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Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
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Poor Thing ::: Shit happens
Statt neun gibt es nur mehr acht Apostel in Australien.
Einer der weltberühmten, Neun Apostel genannten Sandsteinfelsen vor der Südostküste Australiens - der zweite in der Gruppe - zerbrach am Sonntag vor den Augen erstaunter Zuschauer.
Ein 15jähriger aus Sidney, auf Urlaub mit seinen Eltern, schoss die beiden Bilder um 9h 18 und 9h 19 lokaler Zeit.
"Die Basis der Felsformation zitterte und bebte" erinnert sich die Mutter, "und dann, ganz plötzlich, fiel das Ding in sich zusammen, wie ein altes Hochhaus, das gesprengt wird."
6000 Jahre, schätzen Wissenschafter, dürfte das Meer gebraucht haben, um die Felsen aus der Steilküste zu isolieren, 6 Sekunden genügten, um den mützenförmigen Steinkoloss einzuebnen.
Vorschläge, wie der gefallene Apostel genannt werden sollte, gibt es auch schon. Eine Fraktion nennt das Häufchen Sandsteinelend schon "Judas", während eine zweite sich dafür stark macht, den umgefallenen Fels "Petrus" zu nennen.
4. Juli 2005 © Andrea Maria Dusl
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Kommentare
Also das mit den 6 Sekunden kann man vielleicht sagen, wenn ein Mensch dort eine Bombe gezündet hätte. Die Zerstörung ist wohl genauso wie die einstige Isolation Teil einer jahrtausende währenden Entwicklung.
Stephan | 04.07.05 16:58
Das mit den 6 Sekunden kann man sagen, weil jemand dort war, der es gesehen hat. Der Einsturz war Teil einer sechsekündigen Entwicklung.
Comandantina | 04.07.05 19:56
geologisch gesehen ganz normal, zufällig waren Besucher da, die das dokumentierten. Sandstein ist nicht für die Ewigkeit gebaut und wie ich selber sehen konnte, ist die Brandung im Süden des australischen Kontinentes oft sehr stark (sieht man auch z.B. an der Küste von Nullarbor). Es ist daher nur eine Frage der Zeit, wann eine Felssäule in sich zusammenfällt. Auch die "London Bidge" an der Ocean Road ist vor einiger Zeit teilweise eingestürzt.
ilse liebenberger | 07.07.05 18:05


