Fragen Sie Frau Andrea
Abstract is the World
Blue Moon Shooting
Boys and Girls from my Block
Breakfast Outside America
Kiev Markthalle
Little Shops of Horror
Phones of the World
Andrea Maria Dusl Music Room
Andrea Z bis A
Comandantina Unterwegs
Dusl bestellen
Maschinenraum
Redezeit
Sager von Welt
Showtime!
Blue Moon
Channel 8
Channel 8 Diaries
Crazy Day
Dining Car
Heavy Burschi
In the Pipeline
Comandantina Dusilova - genannt "Das Bureau" -
ist das Weblog der Wiener Autorin, Regisseurin
und Zeichnerin Andrea Maria Dusl.
Das Bureau ist ein ständig wachsendes Archiv ihrer, in Zeitungen
und Magazinen veröffentlichten Texte, Illustrationen
und Interviews. Im Bureau gibt es aber auch Informationen
zu ihren Filmprojekten und Nachrichten und
Überlegungen zu diesem, jenem und noch ganz anderem.
Portrait: © Corn
This work is licensed under a Creative Commons License.
|
|
Fire Your Website Hire A Weblog! |
Powered by Movable Type 3.2
Standhaft
Liebe Frau Andrea!
Als unverbesserlicher Schreck aller Supermarkt-Kassendamen verweigere ich standhaft die Kontrolle meiner Einkaufstasche (eigentlich ein Rucksack). Ich stehe auf dem Standpunkt, daß nur die Exekutive mit Durchsuchungsbefehl bzw. bei Gefahr in Verzug meine Persönlichkeitsrechte einschränken darf. Außerdem bin ich es leid, ständig als potentieller Dieb angesehen zu werden. Der Versuch mittels Konsultation rechtskundiger Personen das Problem zu lösen, misslang bislang – Frau Andrea, bitte übernehmen Sie! Hochachtungsvoll,
Bernhard W. Litschauer-Hofer, Wien-Brigittenau
....................
Lieber Bernhard,
Taschen und Rucksäcke dürfen - ebenso wie "die Person" nur mit richterlichem Befehl oder aufgrund einschlägiger rechtlicher Grundlagen durchsucht werden (etwa vom Zoll oder von der Flughafen-Security). Das Recht der Supermarkt-Kassierin, in die Taschen zu sehen, könnte sich allerdings aus einer Vereinbarung zwischen Supermarkt und Kunden ergeben: Viele Supermärkte weisen in kleinen Schildern darauf hin, in die Taschen schauen zu wollen. Wer dies stillschweigend zur Kenntnis nimmt, trifft mit dem Supermarkt eine sogenannte "Nebenabrede". Nun könnte man die Frage stellen, ob solche Nebenabreden ordentlich kundgemacht wurden und ob sie nicht gegen die "guten Sitten" verstoßen. Gegen Taschenkontrollen zu protestieren ist daher keine schlechte Idee. Ich mache das auch. Im Zweifel und bei schlechten Frisuren wird der Supermarkt allerdings nach der Exekutive rufen. Die darf letztlich in die Säcke schauen.
Fragen Sie Frau Andrea” gibt es auch als supriges Falter-Buch! dusl@falter.at
28. Juni 2004 © Andrea Maria Dusl
TrackBack
Use this URL to ping this entry:


