April 2005
Abstract is the World
Blue Moon Shooting
Boys and Girls from my Block
Breakfast Outside America
Kiev Markthalle
Little Shops of Horror
Phones of the World
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Andrea Z bis A
Comandantina Unterwegs
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Redezeit
Sager von Welt
Showtime!
Blue Moon
Channel 8
Channel 8 Diaries
Crazy Day
Dining Car
Heavy Burschi
In the Pipeline
Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
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Schneewittchen und Elfenbein
Liebe Frau Andrea,
Bei der Lektüre von Schneewittchen hat sich mir folgende Frage
aufgedrängt: Müsste der Begriff "Elfenbein" nicht richtigerweise "Elefantenbein" heissen?
Handelt es sich um eine simple Verballhornung oder um eine Begriffsneuschöpfung, um eine Verwechslung mit den Gehwerkzeugen des Elefanten auszuschließen? Der Verdacht drängt sich auf, dass es sich um ein frühes Beispiel warenästhetischer Aufwertung handeln könnte. Oder war es gar eine bewusste Irreführung der KonsumentInnen?
Des weiteren interessiert mich die Herkunft des Begriffes Ebenholz und seine botanisch korrekte Zuordnung.
Mit bestem Dank,
Birgit Balluch
29. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Gutmensch
Liebe Frau Andrea,
Vielleicht ist die Frage ja schon beantwortet, aber: Was ist ein Gutmensch? Mir kommt vor, daß das Wort als Beschimpfung verwendet wird, aber ich versteh nicht ganz, wer hier wen beschimpft: "Gut" ist ja gut und "Mensch" ist auch gut, warum ist Gutmensch schlecht?
Herwig Bachler, Öblarn
29. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Arausch

Liebe Frau Andrea,
das politische Farbspektrum Österreichs ist vor kurzem um die Farbe Orange erweitert worden. Wenn ich mich richtig entsinne, war das in Wien die Farbe der öffentlichen Mistkübel. Liebe Frau Andrea,
bringen Sie bitte Licht ins orange Dunkel!
Gerald Novotny, Internet
.......................
Lieber Gerald,
der Name der Farbe mit der Wellenlänge von etwa 620 bis 585 Nanometern kommt über das altprovençalische "auranja" vom arabischen "närendsch", das seinerseits vom Sanskritwort "näranga" für Zitrusfrucht kommt. Orange (kelt. Arausia) war auch der Name einer burgundischen Grafschaft in der Rhôneebene, der über Kaskaden komplizierter Erbansprüche zuletzt beim niederländischen Königshaus Nassau-Oranien landete und dort nicht nur im Fußball zur "offiziellen" Nationalfarbe wurde. Orange ist aber auch eine der Farben der irischen Flagge. Es erinnnert an den radikalcalvinistischen angloschottischen König Wilhelm III. von Oranien, der von den Protestanten Nordirlands als Katholenfresser verehrt wird. Zuletzt fand der ukrainische Aknepräsident Viktor
Juschtschenko in Gelb-Rot einen knalligen Ton für seine "orange Revolution". Hier und bei der Traditionsfarbe der Wiener Mistkübler dürfen wir die Kolorwurzeln für Haiders BZÖ suchen. Eventuell noch bei Stanley Kubricks "Uhrwerk Orange", das von einer utopischen Bande gestylter Strolche handelt, die sich bis zum bitteren Ende ganz dem Bösen widmen.
Erschienen in "Falter" Nr. 17/05 vom 27.04.2005 Seite: 71
25. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (2) Comments (0) Pings
Blue Moon ::: George Washington University
Blue Moon A film by Andrea Maria Dusl, Austria 2002 (in German with English subtitles, 91 min.) When Johnny Pichler turns his back on the safety of Western Europe and ventures into the far reaches of Eastern Europe, he is following the summons of love. Shirley frequents hotel rooms in search of her future. Jana, a taxi driver in the Ukrainian city of Lviv, is held hostage by her own past and hopes to deal with it by minding a herd of sheep and a host of secrets. Small-time crook Ignaz, floundering helplessly in the bewildering post-communist world, has only money on his mind. On the run from the snares of intimacy, they all embark on an odyssey of emotions until the Blue Moon rises over distant Odessa. April 24, 2005 at 7:00 pm at the George Washington University/German Library Location: 2130 H Street, Washington, DC 20037 Admission free.
24. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Alpenglühen
Verehrte Comandantina,
teilen Sie Ihrer Tiroler Margaretnerin die volle Wahrheit mit.
Sie heißt: Eichenleitenberg, der wird mit 366, 411 bzw. 414
Höhenmetern angegeben, jeweils von Kartographen (-innen ?) bzw.
Geometern (-innen ? )auf Freytag & Berndt-Karten. Freie Sicht
aufs Mittelmeer ist leider nicht möglich, an klaren Tagen nicht
einmal auf den Ötscher. Vom Kahlenberg ist das (Ötscherblick)
bisweilen schon möglich. Aber ist das genug ?
Mit den besten Grüßen,
Liesbeth Mansbart & Rudi Hieblinger
23. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Blue Moon in Genua
18. April 2005, 21:00
MULTISALA AMERICA
Via Colombo, 11
Genova
Tel. 010/ 5959146
Nach der Projektion von Blue Moon findet ein Podiumgespräch
mit der Regisseurin Andrea Maria Dusl statt.
Das Centro Culturale Europeo, ein Zusammenschluss von Österreichischem Kulturzentrum in Genua, anderen Kulturzentren und der Bankstiftung Fondazione Carige veranstaltet vom 13. – 23. April 2005 "Europäischen Filmtage".
FESTIVAL DES NEUEN EUROPÄISCHEN FILMS
Was ist Europa? Wer sind die Europäer? Sind es die „Leidenschaftlichen“ der Mittelmeerländer oder die „Kühlen“ der nördlichen Länder? Die „Vernunftgesteuerten“ in Mitteleuropa oder die „Phantasiebegabten“ im Osten? Gibt es überhaupt eine europäische Kultur? Ist sie die bloße Summe der Nationalkulturen oder handelt es sich um etwas völlig anderes?
Überraschende Antworten auf diese für die Zukunft der Europäischen Union so entscheidenden Fragen gibt der neue europäische Film, der in den letzten Jahren, mehr noch als andere Ausdrucksformen, originelle und erfolgreiche Beiträge geliefert hat: In der vielfältigen Produktion zeichnet sich jedoch trotz der Verschiedenartigkeit etwas Gemeinsames ab.
Das Festival wird gefördert und geplant vom Goethe Institut Genua sowie den anderen Einrichtungen, die am Europäischen Kulturzentrum in Genua beteiligt sind (Centre Culturel Français, Italienisch-Österreichisches Kulturzentrum, Instituto Cervantes, Ungarische Akademie, Italienisch-Polnische Vereinigung). Ziel ist es, die Lebendigkeit eines neuen kulturellen Modells vor Augen zu führen, das die nationalen und lokalen Spielarten vor dem Hintergrund gemeinsamer Merkmale berücksichtigt.
16. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Alpenglühen
Gries für Jule und Chrisse fürn 16er Feudl
Liebe Frau Andrea, in Tirol in der Schule lernten wir, die Alpen begännen in Wien. Wo genau beginnen die? Gibt es irgendwo in der Stadt einen magischen Punkt, vielleicht sogar ein Hinweisschild “Hier beginnen die Alpen”? Frägt sich die alpine Tine aus Innsbruck, jetzt Margareten
Liebe Tine, im Selbstverständnis der Wiener ist ein alpines Momentum nicht vorgesehen. Für die Wiener entsteigt die Stadt dem Prater und wirft sich über ehemalige (und noch bewirtschaftete) Weinberge, die hinter der Höhenstrasse im Wienerwald verschwinden. Von Alpen keine Red’. Geologisch ist die Sache schon klarer. Im Donauknie, zwischen Wien und Klosterneuburg, steigen die Alpen aus der Ebene. Wenn wir deren östlichsten Irrläufer, den Bisamberg mal ausser Acht lassen, ist das am Fuße des Leopoldsbergs, im Kahlenbergerdörfl. Aber das Kahlenbergerdörfl ist nicht Wien. Nicht ganz. Ich kenne einen Ort in Wien, wo man mit einem Fuss in der Puszta, mit dem anderen in den Alpen stehen kann. Dorthin führte ich den Achtzigerjahren meinen Freund, den, für solche Expeditionen hochbegabten Burgschauspieler Ignaz Kirchner. In der Mitte der Lenaugasse, zwischen Café Eiles und dem mittlerweile ins Koma gefallenen Wirtshaus Blauensteiner. Zum Beweis meiner These hatte es sich auf der pannonischen Strassenseite ein Fliederbusch gemütlich gemacht, Auf der Bergseite eine Föhre. Das Alpenglühen in den Rotweingläsern vom Blauensteiner war damals auch nicht ohne. www.comandantina.com dusl@falter.at
15. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Dissideo ergo sum
Für Vergrösserung ins Bild klicken!
Dissideo ergo sum ist ein colorierter Remix des ersten Strips meines "Unendlichen Panorama"s, das zehn legendäre Jahre lang in der Intellektuellengazette FORVM erschien. Der Mann links stellt den damaligen Kurzzeitherausgeber des FORVM, den Hobbydenker Much Seeber dar, das Wissen von Doktor Faust (der Langzeitherausgeber Günther Nenning) im Nacken spürend. Rechts steht der Clown Jango Edwards, einen Blinden spielend. In dem Boot, das durch die Wand fährt möge man sich mich als Kapitänin vorstellen.
Die Zeichnung hat sich aus meinem Bühnenbilddiplom "Faust" von 1985 an der Akademie der Bildenden Künste entwickelt und muss ursprünglich von 1986 sein. Ich glaube, das Blatt hiess irgendwas in der Richtung von "Faust in der Studierstube".
Der Spruch "Es ist nicht Aller Abend" stammt von Gunulf "Kragun" Kraus, einem Studienkollegen an der Akademie, der ein bisschen verwirrt war und ursprünglich wohl "Es ist nicht aller Tage Abend" gemeint haben dürfte. In den Eighthies waren wir allerdings alle verwirrt. Es war genau so, wie es Falco mal ausgedrückt hat: "Wer sich an die Achtzigerjahre erinnern kann, ist nicht dabei gewesen."
Erschienen in der Falter Buchbeilage ~10.3.2005
15. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (3) Comments (0) Pings
Viva L'operetta

Operette ist over. Wer sagt es ihr?
Erschienen in "Falter" Nr. 15/05 vom 13.04.2005
13. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Seidel Wonne
Liebe Frau Andrea,
in unserem Stammlokal stellten wir neulich fest, dass das kleine Bier auf der Karte als "Seidl" angeführt wird. Da uns das nicht korrekt erschien, fragten wir beim Kellner nach, der meinte, eigentlich hieße es "Seidel". In der Umrechnungstabelle meines Kochbuchs wird eine Menge von 0,3l Bier jedoch als "Seiterl" ausgewiesen. Und Wolfgang Ambros, einer der es wissen müsste, singt "A Gulasch und a Seitl Bier". Wie heißt es denn, bitte, nun korrekt - und warum eigentlich?
Liebe Grüße,
David, Angelika & Claudia
....................
