dieser Kurzfilmserie habe ich dann das Drehbuch für BLUE MOON entwickelt. Die erste Version war Anfang der 90er-Jahre fertig, es hat aber schließlich bis 1998 gedauert, bis der Stoff bei Erich Lackners Produktionsfirma Lotus-Film gelandet ist. In dieser langen Zeit waren es Rainer Egger, Michael Synek und Michael Glawogger, die immer wieder an das Projekt geglaubt haben. (Von mir mal abgesehen!) Die Arbeit am Drehbuch selbst hat nicht länger gedauert, als bei anderen Stoffen. Eher im Gegenteil. Ich bin sehr schnell im Schreiben. Die harte Nuss war, um mit Achternbusch zu sprechen, die Chance zu nutzen, die ich nicht hatte.
Sie sind Multifunktionärin: Neben Schriftstellerin, Kolumnistin (Ihre Bonmots als Comandantina Dusilova unter www.geocities.com/Pentagon/4404/ werden von Havanna bis Moskau zum Frühstück gereicht) und Drehbuchautorin sind Sie auch „Sophistin“; Ihr virtuelles Hangout kann man unter www.digitalien.org/sofa genießen. Woher beziehen Sie den Input für Ihre Geschichten und treffenden Satiren?
Ich bin eigentlich keine Multifunktionärin, weil alles gleichzeitig in mir abläuft. Die Bilder, die Geschichten und die Dialoge. Film ist also das Normale, und das andere die Spezialdisziplinen, in denen ich Teile dessen ablade, was sich ununterbrochen anhäuft. Für den Input brauche ich mich nicht sorgen. Alles ist Input. Eher geht es darum, das Naheliegende, das Banale aus seinem Zusammenhang zu nehmen und wie eine seltene Pflanze zu untersuchen.
Welche Auswirkungen hat die eindeutige Entscheidung für den Beruf der Künstlerin auf Ihr Lebenskonzept, hinsichtlich Arbeitszeit, Verdienstmäglichkeiten und Einklang mit Privatsphäre?
Ich habe kein Lebenskonzept. Eher hat das Leben mich. Ich habe keine Berufsentscheidung getroffen, jedenfalls nicht wissentlich und kenne keinen Unterschied zwischen privat und äffentlich. Das verschmilzt mir immer zu einem Ganzen. Die einzigen Disziplin, die ich mir inzwischen zugelegt habe, ist hin und wieder nein zu sagen, an Tagen, an denen die Kalenderblätter rot sind, nicht an Geld zu denken und dann zu schlafen, wenn ich müde bin. Manchmal läse ich Probleme im Schlaf. Dazu sind Träume nämlich da.
Wie sehen Sie sich als Frau im Kontext des aktuellen ästerreichischen Kunstgeschehens eingebunden, was Auftragslage und Nachfrage betrifft?
Frauen haben es schwer, erstens überhaupt und zweitens in Österreich. Frauen haben es aber andererseits auch wieder leichter, weil sie mehrdimensional denken, horizontale Netzwerke aufbauen statt vertikaler Aufstiegshilfen und das Geld nicht in Autos und Männerspielsachen investieren müssen. Dass das international akklamierte ästerreichische Filmwunder zum großen Teil von Frauen realisiert wird, ist doch fantastisch!
Sie bedienen in den bereits angesprochenen Medien unterschiedliche Bildsprachen mit unterschiedlicher Methodik. Welches ästhetische Konzept verfolgen Sie beim Switchen quer durch die Gattungen und Genres? Welche Aspekte interessieren Sie so sehr, dass sie Sie in Ihrer Arbeit hervorheben und bewusst machen wollen?
Jedes Genre hat seine Gesetze und Grenzen. Ich versuche herauszufinden, was diese Gesetze sind und wo die Grenzen verlaufen. Daraus ergibt sich die Form. Sobald ich das für mich herausgefunden haben, habe ich innerhalb dieser Grenzen alle Freiheiten, eingeschlossen die, die Grenzen auch zu sprengen. Ich bin zweisprachig aufgewachsen, meine Mutter ist Schwedin. Das Denken in zwei Sprachen macht das Switchen zwischen Sprachen, und etwas anderes sind künstlerische Genres ja nicht, mäglicherweise einfacher. Keine Ahnung, das müsste man neurologisch erforschen. Das einzige was ich nicht kann, ist zu sprechen, während ich ein Instrument spiele. Vermutlich, weil bei mir Sprache und Musik im selben Gehirnareal ablaufen. Andere können das.
Sie sagten einmal: Film ist vermutlich die anstrengendste Selbstverwirklichung, die die Menschheit hervorgebracht hat. Wie sieht es mit Ihren filmischen Zukunftsplänen aus?
Ich denke, ich kännte gesagt haben, Film sei möglicherweise die anstrengendste, ganz sicher aber die teuerste Selbstverwirklichung. Ich schreibe gerade das Drehbuch zu meinem nächsten Spielfilm CHANNEL 8 wird sehr spannend werden. Da geht es um die Frage, was passiert, wenn das Leben eines Menschen im Traum eines anderen auftaucht, wenn Traum und Wirklichkeit ineinander laufen. Der Film spielt in Paris und Sankt Petersburg und handelt von einem Fernsehkorrespondenten und einer Malerin, deren Gedankenradios auf der selben Frequenz senden. CRAZY DAY, die Geschichte des Tages, an dem die Amerikaner in Bagdad einmarschierten, musste ich verschieben, weil Recherche in Bagdad momentan lebensgefährlich wäre. Vom Drehen ganz abgesehen. Und dann habe ich noch ein paar andere Stoffe in der Pipeline.
....................
Dr. Sabine Perthold /GF Drehbuchforum Wien,
Wien im Mai 2004
Aus den Interviews mit den österreichischen Filmemacherinnen Barbara Albert, Hilde Berger, Andrea Maria Dusl, Barbara Gräftner, Jessica Hausner, Kitty Kino, Käthe Kratz, Gabriele Mathes, Ulrike Schweiger und Amaryllis Sommerer für den Kulturbericht 2003 der Stadt Wien.
Blue Moon ::: Milano, dal 27 Gennaio all'1 Febbraio 2004
Forum Austriaco Associazione Dioniso Comune di Milano
Memoria e oblio
Il nuovo cinema austriaco tra Haneke e Freud
Milano, Cinema Gnomo, dal 27 Gennaio all'1 Febbraio 2004
Il cinema austriaco degli ultimi decenni ispira agli appassionati i
nomi di grandi interpreti quali Karl Maria Brandauer, Maximilian
Schell, Romy Schneider, o del celebre scrittore-sceneggiatore Peter
Handke; nel passato più lontano, specie sull'asse Vienna-Hollywood,
nomi che si annoverano tra i giganti del cinema mondiale: Lang,
Pabst, von Stroheim, Preminger, Billy Wilder.
Negli anni Novanta è
emersa una nuova, vitale generazione di autori che, superando i
confini della "felix Austria", si sono imposti all'attenzione delle
giurie dei maggiori Festivals internazionali e della critica più
attenta: su tutti, il trasgressivo Michael Haneke il quale, con il
suo pluripremiato "La pianista" (2001), in programma Martedi 27 (ore
18 e ore 22), ha ottenuto una consacrazione a regista-bandiera
(austriaca) del nuovo cinema d'autore (europeo). Qui presentiamo una
scelta di 5 tra i suoi migliori lungometraggi: in prima visione e
sottotitolati in italiano per questa manifestazione, i film "Il
castello" (1997), dall'omonima opera di Kafka (Giovedi 29, ore 20)
e "Benny's video" (1992 - Giovedi 29 ore 18 e ore 22); già
distribuiti in Italia, ma poco visti, "Funny games" (Martedi 27 ore
20.15 e Mercoledi 28 ore 19 e 22.15) e "Storie" (Mercoledi 28 ore
20).
Per gli altri titoli, una carrellata sulle opere più
interessanti degli ultimi anni, accomunate dal tema "memoria e
oblio", ovvero dal conflitto generato da una rimozione freudiana
operante all'interno di una condizione esistenziale solo
apparentemente "tranquilla", come in particolare il film "Di
nascita" (2002), in anteprima italiana Sabato 31 (ore 16 e ore 20),
alla presenza dell'autore Robert Schindel (Incontro alle ore 20). In
prima visione anche "Jugofilm" (1997 - Venerdi 30 ore 20) di Goran
Rebic e, dopo una fugace presenza al Festival di Venezia del
1999, "Nordrand - Periferia Nord" di Barbara Albert, opere sul tema
dell'emigrazione e della non-integrazione dall'Est Europa verso
il "ricco" Occidente.
Chiude la rassegna la provocatoria opera
dell'affermato regista Ulrich Seidl "Canicola" (2001) e
il "thriller" di Andrea Maria Dusl "Blue moon - Luna blu" (2002). La
manifestazione, promossa da "Milano Cinema" (Comune di Milano -
Cultura e Musei), è organizzata e curata dall'Associazione Culturale
Dioniso e dal Forum Austriaco di Cultura. Biglietto giornaliero Euro
4,10. IL Cinema Gnomo è a Milano in Via Lanzone 30/A (tel.
02.804.125).
Martedi 27 Gennaio: Omaggio a Haneke (I)
18.00 e 22.00 La pianista - Klavierspielerin (Austria/Francia, 2001,
129', 35mm, col.)
di Michael Haneke, con Isabelle Huppert, Benoit Magimel, Annie
Girardot.
Erika Kohaut, insegnante di piano al Conservatorio di Vienna, conduce
una vita triste e frustrante per le aspirazioni pianistiche non
realizzate. Convive con la madre despota a cui è completamente
assoggettata, frequenta sexy-shops. Un giorno conosce il giovane
pianista Walter Klemmer che decide di sedurla...
Versione italiana
20.15 Funny games - Giochi curiosi (Austria, 1997, 90', 35mm, col.),
di Michael Haneke, con Susan Lothar, Ulrich Mühe, Frank Giering.
Anna, Georg e il figlioletto Schorschi arrivano nella loro casa
estiva, in riva a un lago. Il loro semplice idillio viene distrutto
da Paul e Peter, due giovani sconosciuti che riescono ad aver accesso
alla casa con un atteggiamento di studiata gentilezza... alla fine i
due propongono alla famiglia una scommessa... Versione italiana
Mercoledi 28 Gennaio Omaggio a Haneke (II)
18.00 e 22.15 Funny games - Giochi curiosi
(Austria, 1997, 90', 35mm, col.), di Michael Haneke, (Replica)
20.00 Storie - Code inconnu (Francia, 2000, 117', 35mm.,col.),
di Michael Haneke, con Juliette Binoche, Thierry Neuvic, (Luc
Delahaye fotoreporter).
Una giovane attrice. Un'immigrata clandestina che cerca di
sopravvivere come può. Una famiglia del Mali. Un ragazzino che aspira
ad una vita diversa. Un fotoreporter, corrispondente di guerra, che
documenta con il suo lavoro l'atrocità della guerra. Schegge
esistenziali lanciate nello spazio-tempo, immagini fissate in un
racconto-mosaico sul dolore di vivere. Versione italiana.
Giovedi 29 Gennaio - Omaggio a Haneke (III)
18.00 e 22.15 Benny's video - Il video di Benny (Austria, 1992,
105', 35mm, col.)
di Michael Haneke, con Arno Frisch, Angela Winkler, Ulrich Müh.
Benny, un ragazzo di buona famiglia, grazie ai video da lui girati, a
quelli noleggiati o registrati, fa della sua stanza una "camera
oscura" piena di immagini in movimento: un succedaneo dei genitori,
che a malapena s'interessano di lui. Benny perde così, a poco a poco,
il senso della realtà...
v.o. tedesca, sottotitoli in italiano
20.00 Il castello - Das Schloss (Austria, 1997, 123' , 35mm, col.),
di Michael Haneke, con Ulrich Mü, Susan Lothar, André Eisermann.
Ispirato all'opera di Franz Kafka. Il tentativo dell'agrimensore K.
di entrare nel "castello" fallisce insieme a quello di stabilirsi nel
villaggio adiacente. Più K. si sforza di riuscire nello scopo e più
si allontana dalla meta. La burocrazia del castello impedisce, con la
sua impenetrabilità e il suo arbitrio, ogni spiegazione razionale...
v.o.tedesca, sottotitoli in italiano.
Venerdi 30 Gennaio - Da est, verso l'Austria
18.00 e 22.00 Nordrand - Periferia Nord .(Austria, 1999, 103',
35mm.).
di Barbara Albert, con Nina Proll, Edita Malovcic, Tudor Chirilá.
Vienna 1995. Dopo il crollo del muro di Berlino, l'Austria è
diventata il Westgate dell'umanità provvisoria, semi-clandestina e
allo sbando, in fuga dalla Bosnia, dalla Romania, dal socialismo in
frantumi dell'Est. In un quartiere periferico a nord della capitale
s'incrociano le vite di cinque giovani di provenienze etniche e
ambienti sociali diversi. (da "Il Morandini")
Versione italiana
20.00 Jugofilm (Austria, 1997, 88', 35mm, col.)
di Goran Rebic con Michael Jovanovic, Eva Mattes, Merab Ninidze.
Milan racconta la storia di suo fratello Sacha: la vicina guerra
civile ha distrutto tutti i sogni. Dopo un anno di guerra, Sacha
torna a casa completamente trasformato; cerca di avviare una nuova
vita tranquilla a Vienna, si sposa, ma il germe della guerra e
dell'odio contamina anche i rapporti familiari, sino alla soglia
della follia...
Versione originale con sottotitoli in italiano
Sabato 31 Gennaio - Memoria dell'Olocausto, guerra all'oblio
16.00 - 20.00 Di nascita - Gebürtig (Austria, 2002, 115', 35mm,
col.) anteprima italiana -
di Robert Schindel e Lukas Stepanik , con Peter Simonischek, Daniel
Olbrychski.
Sull'Olocausto. Un emigrante ebraico (Hermann Gebirtig) e un
giornalista tedesco (Konrad Sachs) si trovano a fare i conti con il
passato. Una giornalista viennese convince Gebirtig a recarsi nella
sua città natale per testimoniare contro un vecchio funzionario di un
campo di concentramento; il giornalista Sachs si deve confrontare con
il fatto che è il figlio di un medico nazista di alto rango.
v.o. tedesca, sottotitoli in italiano
Alla proiezione delle ore 20 interviene l'autore Robert Schindel.
Dibattito.
18.00 e 22.00 Jugofilm (Austria, 1997, 88', 35mm, col.)
di Goran Rebic (Replica)
Domenica 1 Febbraio Ai confini della norma
18.00 e 22.00 BLUE MOON (Luna Blu) , (Austria, 2002, 91', 35mm,
col.),
di Andrea Maria Dusl, con Josef Hader, Viktoria Malektorovych.
Da qualche parte al confine con l'Austria Johnny Pichler consegna ad
un mafioso una busta contenente denaro. Durante una violenta
controversia la bella accompagnatrice del malfattore fugge insieme a
Pichler per poi scomparire in un motel della Slovacchia. Johnny vuole
ritrovarla e dà inizio ad un un viaggio-odissea che lo porterà
nell'Europa dell'Est fino al Mar Nero...
Versione italiana
20.00 CANICOLA (Hundstage) (Austria, 2001, 121', super16/35mm.,
col.), di Ulrich Seidl, con Maria Hofstätter, Alfred Mrva, Erich
Finsches.
Fine settimana d'estate: una calura insopportabile avvolge la
periferia di Vienna rendendo la quotidianità una condizione
eccezionale ai limiti della sopravvivenza. Sei diverse storie,
intrecciandosi, raccontano passione e noia, eccessi, violenza,
solitudine.
Versione italiana.
Progetto e organizzazione:
Associazione Dioniso (tel. 02.7200.4100 - assdioniso@...)
Forum Austriaco di Cultura di Milano (tel. 02.78.37.41- mailand-
kf@... )
27. Januar 2004 (0) Comments
Callgirl uit de Oekraïne
Blue Moon van Andrea Maria Dusl
Recensie Donderdag 8-1-2004
Door: DAVID SNEEK
From: www.cinema.nl
Vanuit Oostenrijk door Slowakije naar Lviv, en van daar via Kiev naar Odessa. Tijdens de tocht in Blue Moon, de debuutfilm van Andrea Maria Dusl, is vanuit autoramen een veranderend landschap te zien. De overdreven netheid van het begin maakt plaats voor de slecht onderhouden postcommunistische landen.
Die vormen de ideale omgeving voor de roadmovie, een filmgenre waarin personages meestal niet bespreken waar ze vandaan komen en zeker niet weten waar ze heen willen. Shirley, een callgirl uit de Oekraïne, en Johnny, een tweederangs gangster, belanden in de openingsscène na een mislukte misdadige transactie samen in een gestolen auto, met als bezit alleen een envelop met dollars en een videocamera. Ze vertrekken naar het oosten, en als Shirley op een ochtend plotseling is verdwenen besluit Johnny haar tot in haar geboorteland achterna te gaan - meer uit verveling en baldadigheid dan uit liefde, lijkt het.
Dusl wilde oorspronkelijk een serie korte films over Oost-Europa maken, en besloot pas later om de verschillende delen samen te voegen in Blue Moon. Dat bepaalt het prettig ongestructureerde karakter van de reis van Johnny. De stuurloze Oostenrijker wordt tijdelijk vergezeld door een Oost-Duitse oplichter, bezoekt een bordeel in Slowakije, en wordt beroofd door jeugdige criminelen om te eindigen als minnaar van Jana, die zegt de tweelingzus van Shirley te zijn. Zij werkt als taxichauffeur, maar verdwijnt regelmatig enkele dagen voor ander werk, wat weer resulteert in amusante episodes rond een gestolen taxi en een corrupte politieman.
Het zijn ongelijksoortige omzwervingen, ontmoetingen en wendingen, soms lichtvoetig, soms serieuzer, die altijd op vloeiende wijze in elkaar overgaan. De grootse liefdesfinale waarmee de film besluit is evenmin misplaatst of overdreven. In deze mooie, speelse wereld is alles mogelijk.
8. Januar 2004 (2) Comments
The Graz is Always Greener
Austrian liberals echo H'wood on Arnold win
by Steven Gaydos
Variety, Okt 13, 2003
If Barbra Streisand ever tires of life in Los Angeles, she might consider taking up residence in Vienna.
She and other Hollywood liberals who opposed Arnold Schwarzenegger's election can take heart in the knowledge that Viennese showbiz folks feel their pain. The Austrian intelligentsia are sulking over Schwarzenegger's win while everyone else celebrates.
"It proves everything is possible in the U.S." beamed right-wing Austrian president Thomas Klestil. "Hasta la vista, Davis!" and "Arnie for President?" blared the headlines, even in highbrow Viennese daily Der Standard.
