Januar 2005
Abstract is the World
Blue Moon Shooting
Boys and Girls from my Block
Breakfast Outside America
Kiev Markthalle
Little Shops of Horror
Phones of the World
Andrea Maria Dusl Music Room
Andrea Z bis A
Comandantina Unterwegs
Dusl bestellen
Maschinenraum
Redezeit
Sager von Welt
Showtime!
Blue Moon
Channel 8
Channel 8 Diaries
Crazy Day
Dining Car
Heavy Burschi
In the Pipeline
Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
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Zukunftsforum 2
Die Grüne Bildungswerkstatt Niederösterreich veranstaltet ein Symposion mit dem explosiven Titel Mödling Kultur oder Zukunftsforum2 bei dem Wolfgang Zinggl und ich allerlei gescheite Sachen sagen werden. Das wird am 29. Jänner 2005 sein, im Festsaal der Mödlinger Beethoven-Musikschule, in der Babenbergergasse 18-20.
Programm
14:00 Impulsreferate: Wolfgang Zinggl, Andrea Maria Dusl
15:30 Podiumsdiskussion, anschließend Plenumsdiskussion.
Open End mit Wein und Snacks.
Ha!
Kommen!
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Mein Text zum Thema:
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Flyer:
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29. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (1) Comments (0) Pings
Gei
Liebe Frau Andrea,
mein Onkel ist Bäcker und leitet Schilderungen von besonders witzigen oder skurrilen Erlebnissen oft mit den Worten ein: "Wenn ich ins Gei gefahren bin ..." Ich habe ungefähr zwanzig Jahre gebraucht, um herauszufinden, dass er damit die Hauszustellung von frischem Brot und Semmeln in aller Herrgottsfrüh meint. Woher kommt dieser Ausdruck? Und wieso passieren da so viele schräge Sachen?
Erwartungsvoll,
Ihre Bettina aus Leonding
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Liebe Bettina,
"ins Gei" zu fahren bezeichnet jene Handelsform, bei der Handwerker entlegene Höfe belieferten. Das Gei ist eng mit dem Gau verwandt und kommt von einem Wort, das vor tausend Jahren noch "gewi", "gouwi" ausgesprochen wurde. Man vermutet, dass es von einem noch älteren germanischen "ga-awjo" kommt, einem "Ge-aue", in dem unsere heutige "Au" aber auch das germanische Gewässerwort "Ach" oder "Ache" steckt. Das "Geaue" oder "Geache" bezeichnet also ein (bewohntes) Gebiet, das von Wasser durchflossen wird, wie die Landschaften Aargau und Thurgau, Breisgau und Allgäu, Pinzgau, Tennengau, Pongau und Nibelungengau. Wegen ihrer historischen Belastung ist die Bezeichnung Gau in Deutschland und Österreich in der öffentlichen Verwaltungsnomenklatur nicht mehr gebräuchlich. Ins Gei - ins Gebiet - fährt man meistens von der Stadt aus. Welche schräge Sachen Ihr backender Onkel in aller Herrgottsfrüh im Gei erlebt hat, müsste man allerdings noch erörtern.
Erschienen in Falter" Nr. 4/05 vom 26.01.2005 Seite: 67
26. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Eliteuni now.

Nun haben wir sie also auch hierzulande: die Elitedebatte. Wien braucht dringend eine
Superuni für Supermänner, heisst es. Elite, einst verpönt, ist wieder in. Und Masse ist
Mist - darauf kann sich sogar der Punk mit dem Bankdirektor einigen.
Erschienen zu einem Text von Robert Misik in Falter 4/2005
24. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Gedankenjahr

Der Bundeskanzler der Republik Österreich,
Wolfgang Schüssel, hat für 2005 ein Gedankenjahr
ausrufen lassen.
Erschienen in Falter 03/2005
24. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Gates of Hell ::: Newski Prospekt. St.Petersburg. Russland

Die Passage des Grauens.
21. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Desks of the World :::: St. Isaak