Liebe Angelika, Claudia und David, in der Hohlmaßfrage hat etymologisch die Nummer eins vom Wienerwald, orthografisch Ihr Kellner Recht. Unser Ausdruck für die kleinere der beiden Bierglasnormen war ursprünglich ein Maß für Flüssiges wie Trockenes und kommt vom lateinischen sitella, einem urnenförmigen Eimerchen, dem Diminutiv zu situla, womit im Mittelalter ein kleineres Gefäß für Wein bezeichnet wurde. Das Seidel, wie es heute offiziell heißt, ist irgendwann aus der Kloster- und Urkundensprache ins Mittelhochdeutsche ausgebüchst und hat sich als sîdel im Protoösterreichischen wohlzufühlen begonnen. Das Seiterl, wie das Seidel in Analogie zum Krügerl oft und falsch genannt wird, wäre bereits ein kleines Seidel. Dafür hat das Wienerische aber inzwischen den Ausdruck "Pfiff" in Umlauf gebracht. Im legendären Salzgries, keine schlechte Adressse für gute Ausdrücke, hieß das Seidel schlicht "Hopfenkaltschale klein".
Erschienen in "Falter" Nr. 15/05 vom 13.04.2005 Seite: 71
13. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
metaphysics ::: Geborgen
Geschrieben für .copy 21 i.e. 02/2005, Nicht erschienen.
Das Wort "geborgen" beschreibt das Gefühl, behütet und beschützt zu sein. Es ist das Partizip des Verbums "bergen". Im Geborgen sein schwingt leise eine Ahnung an die Rettung aus der Katastrophe mit. Vom Berg, von der Burg stammt der Ausdruck "Bürger". Geborgen in ihrem Staat sollen sich die Staatsbürger eines modernen Gemeinwesens fühlen.
Bei der Beschäftigung mit dem Wort "geborgen" stossen wir sehr bald auf das "bergen". "Geborgen" ist das Partizip, die Vergangenheitsform des Verbums "bergen". Während das geborgen sein die wohlige Wärme des behütet seins, des beschützt seins verströmt, geht es wild her beim Bergen. Geborgen werden gemeinhin Verunglückte, Verletzte, in See- und Bergnot geratene. Geborgen können wir nur "werden". Geborgen werden, geborgen sein ist ein passives Geschehen. Bergen ist ein sozialer Vorgang. Geborgen sein das Ergebnis von Solidarität.
Geborgen wird und wurden aber nicht nur in Not geratene Menschen, sondern durchaus auch Unbelebtes, ganz und gar nicht Verunglücktes. Erz nämlich. Kostbares, magisches Material, das geschmolzen wurde und geschmiedet, getrieben und gebogen. Bevor es am Amboss zu Schwertern, Schneiden und Scharen geschmiedet, zu Pfannen, Töpfen und Kannen getrieben und zu Münzen und Knöpfen geschlagen wurde, musste das Erz, das Irdene, das Archaische, aus der Erde geholt werden. Geborgen eben. Herausgegraben, Herausgebrochen. Aus dem Berg, in dem es schlief, wurde das Erz mit Feuer geweckt. Die ersten Schmiede müssen das Schmelzen von Erz für Höllenzauber gehalten haben.
Das kann der Grund sein, warum die indoeuropäischen Wurzeln der Worte Berg und Feuer enge Verwandte sind. Noch im Alt-Griechischen ähneln einander pyrgos (Burg) und pyr (Feuer). Mons pyrenaeus hiess in der Antike nicht nur das Gebirge, das Iberien von Gallien trennt, mons pyrenaeus hiess auch jener Pass über den heute der Transit halb Europas läuft. Ist es Zufall, dass der mons pyrenaeus - der Feuer haltende Berg - heute Brenner heisst? Oder heisst der Brenner Brennner, weil er ein Signalberg war, über den das erste Internet Europas lief, jenes engmaschige Netz von Feuerstationen, über die Rauch- und Lichtmeldungen durch die keltischen Reiche geschickt wurden? Es gibt gute Gründe, in den mittelalterlichen Burgen die Reste jener Signaltürme zu sehen, in denen einst das Nachrichten-Feuer geborgen wurde.