But when Schwarzenegger supported Bush's invasion of Iraq, the Austrian Green Party demanded that Graz (Arnie's hometown) remove Schwarzenegger's name from the local soccer stadium and revoke his honorary citizenship.
Time and the governorship haven't mellowed their stance.
"I'm sure the Green Party doesn't like it," observes Austrian Film Commission managing director Martin Schweighofer. "But almost everyone else in the country is proud. ... The truth is, Arnold has put us on the map, and the average person in Austria is very proud."
But Austrian director Andrea Dusl isn't one of them.
"The average person here doesn't know the difference between the Republicans and the Democrats," she says acidly. "I know the government... says 'All Austrians are behind you Arnie. You are one of us!' But this isn't the way the art community or the film community feels.
Dusl, coming off acclaim for her film "Blue Moon," is busy writing a new movie about the start of the Iraq war. It's called "Crazy Day."
No word yet if Streisand will do the theme song.
13. Oktober 2003 (0) Comments
Luna Azul ::: Blue Moon in Mexico
Festival Cinema Europa 2003
Luna Azul
Andrea Maria Dusl
Austria, 2002
Tras una decepción amorosa, el austriaco Johnny Pichler decide dejar la seguridad del Oeste para aventurarse en la Europa Oriental, en donde conoce a Shirley por accidente. Su relación florece en los márgenes de Austria y Eslovaquia, así como entre los caminos que van de Ucrania al Mar Negro. Este filme es una historia de amor entre Este y Oeste, una road movie desarrollada en países que, durante décadas ocultaron su idiosincrasia y características detrás de la Cortina de Hierro.
Andrea Maria Dusl (Viena, 1961) se graduó en la academia Bildenden Künste y trabajó luego como directora auxiliar y diseñadora escenográfica en diversos teatros austriacos. Durante este periodo diseñó también los sets para los filmes estudiantiles del Wiener Filmhochschule. Desde 1985 ha colaborado con varias revistas y periódicos austriacos como ilustradora, caricaturista y escritora (cada semana escribe un editorial para la Wienier Stadt-und Kulturzeitung). Entre 1993 y 1997 estudió medicina. En 1989 colaboró en la dirección y guión de dos cortometrajes; en 1996 dirigió Kino im Kopf.
Dirección y Guión: Andrea Maria Dusl. País y Año: Austria, 2002. Fotografía en Color: Wolfgang Thaler. Música: Peter Dusl, Christian Fennesz y Yuri Naumov. Edición: Karina Ressler y Andrea Wagner. Duración: 97 mins. Procedencia de la Copia: Embajada de Austria en México. Con: Josef Hader (Johnny Pichler), Victoria Malektorovych (Shirley [Dana] / Jana), Detlev Buck (Ignaz Springer), Ivan Laca (Kovacic), Peter Aczel (vendedor de autos), Andrea Karnasová (Vlasta), Emöke Vinczeová (Ludimila).
....................
El espíritu de unión que impulsó a la Comunidad Europea en 1950 a reunirse en un grupo de países comprometidos con la paz y la prosperidad del mundo, con un profundo sentido de respeto hacia la multiculturalidad y los derechos humanos, es el mismo que anima al Festival Cinema Europa de la Cineteca Nacional, a integrar en una programación rica y plural, una muestra del séptimo arte realizado en los últimos años en este continente.
Así pues, por tercer año consecutivo, bajo el nombre de Festival Cinema Europa 2003,la Sala Salvador Toscano, se complace en recibir el menú cinematográfico europeo de esta edición, que como ya es costumbre, nos ofrece una suculenta muestra de lo mejor de su industria.
Con Italia como país Presidente en turno de la Unión Europea, la carta fílmica de este otoño nos brinda una variedad de 16 propuestas, que inicia con un platillo muy italiano, lleno de romance y pasión: Un viaje llamado amor, película del director Michel Plácido, basada en la vida de Sibilla Aleramo, una de las poetas más importantes de la bota itálica. Alemania, nos aporta con Anansi una producción que aborda la difícil situación de África en torno al problema de la inmigración. Bajo la dirección de Fritz Baumann, vemos como los sueños no siempre coinciden con la realidad.
Austria está presente con una realización que explora el descubrimiento de dos mundos distintos: el oeste y el este, con el film Blue Moon, de la joven cineasta Andrea María Dusl. Para Bélgica, la poesía audiovisual de la directora Marion Hänsel, es la posibilidad de mostrar a través de la película Nubes: cartas a mi hijo, una reflexión sobre los sentimientos que animan a una futura madre.
Francia, encarga al director Christophe Honoré la representación gala en este festival. Su film 17 veces Cecile Cassard, participó también en la selección fílmica de Cannes.
España, nos trae a la pantalla Silencio Roto, realización de Montxo Armendáriz que ha recorrido el mundo con un entusiasta público como respuesta, ya que se trata de un tema poco expuesto en la literatura y el cine hispano, la lucha de los "maquis" en la Guerra Civil española. Corazón despistado, es una compleja historia de amor, que el finlandés Aku Louhimies nos brinda para mostrarnos los múltiples rostros de este sentimiento ambivalente, ambiguo y que nunca pasará de moda.
Dinamarca, tierra que dio origen al movimiento Dogma, nos invita a ver una creación más firmada bajo las normas del polémico manifiesto: A corazón abierto, Dogma 28, una historia de desencuentros, celos y reencuentros. Su autora, la aclamada Susanne Bier, es actualmente una de las jóvenes promesas del cine danés. Paises Bajos, nos trae a la pantalla un thriller psicológico que se desarrolla a partir de una vieja amistad. Martín Koolhoven, director nacido en Ámsterdam, apuesta por la lealtad en un mundo oscuro y sórdido con La Caverna.
República Checa presenta una cinta llena de humor ácido, sarcástico y crítico. Juraj Jakubisko, su director, nos ayuda a entender la historia del desmantelamiento de la Federación Checoslovaca con su película Más vale ser sano y rico que pobre y enfermo. Por otra parte, Palabra y Utopía, es un manjar portugués, preparado por el Maestro Manoel de Oliveira, quien como siempre, imprime a sus obras su estilo de gran cocinero y su peculiar sazón. Chipre tiene una presencia llena de sabor crítico, con un roadmovie titulado Bajo las estrellas, que ocurre en un lugar en crisis por los conflictos políticos, las invasiones y las rivalidades étnicas. De Hungría nos llega la cinta Hukkle , una propuesta atípica y desconcertante con tintes de documental que nos expresa el temperamento del apacible pueblo húngaro de Ozora. Irlanda nos brinda una inquietante película de John Lynch, una opera prima que viaja en el Expresso de Oriente. Se trata de un Tren nocturno cargado de misterio.
El Embalsamador, del italiano Matteo Garrone, es una película de fuertes pasiones y sentimientos que nos lleva hacia el final de este festival que concluye con la cinta Eso de ser adulto, representante de Suecia, cinta donde las fantasías de Frank nos permiten imaginar la vida de una manera distinta a la realidad. Con esta deliciosa pieza del director sueco Fredik Lindström, Cinema Europa 2003, remata dejando para el postre este platillo de exquisitas fantasías sexuales. La pluralidad de la oferta fílmica europea de esta emisión 2003 constituye todo un menú de sabores provenientes del otro lado del Atlántico. Pujantes, vigorosas, vigentes, las industrias fílmicas europeas luchan por tener una presencia en las pantallas del mundo, especialmente en el continente Americano. Con el sello de su propia identidad, 15 cinematografías nos llevan por un viaje a través del tiempo, la geografía, los colores, aromas conflictos y reflexiones que son el condimento de su propia historia.
Sin lugar a dudas, para el público mexicano el Festival Cinema Europa 2003 representa una oportunidad única de probar algo del sabor de estas naciones, que unidas como una Comunidad Europea, son un admirable ejemplo de tolerancia a la diversidad cultural y el cine de alta calidad.
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18. September 2003 (0) Comments
Blue Moon ::: Una storia romantica... nell'Europa dell'Est!
UNA CLASSICA COMMEDIA ROMANTICA.... TRA LE STRADE, VICOLI E PALAZZI DELL’EUROPA DELL’EST! La regista austriaca al suo esordio Andrea Maria Dusl non si è lasciata così sfuggire l’occasione di puntare la sua macchina da presa su un mondo completamente vecchio e nuovo allo stesso tempo, e che dopo la caduta della cortina di ferro ha aperto le sue frontiere diventando l’imprevedibile ed inesauribile ricettacolo di un’umanità in cerca di terre vergini da conquistare. Il viaggio verso la Slovacchia del losco e romantico corriere di denaro Joseph (Joseph Hader, la più nota star austriaca del cabaret), in compagnia della bionda ed enigmatica Shirley, diventa lo spunto iniziale per un road movie che, attraversando i Paesi dell’Est, racconta una storia d’amore dei nostri giorni con velate allusioni e rimandi ad una situazione politica (e quindi di vita comune e quotidiana!) che ha profondamente caratterizzato la nostra più recente storia europea.
Sullo sfondo così di un difficile processo storico in fieri, Joseph perderà la sua donna misteriosa e mettendosi sulle sue tracce trova la sorella gemella Jana (ad interpretarle entrambe il viso ammaliante ed ambiguo dell’attrice ucraina Viktoria Malektorovych), ostaggio del suo stesso passato e custode di un doloroso segreto familiare, forte metafora di una tragica scomparsa: un mondo intero svanito senza lasciare tracce.
E la regista Dusl, impacciata e discontinua nel tenere a bado una materia narrativa sospesa tra il classico racconto romantico e la superficiale testimonianza storica, conduce in porto le storie dei suoi tristi e disperati eroi, non risparmiando loro il "refrigerio" di un happy end (Jana/ Shirley e Joseph si riappacificano nuotando nelle acque di Odessa) così come non lesina a noi spettatori la lentezza (e a tratti noia!) di un racconto privo di qualsiasi ritmo cinematografico e di un convincente afflato e respiro storico che ci possa far sussultare per le sorti individuali e collettive di un’umanità "nuova".
Calogero Messina 25-08-2003
Stradanove
25. August 2003 (0) Comments
Der Mann ohne Vergangenheit
Thomas Groh, 2003
Diese Kritik ist auch erschienen in: F.LM - Texte zum Film
Man hätte diesen Film auch ganz anders inszenieren können: Ein Mann, von dessen Vergangenheit wir wenig - ja gar nichts, eigentlich - wissen, verbockt eine Geldübergabe, deren Hintergründe wir nicht kennen. Eine so schöne wie geheimnisvolle Frau rettet ihn aus dieser misslichen Situation, dem folgt eine Irrfahrt quer über den (ost-) europäischen Kontinent, an deren Ende es doch nur noch um eine Sache gehen kann: Dass beide sich, wie auch immer, kriegen. Man hätte ein Genre-Einerlei draus machen können, mit etwas Action hier und da, mit etwas behaupteter Dramatik und Sentiment. Einen Film wie viele andere auch: Schnell gedreht, gesehen, vergessen. Regisseurin Andrea Maria Dusl hat sich anders entschieden. Zum Glück.
Es ist eine seltsame, langsame Reise, deren Zeuge wir werden. Quer durch Ost-Europa, das trotz steter geografischer Benennungen - paradoxerweise - doch orts- und bezugslos zu bleiben scheint. Eine Welt, nicht vollkommen jener fantastischen "Interzone" aus Cronenbergs Naked Lunch fremd, in der sich die Wege der Menschen kreuzen, vereinen, teilen, immer wieder. Weite Fernen, weiter Himmel.
Der Mann, den wir nicht kennen, das ist der Österreicher Johnny Pichler (Josef Hader). Ob das wirklich sein Name ist, wer weiß das schon. Zumindest hat er kurz, vielleicht ja wirklich einen Moment zu lang, überlegt, als er danach gefragt wurde. Johnny, das klingt vielleicht etwas verwegener als, sagen wir, Johannes. Klingt nach Freiheit und, ein wenig zumindest, nach alten Westernhelden. Wie ein solcher bewegt er sich - stets unrasiert, leger gekleidet, eher etwas wortkarg, im Handgepäck stets eine kleine Digitalvideokamera, die ihm doch eigentlich gar nicht gehört - durch die weite Prärie Osteuropas, durch endlose Landschaftsflächen und die Saloons der Plattenbaumetropolen. Und ja, die Freiheit! Ein Ballerina-Püppchen, das, in einer Flasche eingekorkt, vor sich hintanzt, wird ihm zum Anlass von Meditationen, das zerschmetterte Glas zum Sinnbild für den Ausbruch. Schafen will er in einem der schönsten Bilder des Films beibringen, über die einpferchenden Zäune zu springen: Eine der wenigen Szenen, in denen er lacht, ausgelassen scheint. Und dann das Meer, so weit weg, wie gern will er doch dahin. Ein Mensch, der sein altes Leben - wie es aussah, wissen wir nicht, ein paar Weisheiten der "Pichler-Oma" gibt's manchmal aus dem Off - ohne mit der Wimper zu zucken hinter sich lässt, als sich die Gelegenheit bietet.
Nach dem Namen gefragt wurde er von der Russin Shirley (Victoria Malektorovych). Oder Jana. Oder Dana. Wer weiß das schon. Sie, Hostess, saß im Wagen des russischen Gangsters gleich zu Beginn, der Johnny, weil er zu wenig Geld mitbringt, ins Auto packt und mitnehmen will, als Geisel vermutlich, denn Johnny ist ja nur der Kurier. Beherzt rettet sie ihn, klaut den Wagen und ab dann, nach Slowakien, bloß zurück in die Ukraine, irgendwie. Der Gangster ist für den Film nicht mehr wichtig, denken wir nicht mehr an ihn. Für Johnny wird diese Frau zur fixen Idee, wie einst Kim Novak für James Stewart in Hitchcocks Vertigo. Kein Zufall wohl, dass sie später, nachdem sie Johnny um sein Geld gebracht hat und abgehauen ist, brünett statt blond, mit kurzgeschnittenem statt langem Haar, wieder auftauchr: Kaum, gar nicht eigentlich, wiederzuerkennen, schon gar nicht für Johnny, der mit der vorgeblichen Zwillingsschwester der Frau, die er irgendwo im ehemaligen Ostblock sucht, eine Affäre beginnt. Auch sie entflieht einem Leben, das wir nicht näher kennen, das ebenso leer scheint, deren traumatischen Voraussetzungen nur am Rande beiläufig erhellt werden. Und wie die unvergessliche Kim Novak wird auch sie ins Wasser springen.
Und dann Ignaz Springer (Detlef Buck). Ebenso ein Irrlicht auf den Straßen und Raststätten des wilden Ostens. Der Deutsche, der Piefke, der alles zu Geld machen will, für den alle nur in Verkäufer und Käufer einteilbar sind, der sich auf einen hirnrissigeren Tausch nach dem nächsten einlässt und Johnny, dem er immer wieder, hier und dort, begegnet, nur in Schwierigkeiten bringt. Was er nun wieder für ein Mensch ist? Keine Ahnung! Eher grobschlächtiger Unsympath, tingelt er durchs Land, mehr oder weniger kleinkriminell, ohne Ziel, Vergangenheit oder gar Zukunft. Wo er herkam, was er wollte, was er da draußen, eigentlich doch recht privilegierter, wenn auch glückloser Deutscher, zu suchen hat, wer weiß das schon. Auch er Endpunkt einer Biografie, die offenbar so wenig attraktiv ist, dass sie kaum der Rede wert, vor allem aber als Rückzugsmöglichkeit nicht denkbar scheint. Etwas besseres findet sich allemal.
Ruhig und bedächtig entfaltet sich der Film, keine Hektik, keine Eile. Wenn gleich zu Beginn der Gangster mit CS-Gas ruppig überwältigt wird, war's das dann auch eigentlich schon fast mit Action und Aufregung. Was folgt ist ein bald melancholisches, bald heiteres Road Movie, in dem sich Menschen in der Fortbewegung entwickeln, Facetten preis geben, sich immer wieder aufs Neue miteinander konfrontiert sehen, aneinander wachsen oder aber sich auseinander leben. Momente lakonischen Humors - wenn Pichler von jungen Russen ausgeraubt wird und sich anschließend mit einem saloppen "Danke" verabschiedet - wechseln sich ab mit solchen höchster emotionaler Intensität, wenn Pichler etwa Janas wahrer Identität mittels ein paar alter Fotos auf die Schliche kommt oder er sich, unter enormen seelischen Druck, in die Autoaggression flüchtet. Reduziert, ja kaum wahrnehmbar fließen diese Untertöne ineinander über, werden Entwicklungen im Detail nachgezeichnet, nicht selten unter Ausblendung des wesentlichen: Wie wenn man sich anblickt und, ganz ohne Worte, weiß, was das Gegenüber denkt, ohne aber der Gefühlsduselei zu verfallen. Nicht nur Haders understatement-haft dargebotener Humor, auch seine enormen schauspielerischen Fähigkeiten sind es, die dieser Figur, bei aller lakonischen Reduktion, eine im Detail oft atemberaubend emotionale Dynamik verleihen - ein personeller Glücksgriff für BLUE MOON, der, ohne Bucks oder Malektorovychs Leistungen damit gering schätzen zu wollen, doch, wie kaum ein anderer seiner bemerkenswerten Filmografie, ganz und gar Haders Film ist.
BLUE MOON ist einer jener Filme, die plätschern, in denen oft alles in der Schwebe zu sein scheint, nichts ausgesprochen wird und doch unglaublich viel passiert. Einer jener Filme, denen (und deren Charakteren) man einfach immer nur weiter zuschauen möchte. Zum Ende hin ist's wie mit einem guten Buch, das man über die Tage hinweg zu lieben gelernt hat, dessen baldiger Beschluss einen traurig macht. Man liest langsamer, legt es oft weg, will sich noch so viel wie möglich aufsparen, greift aber doch immer wieder danach, mit einem kleinen Stich in der Seite. Man verabschiedet sich nur ungern von diesen Menschen. Dieser flirrenden Atmosphäre, die zwar den Raum, nicht aber die Zeit zu kennen scheint. Von den Wolkengemälden, die diese Figuren und Abenteurer so oft umschmeicheln. Kurzum: Von diesem langsamen, schönen Film.
Thomas Groh, 2003
Diese Kritik ist auch erschienen in: F.LM - Texte zum Film
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Blue Moon
Österreich 2002
Regie, Drehbuch: Andrea Maria Dusl
Kamera: Wolfgang Thaler
Schnitt: Karina Ressler, Andrea Wagner
Musik: Peter Dusl, Christian Fennesz, Yuri Naumov
Darsteller: Josef Hader, Detlef W. Buck, Victoria Malektorovych u.a.
Internet Moviedatabase
http://german.imdb.com/title/tt0328901/combined
Pressespiegel bei angelaufen.de
http://angelaufen.de/31.10.02.html#Anchor-55372
Blue Moon ::: Der Mann ohne Vergangenheit
Thomas Groh, 2003
Originaltext auf Filmzentrale
Man hätte diesen Film auch ganz anders inszenieren können: Ein Mann, von dessen Vergangenheit wir wenig - ja gar nichts, eigentlich - wissen, verbockt eine Geldübergabe, deren Hintergründe wir nicht kennen. Eine so schöne wie geheimnisvolle Frau rettet ihn aus dieser misslichen Situation, dem folgt eine Irrfahrt quer über den (ost-) europäischen Kontinent, an deren Ende es doch nur noch um eine Sache gehen kann: Dass beide sich, wie auch immer, kriegen. Man hätte ein Genre-Einerlei draus machen können, mit etwas Action hier und da, mit etwas behaupteter Dramatik und Sentiment. Einen Film wie viele andere auch: Schnell gedreht, gesehen, vergessen. Regisseurin Andrea Maria Dusl hat sich anders entschieden. Zum Glück.
Es ist eine seltsame, langsame Reise, deren Zeuge wir werden. Quer durch Ost-Europa, das trotz steter geografischer Benennungen - paradoxerweise - doch orts- und bezugslos zu bleiben scheint. Eine Welt, nicht vollkommen jener fantastischen "Interzone" aus Cronenbergs Naked Lunch fremd, in der sich die Wege der Menschen kreuzen, vereinen, teilen, immer wieder. Weite Fernen, weiter Himmel.
Der Mann, den wir nicht kennen, das ist der Österreicher Johnny Pichler (Josef Hader). Ob das wirklich sein Name ist, wer weiß das schon. Zumindest hat er kurz, vielleicht ja wirklich einen Moment zu lang, überlegt, als er danach gefragt wurde. Johnny, das klingt vielleicht etwas verwegener als, sagen wir, Johannes. Klingt nach Freiheit und, ein wenig zumindest, nach alten Westernhelden. Wie ein solcher bewegt er sich - stets unrasiert, leger gekleidet, eher etwas wortkarg, im Handgepäck stets eine kleine Digitalvideokamera, die ihm doch eigentlich gar nicht gehört - durch die weite Prärie Osteuropas, durch endlose Landschaftsflächen und die Saloons der Plattenbaumetropolen. Und ja, die Freiheit! Ein Ballerina-Püppchen, das, in einer Flasche eingekorkt, vor sich hintanzt, wird ihm zum Anlass von Meditationen, das zerschmetterte Glas zum Sinnbild für den Ausbruch. Schafen will er in einem der schönsten Bilder des Films beibringen, über die einpferchenden Zäune zu springen: Eine der wenigen Szenen, in denen er lacht, ausgelassen scheint. Und dann das Meer, so weit weg, wie gern will er doch dahin. Ein Mensch, der sein altes Leben - wie es aussah, wissen wir nicht, ein paar Weisheiten der "Pichler-Oma" gibt's manchmal aus dem Off - ohne mit der Wimper zu zucken hinter sich lässt, als sich die Gelegenheit bietet.
Nach dem Namen gefragt wurde er von der Russin Shirley (Victoria Malektorovych). Oder Jana. Oder Dana. Wer weiß das schon. Sie, Hostess, saß im Wagen des russischen Gangsters gleich zu Beginn, der Johnny, weil er zu wenig Geld mitbringt, ins Auto packt und mitnehmen will, als Geisel vermutlich, denn Johnny ist ja nur der Kurier. Beherzt rettet sie ihn, klaut den Wagen und ab dann, nach Slowakien, bloß zurück in die Ukraine, irgendwie. Der Gangster ist für den Film nicht mehr wichtig, denken wir nicht mehr an ihn. Für Johnny wird diese Frau zur fixen Idee, wie einst Kim Novak für James Stewart in Hitchcocks Vertigo. Kein Zufall wohl, dass sie später, nachdem sie Johnny um sein Geld gebracht hat und abgehauen ist, brünett statt blond, mit kurzgeschnittenem statt langem Haar, wieder auftauchr: Kaum, gar nicht eigentlich, wiederzuerkennen, schon gar nicht für Johnny, der mit der vorgeblichen Zwillingsschwester der Frau, die er irgendwo im ehemaligen Ostblock sucht, eine Affäre beginnt. Auch sie entflieht einem Leben, das wir nicht näher kennen, das ebenso leer scheint, deren traumatischen Voraussetzungen nur am Rande beiläufig erhellt werden. Und wie die unvergessliche Kim Novak wird auch sie ins Wasser springen.
Und dann Ignaz Springer (Detlef Buck). Ebenso ein Irrlicht auf den Straßen und Raststätten des wilden Ostens. Der Deutsche, der Piefke, der alles zu Geld machen will, für den alle nur in Verkäufer und Käufer einteilbar sind, der sich auf einen hirnrissigeren Tausch nach dem nächsten einlässt und Johnny, dem er immer wieder, hier und dort, begegnet, nur in Schwierigkeiten bringt. Was er nun wieder für ein Mensch ist? Keine Ahnung! Eher grobschlächtiger Unsympath, tingelt er durchs Land, mehr oder weniger kleinkriminell, ohne Ziel, Vergangenheit oder gar Zukunft. Wo er herkam, was er wollte, was er da draußen, eigentlich doch recht privilegierter, wenn auch glückloser Deutscher, zu suchen hat, wer weiß das schon. Auch er Endpunkt einer Biografie, die offenbar so wenig attraktiv ist, dass sie kaum der Rede wert, vor allem aber als Rückzugsmöglichkeit nicht denkbar scheint. Etwas besseres findet sich allemal.
Ruhig und bedächtig entfaltet sich der Film, keine Hektik, keine Eile. Wenn gleich zu Beginn der Gangster mit CS-Gas ruppig überwältigt wird, war's das dann auch eigentlich schon fast mit Action und Aufregung. Was folgt ist ein bald melancholisches, bald heiteres Road Movie, in dem sich Menschen in der Fortbewegung entwickeln, Facetten preis geben, sich immer wieder aufs Neue miteinander konfrontiert sehen, aneinander wachsen oder aber sich auseinander leben. Momente lakonischen Humors - wenn Pichler von jungen Russen ausgeraubt wird und sich anschließend mit einem saloppen "Danke" verabschiedet - wechseln sich ab mit solchen höchster emotionaler Intensität, wenn Pichler etwa Janas wahrer Identität mittels ein paar alter Fotos auf die Schliche kommt oder er sich, unter enormen seelischen Druck, in die Autoaggression flüchtet. Reduziert, ja kaum wahrnehmbar fließen diese Untertöne ineinander über, werden Entwicklungen im Detail nachgezeichnet, nicht selten unter Ausblendung des wesentlichen: Wie wenn man sich anblickt und, ganz ohne Worte, weiß, was das Gegenüber denkt, ohne aber der Gefühlsduselei zu verfallen. Nicht nur Haders understatement-haft dargebotener Humor, auch seine enormen schauspielerischen Fähigkeiten sind es, die dieser Figur, bei aller lakonischen Reduktion, eine im Detail oft atemberaubend emotionale Dynamik verleihen - ein personeller Glücksgriff für BLUE MOON, der, ohne Bucks oder Malektorovychs Leistungen damit gering schätzen zu wollen, doch, wie kaum ein anderer seiner bemerkenswerten Filmografie, ganz und gar Haders Film ist.
BLUE MOON ist einer jener Filme, die plätschern, in denen oft alles in der Schwebe zu sein scheint, nichts ausgesprochen wird und doch unglaublich viel passiert. Einer jener Filme, denen (und deren Charakteren) man einfach immer nur weiter zuschauen möchte. Zum Ende hin ist's wie mit einem guten Buch, das man über die Tage hinweg zu lieben gelernt hat, dessen baldiger Beschluss einen traurig macht. Man liest langsamer, legt es oft weg, will sich noch so viel wie möglich aufsparen, greift aber doch immer wieder danach, mit einem kleinen Stich in der Seite. Man verabschiedet sich nur ungern von diesen Menschen. Dieser flirrenden Atmosphäre, die zwar den Raum, nicht aber die Zeit zu kennen scheint. Von den Wolkengemälden, die diese Figuren und Abenteurer so oft umschmeicheln. Kurzum: Von diesem langsamen, schönen Film.
Thomas Groh, 2003
Diese Kritik ist auch erschienen in: F.LM - Texte zum Film
Blue Moon
Österreich 2002
Regie, Drehbuch: Andrea Maria Dusl
Kamera: Wolfgang Thaler
Schnitt: Karina Ressler, Andrea Wagner
Musik: Peter Dusl, Christian Fennesz, Yuri Naumov
Darsteller: Josef Hader, Detlef W. Buck, Victoria Malektorovych u.a.
Internet Moviedatabase
Pressespiegel bei angelaufen.de
Blue Moon ::: Variety, Derek Elley, Aug 5, 2002
Derek Elley
Aug 5, 2002,Variety
Austria
Two smalltime crooks and an enigmatic Ukrainian looker bounce around in the uncertain world of post-communist Central Europe in "Blue Moon," a highly engaging character-comedy which delivers emotionally in the final reels. Terrific casting of the three leads -- popular Austrian standup comic Josef Hader, outre German comedian-helmer Detlev W. Buck, plus Ukrainian knockout Viktoria Malektorovych -- raise this road movie-cum-offbeat love story several notches above the norm, coaxed along by sympathetic direction from first-timer Andrea Maria Dusl. Festival berths look assured, with some niche theatrical action in some Euro territories also possible on the back of good reviews.
Pic opens with an unexplained shot showing a woman walking down the famed Odessa Steps (from Eisenstein's "Battleship Potemkin") that only becomes clear at the end of the movie. Subsequently, the main story quickly moves into high gear as seedy Austrian bag man Johnny Pichler (Hader) is thrown together with blonde stunner, Shirley (Malektorovych), when a handover goes sour.
Fleeing in a car with $20,000, the pair head from Austria to Slovakia, temporarily bound by circumstances beyond their control. Shirley seems preoccupied, Johnny goes along for the ride; and when he buys the car from her with his half of the loot, they part, though with a trace of reluctance on Shirley's side.
Enter Ignaz Springer (Buck), a freewheeling drifter from former East Germany, who claims to have a business in Ukraine. He latches himself on to the morose Johnny, intro-ing him to the good life with a couple of Slovak whores. After selling the car behind Johnny's back, Ignaz temporarily disappears as mysteriously as he came.
Moving ever eastward, Johnny ends up in Lviv, Ukraine, trying to track down Shirley, who works as an escort. By chance, he bumps into her twin sister, Jana (also Malektorovych), who drives a cab, and in short order he's invited first to stay at her small farm and then into her bed. A crop-haired, very practical brunette, Jana tells Johnny that her sister, whose real name is Dana, disappeared three months ago after never really recovering from a spell of craziness during perestroika a decade or so ago.
However, Johnny soon discovers Jana is not all she seems and, when she disappears for a couple of days to Odessa, he follows in pursuit. The sudden reappearance of the unpredictable Ignaz throws another wrench in the works, as Johnny tries to make something of a life with Jana.
Inspired by a trip East in the late '80s, Dusl's script obliquely picks over the bones of societies left with no clear future or structure after the fall of communism and the certainties it embodied. Her characters -- from both sides of the old Iron Curtain -- are still groping with their freedom, unsure whether to jump the fences installed deep in their minds. A rather obvious metaphor involving some sheep is the only time Dusl explicitly signposts the viewer.
There have been many films during the past decade about the new Central Europe, generally focusing on criminal or other antisocial behavior. In "Blue Moon," Dusl instead goes for character play and a laconic sense of humor.
Shaped to a pretty tight 97 minutes, the pic -- despite its road-movie feel -- has a classic three-act structure, capped by a neat, will-they/won't-they finale. Much of the film's emotional clout is due to the actors themselves, who flesh out often sketchily drawn roles against believable backgrounds shot in actual locations.
Though Jana is fully drawn, and given real screen presence by Malektorovych's magnetic playing, it's only halfway through the film that the lack of info on both of the men's backgrounds becomes evident. However, thanks to Hader's low-key, quizzical perf and Buck's full on, big-talking style, this isn't a problem. And Malektorovych, a popular actress/TV personality in her native Ukraine, more than holds her own against her two experienced co-stars.
Blowup from 16mm is OK, though colors lacked fullness on print caught. Still, the resulting look isn't alien to the tone of the movie, conveying a wasteland feel to the Slovakian and (especially) Ukrainian locations. Other tech credits are pro.
Copyright © 2002 Reed Business Information.
Taken from http://print.google.com/print/doc?articleid=kFMgKomHJ76
5. Dezember 2002 (0) Comments



