Dezember 2005
Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
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Podcast von Dusls politischer Talkshow im Theater im Rabenhof
Das Photobureau von Comandantina Dusilova kümmert sich ums Schöne und Abseitige
Fünf Jahrgänge politische Zeichnungen im Magazin Format
Bertin Dusl

Mon cousin Bertin Dusl.
Trocadero. Paris.
November 2004.
Motivsuche und Recherche für meinen nächsten Film CHANNEL 8. Bertin, gebürtiger
Franzose und Pariser, mimt den Fernsehreporter Valentin Soracanins und reportiert in
eine Maglite-Taschenlampe.
30. Dezember 2005 (0) Comments
Stripemaker

Ein wunderbares Spielzeug für verregnete Spätdezembervormittage ist der Stripemaker.
27. Dezember 2005 (0) Comments
Style Academy ::: Ostia

Zugegeben. Gerade ist Weihnachten und wir haben andere Sorgen. Der Tsunami läutert uns
mit einem Einjahresjubiläum, Papst Ratzinger friert sich einen Frieden ab in seinem
ungeheizten Zellentrakt in Castelgandolfo und langsam gehen die Vorräte zu Ende in den
Kühlschränken von Freiland.
Umso mehr interessiert uns dieses Paar aus dem Oktober 2002.
Ostia.
Der grosse lange Strand vor den Toren Roms. Da fährt man mit
der Bahn hin, mit roten Schirmmützen, knallgrünen Bikinis, roten
Taschen und knappen Slipbadehosen aus den 70ern.
Gelesen wird stehend,
geruht knieend.
Minimalistischer Machismo
in Vollendung.
26. Dezember 2005 (1) Comments
Good Design ::: Beast

"Beast" by Tex at Cold Steel San Francisco
Radikaler Umgang mit Oberfläche und Nomen. Klare Reduktion auf drei Farben:
Das glänzende Grau des Fahrzeuglacks, den matten Schimmer des schwarzen
Schablonenletterings und das rote Braun natürlichen Rostes.
BEAST
Atavismus als Mobilitätskritik.
Das Rostrum gehört zu einem Fahrzeug, das vor einem Tätowierladen in San
Francisco geparkt ist.
Tex At Cold Steel America
"Kick-Ass Custom Tattooing!"
1783 Haight Street, San Francisco, California
415-933-7233
25. Dezember 2005 (0) Comments
Wünsch Dir was
Liebes Christkind, lieber Herr Weihnachtsmann, sehr geehrte Jahresendperson,
alle Jahre wieder kommt das Wünschen über mich. Das hat mit dem Kürzestwerden der Tage zu tun, mit der Unruhe in der Stadt, mit der Spitzigkeit der Ellbogen. Sollen sie doch spitz sein, die Ellbogengesellschaftsellbogen, werfe jetzt jemand ein, jemand aus der Gummirippengesellschaft. Oh nein, sage ich! Nein sage ich zu ellbogengesellschaftlichen Rippenstössen. Mir tun sie weh, die Rippenstösse im Stufenheck vom 13A, am Radweg in der Neubaugasse und beim Biobrotgreissler, wo ich neulich den Matetee liegenliess. Auch wenn ich nicht ans goldgelockte Christkind glauben will, nicht an die Heilige Familie und schon gar nicht an den bärtigen Mützenclown im Plüschwams, wünschen wird man sich ja was dürfen.
Hier nun meine kleine individuelle Wunschliste an die Jahresendperson: 1. Nie wieder Punschstände. 2. Nie wieder Licht-ins-Dunkel-Geheuchel. 3. Nie wieder Seitenblicke. 4. Iron Handshake für Wolfgang Schüssel. 5. Chuzpe-Seminar und De-Baroloisierungskurs für Alfred Gusenbauer 6. Entbürgerlichung der Grünen. 7. Doppelstockbusse auf der Linie 13A. 8. Mündige Topfpflanzen, die nach Wasser rufen, wenn sie Wasser brauchen. 9. Rigoroses Hundescheissverbot in Wien. 10. Einführung von New Yorker Delis in Wien. Und zwar solche, die immer geöffnet haben. Immer. 11. Müllschlucker im Stockwerk. 12. Ewiger Frühling. www.comandantina.com
dusl@falter.at
Für den Best-of-Böse-Weihnachtsfalter 51/52/2005
24. Dezember 2005 (0) Comments
Trond Espen Seim

Trond Espen Seim ist der schnittigste norwegische Schauspieler auf diesem
Planeten. Trond Espen sieht im Leben aus wie Detlev Buck in meinem Film
Blue Moon. Der sieht seinserseits im Leben aber ganz anders aus als da. Denn da in
Blue Moon war er einen Bild nachgestylt, das wir in einem Fotobuch über das Leben
in der DDR gefunden hatten. Wirre Frisur, Koteletten, 3-Tage-Bart mit Dschingis-
Khan-Rotzbremse in blond. Meine Theorie jetzt: Entweder hat sich Trond Espen
einen Detlev-Buck-Foto-Band angeschaut, oder der DDR-Schlurf in unserem
Fotoband die Filme von Seim. Alles sehr kompliziert. Trond Espen Seim sitzt
jedenfalls auf dem sehr eleganten Möbel Lounge Chair von Charles Eames.
Und das alles in Krems.
22. Dezember 2005 (1) Comments
Peter Ferber ::: Lebensmittelspedition

Die berühmte Salzgries-Visitenkarte von Kellner Peter, genannt Per Heter.
Eine legendäre Drucksorte aus der Geschichte des wohl
einflussreichsten Innenstadtlokals Wiens. Das Salzgries
gibt es nicht mehr, auch nicht die Sprache, die dort
gesprochen wurde.
22. Dezember 2005 (0) Comments
Christopher Wurmdobler chez Hofbourg

Christopher Wurmdobler testet die neue unsichtbare Schnalle in der Tapetentür. Die Schnalle
schliesst die wohl berühmteste Tapetentür der westlichen Welt. Jene im Maria-Theresien-Zimmer
der Wiener Hofburg. Durch die Türe huschen die Präsidenten der Republik Österreich.
Und Chrissemeister.
22. Dezember 2005 (3) Comments
Heller Wahnsinn
Jeder kennt sie. Moleskines, die schwarzen Skizzenbücher, in die Picasso, Einstein und Sartre
ihre Ideen notierten. Oder waren es Van Gogh, Chatwin, Hemingway, Matisse and Céline?
Wie auch immer. Dem Comandantina Bureau gelang es, an André Hellers ganz privaten,
ganz geheimen Ideen-Moleskine zu gelangen und die irren Pläne des phantastischen
Fussball-WM-Konzeptionisten auf den Scanner zu legen. Das also planen der Kaiser und
sein Poet für die deutsche Rasenschlacht.
Für grössere Ansicht ins Bild klicken!
Für Best of Böse. Falter 51,52/2005
21. Dezember 2005 (5) Comments
Schuxelles auf Bahn

Wolfgang Schüssel, Noch-Bundeskanzler der Republik Österreich, wird für 6 Monate
Europäischer Ratspräsident. Das ist der Roatationsjob, den gerade eben noch Tony
Blair inne hat. Das Paket, mit dem Schuxelles in seine Präsidentschaft sprintet, ist kein
Bemmerl nicht. Grosse Sprünge erwarten sich nur die Comical Alis in den eigenen Reihen.
Für Falter 51,52/2005
21. Dezember 2005 (0) Comments
Boboville Vienne
Für grössere Ansicht ins Bild klicken!
Kleine Skizze von Boboville an der Donau.
Für Falter 51/52/2005
21. Dezember 2005 (0) Comments
Aus dem Maschinenraum ::: Wer suchet, der findet
Im Maschinenraum vom Comandantina-Bureau - so nennen Matros (der geniale Blogschrauber) und ich die virtuellen Räumlichkeiten, in denen dieses Weblog gezangelt wird, steht auch eine grosse dicke Maschine, die unaufhörlich rattert und knattert, der "awstats webalizer". Das mintgrüne Ding ist das statistische Herzstück unserer Verwaltungsapparaturen.
Der "awstats webalizer" - ein äusserst zuverlässiges Ding - weiss, wieviele Besucher wieviele Seiten aufrufen, lauter so Sachen. Die Liste der Geheimdienstinformationen, die im Bureau der Comandantina zusammenlaufen ist lange. So wissen wir: Abgelaufene Woche waren insgesamt 9055 verschiedene Besucher im Bureau. Verschiedene. Da waren sie natürlich öfter als einmal, und sie haben ganz schön viel aufgerufen hier. Gibt ja auch viel zu sehen hier.
Manchmal suchen Bureau-Besucher nach ganz bestimmten Sachen. Entweder googeln sie, wo auch immer sie sind, auf Tuvalu, in Vancouver oder Kerala und flattern so ins Bureau, oder sie kommen direkt zu uns und suchen hier. Sehr seltsam, was da so gesucht wird.
Hier nun ein kleines Vigintium der 20 häufigsten Suchbegriffe dieser Woche:
1. schiach
2. weihnachten
3. andrea dusl
4. fenstertag
5. 911 twin towers
6. budern
7. weihnachtsfrau
8. gert johnnys
9. schweinekram
10. twin towers
11. christoph grissemann
12. tussi
13. salzgriesisch
14. stanniol
15. golem ii
16. joulupukki
17. andrea maria dusl
18. kasperl und petzi
19. carl barks collection
20. hundesteuer wien
Sehr schön die Trias Schweinekram - Twin Towers - Christoph Grissemann. Auch Tussi -
Salzgriesisch - Stanniol hat surrealistische Sprengkraft. Joulupukki ist übrigens der Weihnachtsmann. Auf finnisch. Interessant auch, dass der Satiriker Christoph Grissemann hier bei mir gesucht wird. Und verwirrend, dass sich Leute für Golem II interessieren, nicht aber für Golem I. Schiach -Weihnachten - mit mir auf dem Siegertreppchen ist natürlich auch kein Bemmerl.
18. Dezember 2005 (0) Comments
Wish You Were Here ::: Zyklamtulpenwahnsinn

Zyklamtulpenwahnsinn. Glück.
Das Bild, das mich optisch völlig
glücklich macht.
Wo das denn wäre, hab ich mich gefragt. Die Vollglückoptiklocation mit den zyklamenfarbenen Wahnsinnstulpen und den Regenschirmleuten. Das Meer müsste in der Nähe sein, sonst wär da nicht soviel Nebel. Reitersmänner auf Sockeln gibts zwar überall, zwischen Palermo und San Francisco. Tulpen auch. Hochhäuser schon weniger. Ist es London, Amsterdam, Washington, New York, Chicago? Pittsburgh, Edinburgh, Dublin, Mailand? Manchester? Wo nur, Hardigatti, wo?
Heute hab ich mir die Finger wundgesucht auf der private-Bilder-ins-Netz-hochlade-Bude flickr. Da hab ich eingetippt; Tulips. Schwupp, kamen 8287 Tulpenbilder. Tulips and Park, Tulips in America, Tulips and Monument. Dutzende tausendmale machte es schwupp.
Aber das Rätsel ist gelöst.
Es ist gelöst.
Der Zyklamentulpenwahnsinn spielt in Boston. Bei Regen. Im Public Garden. Und die Pferdebeinchen gehören zum George Washington Monument. Mannomann, nie wieder Tulpensuchen. Zumindest heute nicht. Fleissaufgabe wäre, das Bild auch zu datieren. Ich sage nur Frühling. Mehr sage ich nicht. Sonst schnappe ich über.

Boston, MA. Public Garden. George Washington Monument. Tulips.
The Public Garden, established in 1837, was the first public botanical garden in the United States. Today the park forms a green and flowering retreat in the middle of a grey and noisy city. No visit to Boston, MA. would be complete without a walk in the Garden.
Its 24 acres, developed over marsh land, is the design of George V. Meacham. He was the winner of a public competition and he received an award of one hundred dollars. Through the years, changes to accommodate the increasing traffic and of new plant material have been made with the original design always in mind. The flower beds give beautiful color from early April until the end of October, and the thousands of plants grown in the city greenhouses allow for an ever changing display. In 1859 the Public Garden was preserved forever as an open space for the public by an act of Massechusitts legislature.
--> Link
17. Dezember 2005 (3) Comments
Salzgriesisch ::: Fahrplanauskunft
Hier ist sie! Die Seite aller Seiten, die Seite über Salzgriesisch. Was zum Heter aber ist Salzgriesisch? Für alle Nichteingeweihten und Zuspätgeborenen eine kleine Beleuchtung:
Salzgriesisch, ein Wiener Innenstadt-Soziolekt, wurde nahezu ausschliesslich im Café Salzgries in der Marc Aurel Strasse gesprochen. In dieser Strasse nahe dem alten Stromufer hat nicht nur die Stadtzeitung Falter seine Adressse, auch das Nachrichtenmagazin profil war vor seiner Übernahme durch den Fellner-Konzern dort zu Hause.
Salzgriesisch gilt heute als ausgestorben, wird aber von ehemaligen Gästen und Kellnern geheim am Leben gehalten.
Das Altwiener Lokal Salzgries, einst von Kurt Kalb so erfunden, als hätte es immer schon existiert, geriet durch eine Kette unwürdiger Ereignisse seiner Stammgäste und seines Spiritus Rector, Kellner "Herr Peter" alias "Per Heter" verlustig und ist heute ein Bistro mit dem pfiffigen Namen "Le Salzgries".
Na Gütlichkeit! Es folgt der Fahrplan:
GESÜPPNISSE und BEIGELAGE
Fleischtee oder Knochenbad ....... Rindsuppe
Fleischtee mit Palatschinkenlametta ....... Frittatensuppe
Zusammengepickter ....... Knödel
Chinesenschotter ....... Reis
Heisse Wiese ....... Spinat
Kräuter (das) ....... Gemüse
Hier geht's weiter:
Embryonales Küken auch: Hühnerembryo ....... Ei
Ärmel mit an Kitt ....... Burenwurst (wegen der Ähnlichkeit mit dem Unterarm) mit Brot (aufgrund der Konsistenz)
Buckel ....... Scherzerl, das runde rückenähnliche Brotende
Negerfinger ....... Waldviertler Wurst
Kinderschas ....... Senf
Depressiver ....... Kren
SPEISLICHKEITEN
Fleischildefonso ....... Lasagne
Kuchlfetzen in der Pannade oder: Sandale paniert ....... Wiener Schnitzel
Pilzgatsch ....... Schwammerlsauce
Putensandale ....... Putenschnitzel
Grindlappen ....... Panierter Leberkäse
Gummiflugzeug auch: Gummiadler ....... Portion Huhn gebraten
Auftrennter Pullover ....... Spaghetti
Faschistenbraten ....... Faschierter Braten
GETRÄNKNISSE
Giesshübl oder: Geduschter ....... Weisser Spritzer = Gespritzter (Weißwein mit Mineralwasser, i.e. saure Weinschorle)
Hopfenkaltschale ....... Glas Bier
Kinderfernet ....... Coca Cola
Obette ....... Obi gespritzt (Apfelschorle)
Hochobette ....... grosses Obi gespritzt (Halber Liter)
Öbinger ....... Purer Apfelsaft (von "Obi", einer Apfelsaftmarke)
Glocke ....... Achterl Wein (wegen der Form des Glases)
Rote Glocke ....... Achterl Rotwein
Gletscher ....... Eiswürfel
Schneekoppe ....... Melange
Babykoppe ....... Melange in Kleiner-Braunen-Tasse
Hitler ....... Grosser Brauner
Mussolini ....... Kleiner Brauner
Faschist ....... Milchkaffee
Heubad ....... Tee
SCHIEDLICHE VERKEITUNGEN
Gewürzschaukel auch: Mineraliensammlung ....... Salz-und-Pfeffer-Halter
Maggischiff ....... Gewürzschaukel mit Maggifläschchen
Fahrplan ....... Speisekarte
Gas und Strom auch: Ablesung ....... Die Rechnung, bitte!
Maut oder: Zimt ....... Trinkgeld
Mautschwein ....... Geldtasche des Kellners
Eisenschein ....... Münze
Unnedicha ....... Unnötige Münze (zB. Ein-Schilling-Stück)
Beilagscheibe ....... Kleine Münze (zB. Zehn-Groschen-Stück)
Reiter ....... Fünf-Schilling-Stück
G'spann ....... zwei Fünf-Schilling-Stücke oder ein Zehn-Schilling-Stück
Viererkutsche ....... vier Fünfer
Hitlerzettel ....... Zwanzig-Schilling-Schein (wegen der braunen Farbe)
Kleine Tapete ....... Fünfzig-Schilling-Schein
Froschhaut ....... Hundert-Schilling-Schein
Manschette ....... Tischtuch
Werkzeug ....... Besteck
Spachtel ....... Messer
Höcker ....... Camel Zigaretten
Meuberl ....... Marlboro Zigaretten
Steuwerl ....... Stuyvestant Zigaretten
Goloetten ....... Gauloise Zigaretten
Johnnetten ....... Johnny Zigaretten
Goldring ....... Kent Zigaretten
Stadtpark ....... Schanigarten vor dem Café Salzgries
Ernst-Göschl-Platz ....... Kreisverkehrsinsel beim Zusammenlauf von Vorlauf- und Marc-Aurel-Strasse
SPRÜCHLICHKEITEN
Einen schlanken Fuß machen ....... etwas ist elegant, paßt gut; z.B.: Das Gummiflugzeug macht einen schlanken Fuß in Kräuter: Die Gemüsebeilage paßt gut zum Hendl.
Einen Schuh machen ....... weggehen, das Lokal verlassen
U-Bahn-Sandale machen ....... mit der U-Bahn fahren
Letzte Ölung ....... Ein Gläschen Fernet Branca; kurz vor Verlassen des Lokals eingenommen
GELEUTNISSE
TDG ....... Tisch des Grauens - i.e. Stammtisch
Der Bunte ....... Tätowierter Gastronom
Arbeiterdenkmal ....... Salzgries-Wirt Ernst Göschl selig
Pinselschwinger ....... Der Maler R.H., Stammgast
Pyramidenputzer ....... Persischer Innenarchitekt, Stammgast
Kalter Umschlag auch: Dr. Cheops ....... Ägyptischer Arzt, Stammgast
Jean Gabin ....... Edelsandelnder Gast, hier zu sehen
Konzernleitung ....... Salzgries Geschäftsführung
Die sterbende Frau ....... ältere Dame, die beim Essen immer einschlief und dabei regelmässig in die Suppe fiel.
Per Heter ....... Kellner Peter Ferber - "Herr Peter"
Der Zauberer ....... "Herr Michael", Kellner, der früher auf einem Kreuzfahrtschiff als Gelegenheitszauberkünstler gearbeitet hatte.
Brader Gürtel ....... Frau Ricki von der Konzernleitung
Gefältnis ....... Falter-Redaktion
MEHRLICHKEIT HIER:

Der unerlässliche Sprachführer
befindet sich in Vorbereitung!
16. Dezember 2005 (8) Comments
Der Mittelstand, das unbekannte Wesen

Die Politik hat den Mittelstand entdeckt. Die Gesellschaftsschicht hält sich selbst für
die Melkkuh der Nation und soll entlastet werden. Das Interesse kommt nicht von ungefähr.
Der Mittelstand gilt bei der nächsten Nationalratswahl als Zünglein an der Waage.
Was aber denkt so ein Mittelstandswesen?
Für Falter 50/2005
12. Dezember 2005 (0) Comments
Amore Amore Amore

Wer die demonstrative Ungebildetheit des Ministerpräsidenten Silvia
Berlusconi nicht mehr aushält, kann in das feinmaschige, literarische
Verweisnetz der Romanautoren Vincenzo Consolo und Ippolito Nievo
fallen lassen.
Dusilation des berühmten Tischbeingemäldes, wo aus Geheimrat
Goethe Geheimrat Matthias Dusini wurde. (Dusini ist Falter Kulturedakteur
und begnadeter Südtiroler) Der Vogel ist übrigens auch von Tischbein.
Für Falter 50/22005
12. Dezember 2005 (0) Comments
FM 98,3

Diesen Sommer wurde die Vergabe der Wiener Radiofrequenz 98,3
ausgeschrieben. 25 Parteien haben Anträge gestellt, so viele wie bei
keiner anderen Frequenz bisher. Unter den Interessenten die führenden
Medienunternehmen des Landes: Mediaprint (Talkradio), Styria (Rockradio),
Fellner (Fellnerradio) oder Standard (Talkradio). Die endgültige Vergabe
wird erst Mitte 2006 über die Bühne gehen. Der Ausgang der Frequenzschlacht
ist unklar, auch wenn Styria als Favorit gilt. Die bisherigen Vergaben waren
jedenfalls teilweise von heftiger Willkür geprägt. Mal sehen, wie das diesmal
läuft.
Für den Medienteil von Falter 50/2005
12. Dezember 2005 (0) Comments
Mozart ::: Overkill

Bald kommt es über uns: Das Mozarjahr. Die Regale der CD-Abteilungen
bersten schon jetzt unter dem Druck der neuesten Mozarteinspielungen.
Für Falter 50/2005
12. Dezember 2005 (0) Comments
Jultomten
Liebe Frau Andrea,
gerade habe ich Besuch aus Innsbruck. Die kleine Tochter meiner Freundin glaubt als braves Tiroler Mädchen ans Christkind. Gleichzeitig erzählt sie mir vom Weihnachtsmann und dass der auf der Seegrube wohnt. Das kann ja doch wohl nicht stimmen. Alles Liebe, Claudia, Neubau
Liebe Claudia,
alle Jahre wieder geistert der dicke Grossvater mit dem roten Wams und den weissen Plüschaufschlägen durch unsere Städte. Der bärtige Schrull wohnt natürlich nicht über den Dächern von Innsbruck, wiewohl es leicht möglich ist, dass Eingeborene mit Weihnachtsmann-Kostümen sich bis aufs Hafelekar verirren. Wie auch immer, der gerade gültige Santa Claus stammt von einer Coca-Cola-Kampagne aus den frühen Dreissigerjahren. Nun gibt es seit den spätantiken Tagen eines gewissen St. Nicholas, Bischof im kleinasiatischen Myra, den Mythos des geschenkebringenden Mützenmanns. Bei uns stiefelt der als Nikolo durchs Land. Von prägendem Einfluss auf die Coca-Cola-Version des Weihnachtsmannes war hingegen die nordische Variante des bärtigen Tomtes. Vom bischöflichen Nikolonamen abgesehen kann man beim rotweissen Wichtel direkt in Poltergott Thors Antlitz blicken, was sich auch darin manifestiert, dass sich der Weihnachtsmann, schwedisch Jultomte, ausschliesslich von Rentieren chauffieren lässt, während der franzöische Pére Noël und der italienische Babbo Natale ja wohl eher mit Vespas durch die Gegend kurven würden. www.comandantina.com dusl@falter.at
Für Falter 50/2005
11. Dezember 2005 (2) Comments
Tomten ::: Viktor Rydberg
Midvinternattens köld är hård,
stjärnorna gnistra och glimma.
Alla sova i enslig gård
djupt under midnattstimma.
Månen vandrar sin tysta ban,
snön lyser vit på fur och gran,
snön lyser vit på taken.
Endast tomten är vaken.
Står där så grå vid ladgårdsdörr,
grå mot den vita driva,
tittar, som många vintrar förr,
upp emot månens skiva,
tittar mot skogen, där gran och fur
drar kring gården sin dunkla mur,
grubblar, fast ej det lär båta,
över en underlig gåta.
För sin hand genom skägg och hår,
skakar huvud och hätta ---
»nej, den gåtan är alltför svår,
nej, jag gissar ej detta» ---
slår, som han plägar, inom kort
slika spörjande tankar bort,
går att ordna och pyssla,
går att sköta sin syssla.
Går till visthus och redskapshus,
känner på alla låsen ---
korna drömma vid månens ljus
sommardrömmar i båsen;
glömsk av sele och pisk och töm
Pålle i stallet har ock en dröm:
krubban han lutar över
fylls av doftande klöver; ---
Går till stängslet för lamm och får,
ser, hur de sova där inne;
går till hönsen, där tuppen står
stolt på sin högsta pinne;
Karo i hundbots halm mår gott,
vaknar och viftar svansen smått,
Karo sin tomte känner,
de äro gode vänner.
Tomten smyger sig sist att se
husbondfolket det kära,
länge och väl han märkt, att de
hålla hans flit i ära;
barnens kammar han sen på tå
nalkas att se de söta små,
ingen må det förtycka:
det är hans största lycka.
Så har han sett dem, far och son,
ren genom många leder
slumra som barn; men varifrån
kommo de väl hit neder?
Släkte följde på släkte snart,
blomstrade, åldrades, gick --- men vart?
Gåtan, som icke låter
gissa sig, kom så åter!
Tomten vandrar till ladans loft:
där har han bo och fäste
högt på skullen i höets doft,
nära vid svalans näste;
nu är väl svalans boning tom,
men till våren med blad och blom
kommer hon nog tillbaka,
följd av sin näpna maka.
Då har hon alltid att kvittra om
månget ett färdeminne,
intet likväl om gåtan, som
rör sig i tomtens sinne.
Genom en springa i ladans vägg
lyser månen på gubbens skägg,
strimman på skägget blänker,
tomten grubblar och tänker.
Tyst är skogen och nejden all,
livet där ute är fruset,
blott från fjärran av forsens fall
höres helt sakta bruset.
Tomten lyssnar och, halvt i dröm,
tycker sig höra tidens ström,
undrar, varthän den skall fara,
undrar, var källan må vara.
Midvinternattens köld är hård,
stjärnorna gnistra och glimma.
Alla sova i enslig gård
gott intill morgontimma.
Månen sänker sin tysta ban,
snön lyser vit på fur och gran,
snön lyser vit på taken.
Endast tomten är vaken.
Ursprungligen publicerad i Ny Illustrerad Tidning 1881
11. Dezember 2005 (0) Comments
Mobile Comandantina
Unter Mobile Comandntina wirds bald Bilder von unterwegs geben. Unterwegs, wo auch immer das dann ist. Nachrichten von oberwegs würden mich allerdings auch interessieren.
10. Dezember 2005 (1) Comments
Santa Cläuse in der Falter Kulturredaktion
Für grosse Version ins Bild klicken!
Weihnachten naht, der Falter kümmert sich um den Schenkwahn. Die Falter Kulturredakteure
und Hobbysantas Carsten Fastner (Mucke), Michael Omasta (Film), Wolfgang Kralicek (Theater),
Klaus Nüchtern (Literatur), Klaus Taschwer (Parapsychologie), Matthias Dusini (Malen und Formen)
sowie Gerhard Stöger (Popmucke) erstellten Listen und Tips, was diese Weihnachten schenkmässig
besonders angesagt ist.
Dusilation für Falter 50/2005
7. Dezember 2005 (0) Comments
Le Spuck
Liebe Frau Andrea,
bei Zusammenfassungen oder Liveübertragungen von Fussballspielen fällt auf, dass die Akteure - Schiedsrichter ausgenommen - jedes mal, wenn sie in Großaufnahme gezeigt werden, ausspucken. Selbst der arme Lawaree, als er mit geborstener Nase nach dem Foul Didulicas ins Bild kam, spuckte aus. Handelt es sich um einen Reflex, der Spieler dazu bringt, sich ihres Speichels zu entledigen, sobald sie in Großaufnahme gezeigt werden? Wenn ja, woher wissen sie, dass sie nun abgefilmt werden? Und was löst solchen Reflex aus? Oder gibt es andere Gründe? Es hält sich empfohlen Ihr Gerold Wallner, Internet
Lieber Gerold,
Fussballspieler wissen nicht wirklich, ob eine Kamera auf sie gerichtet ist. Es sei denn, sie sind am Ball. Dass Fussballer spucken hat weniger mit Grossaufnahmen zu tun als mit männlichen Sozialimpulsen. Mutter Natur lässt Männerkehlen bei Angst trocken werden. Verstärkter Speichelfluss ist die Antwort der kampfbereiten Männerseele auf Bedrohnung. Das Ausspucken ist nur das sichtbare Zeichen dafür. Ein ausspuckender Mann signalisiert einem anderen Mann: Alles im grünen Bereich, Du kannst kommen! Bisweilen benützen Männer das Ausspucken unbewusst auch zur Revierabgrenzung, wie man an Haltestellen und Gehsteigen gut beobachten kann. Dass nicht mal gebrochene Nasen einen Mann von der Rolle werfen, zeigt Ihr Beispiel des schwer verletzten aber voll spuckfähigen Herrn Lawaree. Für Falter 49/2005 www.comandantina.com dusl@falter.at
5. Dezember 2005 (1) Comments
Google Book Search ::: Die Amerikanisierung des Weltgedächtnisses

Suchmaschinengigant Google plant, in den nächsten Jahren den kompletten Bestand der
US-Universitätsbibliotheken Michigan (über 7 Millionen Bände) Harvard und Stanford,
der New York Public Library und in Europa der Bodleian Library in Oxford einzuscannen.
Zu den vehementesten Kritikern von Google Book Search gehört der Direktor der
französischen Nationalbibliothek - Bibliothèque nationale de France (BnF) - Jean-Noël
Jeanneney, der befürchtet, dass durch die englischsprachige Ausrichtung des Projekts die
europäischen Sprachen ins Hintertreffen geraten könnten und der vor der Amerikanisierung
des Weltgedächtnisses warnt.
Dusilation für Falter 49/2005
5. Dezember 2005 (0) Comments
Channel 8 Preproduction ::: The Story Unfolds
CHANNEL 8 is a film about today’s Europe. It is about the attitude of the West always knowing better – and the spiritual longing of the East for a better world. The Thriller “Channel 8” circles around the fear of our time: beeing unable to tell reality from fiction. The story is about two people, who are connected in an uncanny way. A tv-anchorman from Paris and a female painter from Russia have never met in person, nevertheless they are close to each other. That is because Valentin and Anastasija have a channel between each other. Like two television stations sending on the same frequency, they experience each other’s life in their dreams. Valentin starts to search the person on the other side of the Channel. He wants to find the person, whose life he happens to encounter in his dreams. He will cross borders, he would never ever have considered possible, not in his craziest thoughts.

108 EXT. SANKT PETERSBURG. ENTRANCE ON A SIDE-STREET - MOMENTS LATER
Valentin and the Norwegian stand in a building entrance. The dishevelled one
opens a filthy tool case made of plastic. He lifts a drawer of rusty nails. Below it:
packages of medicine, small bottles of pills, sacks of trips. A veritable underground
pharmacy of poisons.
DISHEVELLED NORWEGIAN
You want to dream? I have good for you! LSD, spirals, flowers, crazy films.
VALENTIN
No, no... no LSD, I need a real dream.
The dishevelled Norwegian fumbles out a worn-out box of ampules, takes a look
at Valentin's left forearm. On his wrist the heavy golden Rolex.
DISHEVELLED NORWEGIAN
Oh, you don't do needles.
The dishevelled Norwegian fumbles further.
DISHEVELLED NORWEGIAN (cont’d)
Here we have... Ketamin. That's the stuff for dreams. Good stuff, you can trust me. You'll leave your body with this. How many dreams?
VALENTIN
One dream. The whole night.
More pictures and stories here:

61A INT. ST. PETERSBURG. MOSCOVSKY PROSPECT. THE BOXING CLUB - AFTERNOON
Anastassija visits her friend and driver Rotor in the boxing club. Rotor is working
out with the punching bag.
ANASTASSIJA
Someone's here.
ROTOR
What do you mean, "someone's here"? I'm here.
ANASTASSIJA
Someone's in my thoughts.

31 EXT. PARIS. AT THE TADSHIK COLOR THERAPIST'S - AFTERNOON
Valentin is lying on the treatment table. Kitfi Rost, the Tadshik therapist, lays
colored plates onto Valentin's back.
VALENTIN
I didn't ring the doorbell today. I made as if I had rung and still you opened up for me. I mean, I did everything as usual, only with a little difference. I didn't ring. But still you knew that I was there and opened the door. How is that? How did you know that I was there?
KITFI ROST
I thought you'd ring any moment. And I opened the door. And you were standing there.

63 EXT.SANKT PETERSBURG. BEFORE THE ART GALLERY - WHITE NIGHT’S EVENING
Anastassija steps out into the street, smiling at the Security Man as she leaves.
Suddenly the hand at the end of a red jacket sleeve seizes her slim arm.
MAN IN RED SUIT
(Russian) You have my watch.
ANASTASSIJA
(Russian) What watch, what do you want— you're hurting me.
MAN IN RED SUIT
(Russian) My watch.
ANASTASSIJA
(Russian) Your watch.
MAN IN RED SUIT
(Russian) My watch. Exactly. A big heavy Rolex Daytona. 14 carat. Gold.
Anastassia motions the man to bend down closer to her.
ANASTASSIJA
(in whispered Russian) I don't have your watch.
MAN IN RED SUIT
(Russian) What did you say?
ANASTASSIJA
(screams, Russian) I don't have your watch.

52 INT. PARIS. AVE. MAC MAHON - BRASSERIE “BEER STATION” - DAY
Valentin stands nervously at the long bar.
...
VALENTIN
... What day is today?
GARÇON
Tuesday.
VALENTIN
And what city.
GARÇON
Paris.
VALENTIN
(conspiratorially) Are you sure?
GARÇON
I am quite sure.
VALENTIN
And yesterday?
GARÇON
Monday. Also Paris. It's always Paris here, Monsieur, ever since I can remember.

85 EXT. SANKT PETERSBURG. STREETSIDE - NIGHT
Three half-grown boys, dirty and with glassy eyes, sit on bricks and curbstone,
between them a can of Pattex® solvent. One of the boys, his head shrouded
with a filthy piece of plastic, bows down low to the can for a deep breath of the
solvent vapor. Above their heads float the numbers 10, 11, 10.
BOY 11
Gaga. (he laughs)

27 INT. PARIS. BRASSERIE LIPP. BOULEVARD SAINT-GERMAINE - DAY
Valentin and Nina have met for lunch. It is still early, the brasserie is
practically empty.
VALENTIN
Maybe I'm crazy, Nina? Maybe I'm one of these types who suffer from a split personality, maybe one of these freaks who sooner or later crack and blow themselves up along with a whole subway train? Would you believe me capable of blowing up a subway train?
THE WAITER
(making as if he had not heard the last sentence) The... the chicken, Mesdames et Messieurs? A small beer for Madame? A mineral water for Monsieur Valentin? As usual?
Valentin is lost in thought, Nina touches his glass with her own.
NINA
Mineral water? You're having mineral water? (after the waiter has left) Everything okay?
VALENTIN
Someone is out there sending on my frequency.


70 INT. SANKT PETERSBURG. METROSTATION - DAY
Valentin steps onto the escalator which leads hundreds of meters down into the
depths. The PEOPLE coming in the opposite direction greet him as factory workers
would their director. Some have titles floating over their heads: WOMAN, SAILOR,
PREGNANT, DIRECTOR, FROM MOSCOW, FEVER, LONELY, IDIOT.....
Suddenly, in the line of people coming in the other direction, there is a gap
occupied by a single person. It is the drunken girl who fell into the Neva in the
beginning of the film. She is pale as chalk and wet, her entire body racked
with shivers. Over her head floats the word:
DEAD
DEAD GIRL
(to Valentin) Don't look at me.


112 EXT. SANKT PETERSBURG. PLOCHAD VOSTANNIYA - WHITE NIGHT
Valentin stands on the street. Without shoes. In the middle of the busiest street
of Petersburg: the intersection of Nevsky and Ligovsky Prospects. The multi-lane
traffic of a bustling metropolis whips past Valentin, before and behind him.
Valentin looks down to his naked feet.
VALENTIN
(to himself) I want everything to stop. Now.
In fact, everything stops: cars, busses, pedestrians. The entire street. The entire city.
Everyone looks at Valentin.
VALENTIN (cont’d)
Okay. Shoes.
The people again begin to walk. Someone gives Valentin a pair of shoes.
SOMEONE
Here, size 44, they should fit.
Valentin puts on the shoes.
VALENTIN
(straightening up)I need someone who knows his way around here.
A Volga comes to a stop, the DRIVER cranks down the passenger-side window.
DRIVER
(Russian) You need a car?
Valentin gets in.
VALENTIN
The girl in my dreams!
DRIVER
(Russian) I don't understand you.
VALENTIN
I want a driver who understands me.
The driver gets out, Rotor gets in.
VALENTIN (cont’d)
Rotor! Do you understand me?
ROTOR
Sure, the girl from your dream. Anastassija.
VALENTIN
Anastassija?
ROTOR
Anastassija.
VALENTIN
And?
ROTOR
Difficult.

....................
CHANNEL 8
Feature l 111 minutes l 35mm l colour l Dolby stereo l shooting: 2006
Screenplay & Direction: Andrea Maria Dusl
Dramaturgical Consultants: Jim Hart, David Keating, Ruth Mader, Marcia Nasatir, Lorenzo Semple Jr.
Cinematography: Wolfgang Thaler
Editing: Karina Ressler
Music: Peter Dusl
Executive Producer: TBA
Producer: TBA
Production: Lotus-Film
4. Dezember 2005 (0) Comments
Anonymous Design ::: Lagow Park

Souveräner Umgang mit Asymmetrie.
Leitmotivierung der Farben Orange/Grün.
Sparsamer Einsatz von Funktionalität.
Öffentlicher Kleinstpark an der Hauptstrasse des
kleinen polnischen Städtchens Lagow, östlich von
Frankfurt/Oder. Lagow beherbergt ein jährliches
internationales Fimfestival und liegt inmitten
von Föhrenwäldern an einem beunruhigend
ruhigen See.
4. Dezember 2005 (0) Comments
Ostbahn
Höchste Zeit
Ein Abend im Gasthaus Quell
Universal Der Quell ist nicht irgendein Wirtshaus, sondern jene mythenschwere Gaststätte im 12ten, in der die vielen literarischen und musikalischen Wege eines gewissen Kurt Ostbahn zusammenlaufen. Zur endgültigen Pensionierung
1000
der liebenswert proletoiden Kunstfigur, die das 2000 verstorbene Mastermind Günter Brödl errichtet hatte und die Willi Resetarits fast zwanzig Jahre lang kongenial verkörperte, finden dort im Oktober 2003 zwei berührende und überaus dichte Favorit'n'Blues-Abende statt. Unplugged und selbstkomponiert. Willi Resetarits' Chefpartisianen spielen mit den "Lost Quell Sessions” eine der besten Aufnahmen des umfangreichen Ostbahn-Katalogs ein. Wirst du jetzt noch einmal auftreten mit dein Blues-Programm?“ fragt Dr. Trash den Ostbahn-Kurti. "Sicher ned. Die Zeiten sind vorüber. Man muß auch Abschied nehmen können.“ Für alle, die das nicht können gibt’s Franz Deckenbachs www.espressorosi.com.
ANDREA MARIA DUSL für Falter 49/2005
3. Dezember 2005 (0) Comments
Archie de Matros

1. Dezember 2005 (0) Comments