Das Feuer brannte also weiter in der mittelalterlichen Burg, der Festung, in der die nach ihr benannten Bürger Zuflucht vor Feinden fanden. Um die Burgen wuchsen Kaufmannssiedlungen und Handwerksbuden zu Städte heran. Um die Städte wurden Mauern gebaut. Ihre Bewohner nannten sich ebenfalls Bürger. Geborgene. Die französische Revolution emanzipierte diese Geborgenen. Das Bürgertum, die Bourgeoisie empörte sich gegen den Adel. Die Faubourgs, die Vorburgen, von der Stadt durch den Wall, den Boulevard getrennt, vereinigten sich mit der Bourg. Bürgerin und Bürger war nun jeder, von der Magd bis zum ehemaligen König. ein Jahrhuindert später errichteten die Bürger wieder einen Feuerturm, den ultimativen Signalturm. Den Eiffelturm, errichtet aus - Eisen.
Feuer war also kein Privileg der Burg mehr. Die Weitergabe von Information nicht mehr an den Burgturm gebunden. Das Lehen, das Leihen von Grundbesitz, jenes komplizierte System mit dem Kaiser und König den Adel - die Herrschaftsschicht an sich gebunden hatte, existierte nicht mehr. Ein anderer, nicht weniger komplexer Mechanismus von Abhängigkeit war längst an seine Stelle getreten. Das Prinzip des Borgens, des Vermietens von Geld. Erfunden in den ersten Bürgerstaaten, den florentinischen und oberitalienischen Stadt-Republiken.
Ob der Kapitalismus, das bürgerliche Machtgebirge des Borgens und Verborgens mit dem archaischem Gefühl des Geborgenseins vereinbar ist, ist eine Frage, an der sich schon ein gewisser Karl Marx folgenreich entflammt hatte.
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Offizielle Seite der Österreichischen Bergrettung
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist zuständig für den Such- und Rettungsdienst im Seenotfall.
Wikipedia-Artikel über Bergbau
Karl Marx / Friedrich Engels - "Das Kapital" und andere Studien zur Ökonomie Online
http://www.mlwerke.de/me/me_zuoek.htm
10. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Style Academy ::: San Francisco Airport

Sikhs am San Francisco International Airport.
9. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Hatschen & Budern
Liebe Frau Andrea!
1.) Die Ähnlichkeit des österreichischen Verbs „Hatschen“ mit dem arabischen „Hadj“ nach Mekka finde ich frappierend. Gibt es da einen Zusammenhang?
2.) Woher stammt eigentlich das Wort „Budl“ (für den Tresen)? Und das ganz ähnlich klingende Fortpflanzungsverb – was hat das dann wieder mit der „Budl“ zu tun?
Liebe Grüße von Heidi, übrigens eine große Verehrerin des Films „Blue Moon“.
Liebe Heidi,
das Hatschen, wie das mühevollen Wandern über lange Distanzen im Wienerischen genannt wird, hat nur scheinbar mit dem Haddsch, (auch Hadsch, Hadj oder Hajj), der islamischen Pilgerfahrt nach Mekka zu tun. Unser Hatschen kommt wie das Hutschen und Hätscheln von einer Wort, das Wiegen, Schwanken, Streicheln bedeutet. Das arabische Wort „Haddsch“, mit dem die alljährliche Wallfahrt der Moslems nach Mekka bezeichnet wird, kommt von einer Wurzel, die ursprünglich bedeutete „sich irgendwo hin zu begeben“ und ist mit der Vorstellung verbunden, daß dies oft oder immer wieder geschieht. Eine ebenso wiederkehrende, gelegentlich weniger heilige, aber durchaus rhythmische Tätigkeit ist das “Budern”. Damit wird nicht nur die schönste Nebensache der Welt bezeichnet, sondern jegliches Herumgestosse. Das Wort bedeutet Schlagen, Stossen oder Klopfen. Schnell zusammengebudert ist daher auch die Verkaufsbude, die schnell gezimmerte Wiener Budel.
www.comandantina.com dusl@falter.at
4. April 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (5) Comments (0) Pings