Die St. Isaaks Kathedrale in Sankt Petersburg ist der wohl teuerste Arbeitsplatz der Welt. Hier sitzt die Dame, die Kerzen und Plastikfläschchen mit russisch-orthodoxem Salböl verkauft. Neben ihr türmt sich die aberwitzig kostbare Ikonostase aus Mosaiken, hunderten Kilo Gold und tonnenschweren monolithischen Säulen aus Malachit und Lapislazuli.
21. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Lesung Literaturhaus Salzburg
Andrea Maria Dusl und Klaus Nüchtern
lesen aus ihren duften Büchern "Fragen Sie Frau Andrea"
und "Kleines Gulasch in St. Pölten"
21. Jänner 2005
20.00 Uhr
Salzburger Literaturforum Leselampe
Literaturhaus
Strubergasse 23
5020 Salzburg
Tel. 0662/422411
Eintritt: Euro 8,-/ 6,-
107 fantastische Alltagskuriositäten aus sieben Jahren Kolumnistinnen-Erfahrung präsentiert Andrea Maria Dusl unter dem Titel ihrer Falter-Kolumne "Fragen Sie Frau Andrea". "Alles was in der so genannten wirklichen Welt geschieht, erfährt eine merkwürdige Verwandlung, wenn es in Dusls Welt gerät. Meistens wird es ein wenig lächerlich, jedenfalls ein wenig schräg, nie aber verächtlich oder hassenswert." (Aus dem Vorwort von Armin Thurnher)
"Nüchtern, der manische Kämpfer wider kulturelle Verblödung, kulinarische Fantastereien oder falsch verstandenen Pluralismus ...ein Hang zur Professionalität (wenn schon Wurst im Gulasch, dann eine g'scheit fette!) kollidiert mit Episoden spontanen Dilettierens in fremden Ressortbereichen." (Aus dem Vorwort von Michael Loebenstein). Unter dem Titel "Kleines Gulasch in St. Pölten" sind 78 "Nüchtern betrachtet"- Kolumnen versammelt, in denen es nicht nur ums Gulasch geht.
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Das Literaturhaus ist eine der größten Literatur-Einrichtungen Österreichs: Treffpunkt, Veranstaltungsort, Service-Einrichtung und Sitz von Literatur-Initiativen wie "erostepost", "Grazer Autoren-Versammlung", "Leselampe/Salz", "prolit" und "Salzburger Autorengruppe". Das Literaturcafe hat bei Veranstaltungen bis 24:00 Uhr geöffnet.
20. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Óbean
Liebe Frau Andrea!
Ich tät da eine etymologische Frage haben aus dem Tierreich: Ich hab mich sehr abgebärt bei der Show "Weil Warum" von und mit Willi Resetarits und Gerald Votava. Die Frage wäre nun, was der Bär mit meiner Freude zu tun hat? Gibt es eine mir verborgene Eigenschaft des Pelztieres, die meinem lachhaften Verhalten so ähnlich ist, dass man es als "abbären" bezeichnet. Oder schreib ich das Wort einfach falsch? Da selbst Ihr Kollege Peter Iwaniewicz, "Experte" in der Show, selbige Frage (noch) nicht beantworten konnte, setze ich nun einige Hoffnungen in Sie.
Grüssie, Nikolaus Heinelt, Leopoldstadt
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Grüssie, lieber Nikolaus!
Das hemmungslose Lachen, das der Besuch einer "Weil-Warum"-Show bereitet, hat nichts mit dem Honig schleckenden, sonst aber humorlosen Meister Petz zu tun. Viel wahrscheinlicher ist es nämlich, im "Abbären" ein Synonym für andere Verben zu sehen, die wir im Wienerischen für Lachen verwenden: óhaun (abhauen), ópecken (abpecken, so viel wie abhacken). Abbären (òbean) schriebe sich also eher "abbeeren". Das Wort beschreibt jenen Erntevorgang, bei dem Trauben oder Beeren von der Rispe getrennt werden. Möglich wäre es allerdings, dass unser Óbean von dem mittlerweile verschwundenen Verb "beran" (tragen, hervorbringen) kommt und eigentlich abbähren, also so etwas wie "unter sich lassen", sich "anmachen vor Freude" hieße.
Erschienen in "Falter" Nr. 3/05 vom 19.01.2005 Seite: 67
19. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings
Alarm
Die Comandantina-Seite wird gerade von den Schergen des Kapitalismus mit "Comment-SPAM" zugemüllt. Bis Matros und Comandantina passende Abwehr-Software installiert haben, ist die Kommentar-Funktion mal ausgeschaltet. Viagradealer, Casino-Gangster, Kredithaie und Wohlfühlhoteliers müssen ihren elenden SPAM wo anders posten.
Wer dennoch einen Kommentar posten möchte, möge ihn an dusl@falter.at schicken. Ich schalte ihn dann frei.
So long
Comandantina
Nun sind wir bis auf die Zähne bewaffnet, die Geschütze sind in Stellung gebracht. texas-holdem-poker.tr.fidelityfunding.net, weight-loss-pill.sp.fidelityfunding.net und top-tax.uk.911easymoney.com stay away!
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie darauf hinweisen, dass im Zuge der Implementierung der Spamabwehrmassnahmen auch die Möglichkeit geschaffen wurde, jedes einzelne Posting zu abonnieren, Sie also nachfolgende Komentare zu einem bestimmten Posting automatisch per Mail erhalten. Neu ist auch, dass Sie die Postings schnell und easy über ein Formular an Freunde und Bekannte schicken können.
Gs, Matros
14. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments
20 K + M + B 05
Liebe Frau Andrea,
ich war über Weihnachten bei uns zu Hause in der Steiermark. Zu Dreikönig sind die Sternsinger gekommen und haben das gemacht, was sie immer machen, sie haben mit Kreide eine Formel an den Türsturz geschrieben. Diesmal 20 C + M + B 05. (C für Caspar, M für Melchior und B für Balthasar.) Meine kleine Schwester meint allerdings, dass der Spruch in Wahrheit was anderes bedeutet. Wissen sie was?
Fragt Matthias Grill,
Internet
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Lieber Matthias,
die Namen der Heiligen Drei Könige erscheinen zuerst bei Beda Venerabilis, einem frühmittelalterlichen englischen Theologen und Geschichtsschreiber. Der klaute die Namen der drei Weihnachtsmänner in orientalischen Legenden. Balthasar ist der chaldäische Name des Propheten Daniel, Melchior ist hebräisch und bedeutet "Mein König ist Licht", Caspar heißt in älteren Legenden Gathaspar, in syrischen Quellen ist er der Magier Gudophorhem - niemand Geringerer als der indisch-parthische König Gondophares. Nach anderer Theorie bedeutet C + M + B "Christus Mansionem Benedicat", "Christus beschützt (dieses) Haus". Noch im Mittelalter standen die drei Buchstaben für die Namen der drei gütigen Frauen: Catharina, Margareta, Barbara. In heidnischer Zeit waren das die "drei Bethen", vorchristliche Gottheiten mit den Namen: Anbeth, Wilbeth und Borbeth, die einerseits für die drei Stadien der Frau - Jungfrau, Mutter und weise Alte -, andererseits für Erde, Mond und Sonne stehen.
Erschienen in "Falter" Nr. 1-2/05 vom 12.01.2005 Seite: 59
12. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments
Blue Moon Italia
Italian tv screens Blue Moon.
30/12 - 07:30, SKY Autore
10/1 - 07:30, SKY Autore
Una classica commedia romantica.... tra le strade, vicoli e
palazzi dell’Europa dell’est! La regista austriaca al suo
esordio Andrea Maria Dusl non si è lasciata così sfuggire
l’occasione di puntare la sua macchina da presa su un mondo
completamente vecchio e nuovo allo stesso tempo e che
dopo la caduta della cortina di ferro ha aperto le sue frontiere
diventando l’imprevedibile ed inesauribile ricettacolo di
un’umanità in cerca di terre vergini da conquistare. Il viaggio
verso la Slovacchia del losco e romantico corriere di denaro
Joseph (Joseph Hader, la più nota star austriaca del
cabaret), in compagnia della bionda ed enigmatica Shirley,
diventa lo spunto iniziale per un road movie che,
attraversando i Paesi dell’Est, racconta una storia d’amore
dei nostri giorni con velate allusioni e rimandi ad una
situazione politica ( e quindi di vita comune e quotidiana!)
che ha profondamente caratterizzato la nostra più recente
storia europea. Sullo sfondo così di un difficile processo
storico in fieri, Joseph perderà la sua donna misteriosa e
mettendosi sulle sue tracce trova la sorella gemella Jana (ad
interpretarle entrambe il viso ammaliante ed ambiguo
dell’attrice ucraina Viktoria Malektorovych), ostaggio del suo
stesso passato e custode di un doloroso segreto familiare,
forte metafora di una tragica scomparsa: un mondo intero
svanito senza lasciare tracce. E la regista Dusl, impacciata e
discontinua nel tenere a bado una materia narrativa sospesa
tra il classico racconto romantico e la superficiale
testimonianza storica, conduce in porto le storie dei suoi
tristi e disperati eroi non risparmiandogli il "refrigerio" di un
happy end (Jana/ Shirley e Joseph si riappacificano nuotando
nelle acque di Odessa) così come non lesina a noi spettatori
la lentezza (e a tratti noia!)di un racconto privo di qualsiasi
ritmo cinematografico e di un convincente afflato e respiro
storico che ci possa far sussultare per le sorti individuali e
collettive di un’umanità "nuova".
12. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (1) Comments
Mt Airy Groove Freestyle ::: Petnic Remix

Peter Dusl
---> Mt Airy Groove Freestyle Petnic Remix Download mp3
1. Januar 2005 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings


